Anschnallgurt und Airbag sind erprobte Sicherheitseinrichtungen im Auto. Es gibt noch eine Reihe weiterer Sicherheitssysteme, die die Fahrer schützen. Sie stabilisieren zum Beispiel das Fahrzeug, unterstützten das Bremsen und verhelfen zu besserer Sicht.

Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Mit System: sicher Auto fahren
  3. Passive Sicherheitssysteme im Auto
  4. Aktive Sicherheitssysteme im Auto
  5. Moderne Sicherheitssysteme im Auto
  6. Verwandte Themen
  7. Weiterführende Links
  8. Kfz-Versicherungen vergleichen

Das Wichtigste in Kürze

  • Sicherheitssysteme im Auto unterstüzen den Fahrer auf vielfältige Art.
  • Passive Systeme wie Knautschzone und Airbag schwächen Unfallfolgen ab, während aktive Systeme helfen, Unfälle zu verhindern.
  • Zusätzliche moderne Systeme erkennen Verkehrszeichen und überprüfen den Reifendruck.

Mit System: sicher Auto fahren

Manche Sicherheitssysteme nehmen wir gar nicht mehr als solche wahr. So sind Knautschzonen und Sicherheitsgurte ebenso zur Selbstverständlichkeit geworden wie der Airbag. Solche passiven Sicherheitssysteme sind mittlerweile derart ausgereift, dass es in dieser Hinsicht nicht mehr viel am Fahrzeug zu verbessern gibt. Darum nehmen aktive Sicherheitssysteme an Bedeutung zu. Moderne Systeme überprüfen den Zustand des Fahrzeugs, überwachen zum Beispiel den Reifendruck. Dank Kameras, Sensoren, Infrarot, Radar und Ultraschall arbeiten die modernsten Systeme daran, Unfälle ganz zu vermeiden.

Passive Sicherheitssysteme im Auto

Die Folgen eines Unfalls abmildern, das ist die Aufgabe von passiven Sicherheitssystemen. Sie sichern die Fahrzeuginsassen derart ab, dass ihnen möglichst kein Schaden widerfährt oder dieser so gering wie möglich ist. Die wichtigsten und verbreitetsten passiven Sicherheitssysteme sind:

  • Anschnallgurt: Sichert die Sitzposition des Fahrzeuginsassen und verhindert beim Aufprall das Hinausschleudern.
  • Gurtstraffer: Beim Unfall zieht das System die Gurte an, damit dieser stramm am Körper anliegt.
  • Airbag: Das Aufprallkissen verhindert das Aufschlagen des Kopfes auf harte Gegenstände wie Lenkrad oder Armaturenbrett. Immer häufiger finden auch Seitenairbags Einsatz.
  • Knautschzone: Dieser Bereich an Front und Heck des Fahrzeugs fängt beim Crash die Aufprallkräfte ab durch Verformung der Karosserie.
  • Kopfstützen: Sie stabilisiert den Kopf und mildert das Einwirken von Kräften auf die Wirbelsäule.

Einige Hersteller bieten ganze Technikpakete an, die der vorausschauenden Sicherheit dienen. Sie tragen Namen wie PreSense oder PreSafe. Sie unternehmen eine Reihe von Maßnahmen, die zu den passiven Sicherheitssystemen zählen. Dazu gehört das Straffen der Gurte, das Schließen offener Fenster und das Einstellen der Sitze sowie der Kopfstützen in Idealposition. Diese Systeme warnen zusätzlich vor Kollisionen und greifen auch bremsend ein.

Aktive Sicherheitssysteme im Auto

Aktive Sicherheitssysteme sollen verhindern, dass ein Unfall überhaupt entsteht. Diese Systeme nennt man auch Fahrerassistenten. Sie greifen ein, wenn dem Fahrer ein Fehler passiert und unterstützen aktiv sein Handeln. Zu ihnen zählen:

  • ABS: Das Antiblockiersystem verkürzt die Bremswege. Während einer Vollbremsung bleibt die Lenkfähigkeit des Fahrzeugs erhalten.
  • BAS: Der Bremsassistent (Brake Assist System) unterstützt den Fahrer dabei, eine Vollbremsung durchzuführen.
  • ESP: Das Elektronische Stabilitätsprogramm schützt den Wagen davor, ins Schleudern zu kommen. Kommt es zu Instabilitäten, bremst das System das Fahrzeug ab.
  • Geschwindigkeits-Assistent: Mit einer Kamera werden die Geschwindigkeitsbegrenzungen am Fahrbahnrand erkannt und dem Fahrer angezeigt.
  • Toter-Winkel-Assistent: Er erkennt, ob sich ein Fahrzeug von hinten nähert und warnt.
  • Spurwechselassistenten: Das System warnt beim Überholvorgang, wenn sich ein entgegenkommendes Fahrzeug nähert.
  • Spurhalteassistenten: Verlässt ein Fahrzeug die Spur, warnt der Assistent. Manche Systeme greifen auch lenkend ein.
  • Abstandsradar: Wird der Mindestabstand zum Vordermann unterschritten, zeigt der Assistent dies an und kann auch mit einer Temporeduktion reagieren. Gerade bei Fahrten in der Kolonne ist das praktisch.
  • Berganfahrhilfe/Bergabfahrhilfe: Sie unterstützen die Fahrer bei den Fahrten am Berg.
  • Lichtassistent: Das System sorgt für die optimale Ausleuchtung der Straße.
  • Nachtsichtassistenten: Mit Infrarot scannt das System die Fahrbahn. Es warnt bei Wildwechsel oder Personen auf der Straße und kann bremsend auch eine Kollision verhindern.
  • Multikollisionsbremse: Erst nach einem Crash wird sie aktiv. Sie sorgt dann für den kompletten Stillstand des Fahrzeugs, damit es nicht in den Verkehr zurückrollen kann.

Moderne Sicherheitssysteme im Auto

Moderne Fahrzeuge verfügen über weitere aktive Sicherheitssysteme. So verhindert die Kontrolle des Reifendrucks die mangelhafte Füllung des Reifens, die zu einem Unfall führen könnte. Die Erkennung von Verkehrszeichen hilft dem Fahrer, den Überblick über die Verkehrssituation zu behalten. Die elektronischen Assistenten informieren über Geschwindigkeitsbeschränkungen oder Überholverbote und wenn diese wieder aufgehoben sind.

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