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Günstig Heizen: wichtige Tipps & Tarifvergleich

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Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Kosten hängen von der Anlagenart ab
  3. Elektroheizungen – hohe Kosten
  4. Günstig heizen mit Öl & Gas
  5. Holz als günstiger Brennstoff
  6. Regenerativen Energien
  7. Mit wichtigen Tipps sparen
  8. Günstiger heizen mit neuem Anbieter

Das Wichtigste in Kürze

  • Wer günstig heizen möchte, muss die Anschaffungskosten und die Betriebskosten der Anlage berücksichtigen.
  • Brennwertthermen (Gas oder Öl) verursachen bei Anschaffung und Betrieb moderate Kosten.
  • Alternativen sind mit Holz befeuerte Heizungen und Systeme, die regenerative Energien nutzen.
  • Um günstig zu heizen sollte man die Raumtemperatur senkt, die Rollläden herunterlassen, richtig lüften & einen günstigen Anbieter wählen.

Günstig heizen: Kosten hängen von der Anlagenart ab

Möglichst günstig zu heizen ist sowohl ökonomisch als auch ökologisch sinnvoll. Einen großen Einfluss auf die Heizkosten hat die verwendete Technik. In diesem Zusammenhang spielen die Anschaffungskosten und die Betriebskosten eine Rolle. Darüber hinaus lässt sich auch durch das eigene Heizverhalten Geld sparen.

Elektroheizungen verursachen im Dauerbetrieb hohe Kosten

Eine Elektroheizung nutzt Strom, um Wärme zu erzeugen. Der größte Vorteil von Infrarotheizungen, Nachtspeicheröfen und anderen Elektroheizungen sind ihre niedrigen Anschaffungskosten. Diese liegen teilweise im niedrigen bis mittleren dreistelligen Bereich. Solche Heizkörper laufen jedoch häufig im Dauerbetrieb, und dann fallen deutlich höhere Betriebskosten an als bei anderen Systemen. Strom ist nämlich teuer. In einem Vier-Personen-Haushalt, der jährlich 15.000 Kilowattstunden verbraucht, kommen bei einem Strompreis von 27 Cent je Kilowattstunde etwa 4.000 Euro an Heizkosten zusammen. Elektroheizungen sollten demnach eher als Ergänzung zu einem anderen Heizungssystem eingesetzt werden.

Öl und Gas: Günstig heizen mit einer Brennwerttherme

Wer mit Öl oder Gas günstig heizen möchte, für den empfiehlt sich eine sogenannte Brennwertheizung. Diese nutzt die Wärme aus dem Abgas, um zusätzliche Energie zu gewinnen. Aufgrund ihres hohen Effizienzgrades verursacht eine entsprechende Heizung vergleichsweise niedrige Betriebskosten. Gas (etwa 5 bis 6 Cent je Kilowattstunde) ist als Brennstoff etwas günstiger als Öl (etwa 6 bis 7 Cent je Kilowattstunde).

Ausgehend von einem Jahresverbrauch von 15.000 Kilowattstunden betragen die Kosten lediglich zwischen 750 und 1.050 Euro. Verglichen mit älteren Heizungsanlagen liegt das Einsparpotenzial bei bis zu 20 Prozent. Auch der moderate Anschaffungspreis spricht für eine solche Anlage. Je nach Ausführung fallen zwischen 5.000 und 10.000 Euro (inklusive Montage) an.

Holz als günstiger Brennstoff

Eine umweltfreundliche Alternative sind Heizsysteme, die als Brennstoff Holz verwenden. In diesem Segment gibt es ebenfalls unterschiedliche Ausführungen. Holzvergaserkessel, Hackschnitzelheizungen und Pelletheizungen kosten 10.000 bis 20.000 Euro.

Verbraucher sollten jedoch beachten: Mit Holz als Brennstoff heizen sie zwar günstig, allerdings ist die Bedienung aufwendiger als bei anderen Systemen. Es ist erforderlich, immer wieder Holz beziehungsweise Pellets nachzulegen. Außerdem muss die Asche regelmäßig entfernt werden.

Mit regenerativen Energien günstig heizen

Wohnungs- und Hausbesitzer können ebenso auf alternative Energiequellen zurückgreifen, um langfristig zu sparen. Dazu bietet sich beispielsweise eine Wärmepumpe an. Diese nimmt die thermische Energie der Umgebungsluft auf und bringt sie mittels Verdichtung auf ein höheres Niveau, sodass sich Räume damit beheizen lassen. Allerdings liegen die Anschaffungskosten je nach Typ bei bis zu 20.000 Euro. Um zu einer Senkung der Heizkosten beizutragen, muss die Wärmepumpe außerdem zum Haus passen.

Photovoltaik- und Solarthermie-Anlagen nutzen dagegen die Sonnenkraft, die sie in Strom beziehungsweise Wärme umwandeln. Auch hier ist die Anschaffung im Vergleich zu einer Brennwertheizung für Öl oder Gas mit 8.000 bis 15.000 Euro relativ teuer. Durch die niedrigeren Betriebs- beziehungsweise Verbrauchskosten rechnet sich die Investition jedoch auf lange Sicht.

Mit diesen wichtigen Tipps bei den Heizkosten sparen

Auch ohne eine neue Heizungsanlage können Verbraucher die bei der Wärmeerzeugung anfallenden Kosten senken – indem sie ihr Heizverhalten ändern. Um bei den Heizkosten zu sparen, empfehlen sich unter anderem die folgenden Tipps:

  • Raumtemperatur optimal einstellen: Es ist nicht notwendig, ständig die ganze Wohnung zu heizen. Während sich fürs Wohnzimmer eine Temperatur zwischen 20 und 22 Grad Celsius eignet, reichen im Schlafzimmer für gewöhnlich 15 bis 18 Grad Celsius. Das Absenken der Raumtemperatur um nur ein Grad führt bereits zu einer Kosteneinsparung von circa sechs Prozent.
  • Rollläden am Abend herunterlassen: Einen Großteil seiner Wärme verliert ein Raum über die Fenster. Durch das Herunterlassen der Rollläden lässt sich dem Wärmeverlust etwas entgegenwirken. Zwischen Fenster und Jalousie bildet sich nämlich eine isolierende Luftschicht. Ein ähnlicher Effekt lässt sich mit einem Thermovorhang erzielen.
  • In regelmäßigen Abständen stoßlüften: Wer günstig heizen möchte, sollte die Fenster nicht längere Zeit gekippt lassen. Auf diese Weise verliert der Raum zu viel Wärme und es erfordert viel Energie, ihn wieder aufzuheizen. Besser ist es, das Fenster zwei- bis dreimal täglich für je zehn Minuten weit zu öffnen. Es empfiehlt sich, die Heizung beim Lüften abzudrehen.

Günstiger heizen mit neuem Anbieter

Welche Kosten eine Heizung verursacht, hängt nicht nur von der Art der Anlage und vom individuellen Nutzerverhalten ab. Einen Einfluss hat auch der Gas- bzw. Strompreis. Aufgrund der Vielzahl an Heizstrom- und Gasanbieter lassen sich fast immer bessere Tarife finden. Um verschiedene Anbieter für Heizstrom und Gas einfach, schnell und transparent miteinander zu vergleichen, können Sie unsere Vergleichsrechner nutzen.

In einem ersten Schritt wählen Sie aus, ob Sie Tarife für Ihre Gasheizung, Nachtspeicherheizung oder Wärmepumpe vergleichen möchten. Damit der Vergleichsrechner Ihnen ein Suchergebnis präsentieren kann, ist es entsprechend notwendig, Ihre Postleitzahl, die Art des Zählers (bei Heizstrom) und den zu erwartenden Gas- oder Stromverbrauch anzugeben. Im Anschluss haben Sie die Möglichkeit, die Rangliste mithilfe der Filteroptionen Ihren Präferenzen anzupassen.

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