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Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Fester Zahnersatz – in der Zahnwurzel fixiert
  3. Definition Stiftzahn
  4. Die Unterschiede zwischen Stiftzahn und Implantat
  5. Stiftzahn-Kosten: Wie teuer wird es?
  6. Was die Krankenkasse zahlt
  7. Zahnzusatzversicherung hilft bei den Kosten

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Stiftzahn ist eine spezielle Zahnkrone, die mit einem in der Zahnwurzel verankerten Stift verbunden ist.
  • Welche Kosten für einen Stiftzahn anfallen, hängt vom Aufwand der Behandlung und dem verwendeten Material ab.
  • Ein Stiftzahn kostet etwa zwischen 500 und 1.000 Euro. Von diesen Kosten übernimmt die Krankenkasse jedoch nur einen befundorientierten Festzuschuss.

Fester Zahnersatz – in der Zahnwurzel fixiert

Ist von einem Frontzahn nur noch die Wurzel vorhanden (beispielsweise aufgrund eines Unfalls oder einer Erkrankung), muss der Betroffene sich für eine geeignete therapeutische Maßnahme entscheiden. In genanntem Fall bietet sich entweder ein Implantat oder ein Stiftzahn – auch Stiftkrone genannt – an. Ein solcher festsitzender Zahnersatz kann den beschädigten Zahn dauerhaft ersetzen, sodass das Gebiss wieder komplett hergestellt ist. Ein Stiftzahn dient entweder der Restauration eines einzelnen Zahnes oder er fungiert als Pfeiler für eine Zahnbrücke oder gar eine Teilprothese. Doch was genau ist ein Stiftzahn und mit welchen Kosten ist die entsprechende Behandlung durch den Zahnarzt verbunden?

Definition Stiftzahn

Der umgangssprachliche Begriff "Stiftzahn" bezeichnet eine stiftgetragene Krone, die auch als sogenannte Jacketkrone bekannt ist. Es handelt sich dabei um eine künstliche Zahnkrone, die mithilfe eines Stifts in der Zahnwurzel fixiert wird. Dieser Stift kann aus Keramik, Metall oder Kunststoff bestehen und sorgt für eine stabile Verankerung der Krone. Häufig schlägt der Zahnarzt die Verwendung eines Stiftzahnes im Rahmen einer Wurzelbehandlung oder danach vor.

Stiftzähne wurden bereits im 19. Jahrhundert als Zahnersatz verwendet. Zur damaligen Zeit bildeten der Stift und die Krone aber noch eine Einheit. Heute besteht keine feste Verbindung mehr zwischen den beiden Komponenten. Dies ermöglicht es bei Bedarf, die Krone auszutauschen, ohne den kompletten Stiftaufbau zu entfernen. Aus diesem Grund sprechen Mediziner häufig auch von einem "im Wurzelkanal verankerten Aufbausystem".

Voraussetzungen für einen Stiftzahn

Ein Stiftzahn kommt lediglich dann in Frage, wenn der betroffene Zahn über kaum noch Substanz verfügt beziehungsweise lediglich noch die Zahnwurzel vorhanden ist. Diese muss allerdings vollständig, intakt und ausreichend fest im Kiefer verankert sein. Einen Stiftzahn setzt man für gewöhnlich nur im Bereich der Frontzähne. In den Seiten- und Backenbereichen des Gebisses greifen andere Therapien.

Die Unterschiede zwischen Stiftzahn und Implantat

Da sich Stiftzähne und Implantate hinsichtlich des Aufbaus in einigen Punkten ähneln, kommt es häufig zu Verwechslungen. Doch trotz des vergleichbaren Funktionsprinzips beider Zahnersatzlösungen gibt es einen entscheidenden Unterschied. Anders als einen Stiftzahn setzt der Arzt ein Zahnimplantat direkt in den Kieferknochen ein. Das Implantat ersetzt also die ursprüngliche Zahnwurzel, weswegen man Implantate auch als "künstliche Wurzeln" bezeichnet.

Da ein Implantat nach dem Einsetzen erst mit dem Kiefer verwachsen muss, dauern Behandlung und Verheilung im Vergleich deutlich länger an als bei einem Stiftzahn. Darüber hinaus ist die Behandlung wesentlich kostspieliger. Auf den ersten Blick spricht damit vieles für einen Stiftzahn. Aus rein medizinischer Sicht ist jedoch eher ein Implantat zu empfehlen. Oftmals besteht aufgrund der natürlichen Alterung nämlich bereits ein Schaden an der Wurzel. Setzt der Zahnarzt dann einen Stiftzahn ein, kann es zu einer Überlastung der Wurzel kommen. Das kann letztlich zu weiteren Schädigungen oder gar zum Verlust des Zahnes führen. Dieses Risiko besteht bei einem korrekt eingesetzten Zahnimplantat nicht.

Stiftzahn-Kosten: Wie teuer wird es?

Die Kosten für einen Stiftzahn hängen von mehreren Faktoren ab. Wesentlich ist insbesondere das Zahnarzthonorar. Da die Zahnwurzeln im Kiefer je nach Patient unter Umständen auch kompliziert ineinander verschränkt sein können, lässt sich der Aufwand vorab nur schwer abschätzen. Grundsätzlich entstehen im Rahmen der Behandlung Kosten durch:

  • die Wurzelbehandlung
  • den Stiftaufbau (Einsetzen des Stiftes in die Wurzel)
  • die Zahnkrone, die auf den Stift aufgesetzt wird (Laborkosten für Anfertigung)

Darüber hinaus hängt der Preis auch stark vom verwendeten Material ab. Grundsätzlich fallen vorgefertigte Stifte wesentlich preisgünstiger aus als individuell angepasste. Darüber hinaus ist eine Kunststoffkrone beispielsweise nur halb so teuer wie eine aus Keramik. Je nach Einzelfall liegen die Gesamtkosten für einen Stiftzahn daher zwischen 500 und 1.000 Euro. Wie hoch der Eigenanteil ausfällt, variiert ebenfalls von Patient zu Patient.

Stiftzahn-Kosten: Welchen Anteil übernimmt die Krankenkasse?

Im Normalfall trägt die gesetzliche Krankenkasse lediglich Behandlungskosten in einer Höhe, die für die Regelversorgung ausreichend wäre. Die einzige Ausnahme sind Härtefälle: Wer über ein sehr geringes Einkommen verfügt, der kann unter Umständen einen doppelten Zuschuss oder sogar die komplette Kostenübernahme erhalten. Im Durchschnitt liegt der Eigenanteil bei Stiftzähnen zwischen 400 und 650 Euro. Bei besonders hochwertigen Materialien fällt er in der Regel höher aus. Denn die gesetzlichen Versicherungen übernehmen lediglich die Kosten für Stifte aus Kunststoff oder Nicht-Edelmetallen.

Wenn Sie Ihr Bonusheft über einen Zeitraum von fünf Jahren gewissenhaft führen, steigt Ihr Festzuschuss um 20 Prozent an. Erfolgten über zehn Jahre hinweg kontinuierlich Vorsorgeuntersuchungen, erhöht sich der Bonus sogar auf 30 Prozent.

Bei Privatversicherten sieht die Situation etwas anders. Hier hängt es vor allem vom Anbieter und vom gewählten Tarif ab, ob und in welcher Höhe die Krankenversicherung die Stiftzahn-Kosten übernimmt.

Günstige Zahnzusatzversicherung finden

Eine Zahnzusatzversicherung hilft, die Kosten teurer Zahnbehandlungen zu tragen. Je nach Anbieter kommt diese zumindest anteilig für den Zahnersatz auf. Bedenken Sie aber unbedingt, dass eine solche Versicherung in der Regel erst nach einer gewissen Wartezeit zahlt. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, sich abzusichern, bevor eventuelle Beschwerden eintreten. Der Vergleichsrechner von Verivox unterstützt Sie bei der Suche nach der passenden Zahnzusatzversicherung.

Unabhängig davon, ob Sie die gesetzliche Krankenversicherung, eine Privatversicherung oder die Freie Heilsfürsorge nutzen: Mithilfe des Verivox-Rechners können Sie Kosten und Leistungsumfang der verschiedenen Zahnzusatzversicherungen mit nur wenigen Mausklicks vergleichen. Filtern Sie beispielsweise diejenigen Versicherungen heraus, bei denen keine Wartezeit anfällt oder bei denen die Beiträge auch im Alter stabil bleiben. Mit Verivox finden Sie einfach, schnell und zuverlässig die optimale Zahnzusatzversicherung.

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