Zahnversicherung lohnt sich

So hoch fallen Inlay-Kosten aus

Zahnzusatz

Wie sind Sie krankenversichert?
  • Beratung durch Experten
  • 100% kostenlos
  • Ihr unabhängiger Versicherungsmakler – Erstinformation
Siegel_ServiceValue_Die-Welt_Preis-Champions_optimiert

Das sagen unsere Kunden

4.7 / 5
  • 205669 Bewertungen zu Verivox abgegeben
  • 96 % unserer Kunden sind zufrieden
  • 100% neutrale Kundenbewertungen
Kundenbewertung 13.11.2019 um 00:07 Uhr Übersichtlich und unkompliziert. So soll es sein!
Kundenbewertung 12.11.2019 um 23:27 Uhr Übersichtlicher Vergleich mit vielen Kriterien und schnelle Umsetzung.TOP!
Kundenbewertung 12.11.2019 um 23:09 Uhr Habe schon Gasanbieter und andere stromanbieter mit Hilfe von Verivox gewechselt.
Kundenbewertung 12.11.2019 um 22:34 Uhr Bis jetzt haben die Vergleiche mit den Anbietern gut geklappt.
Kundenbewertung 12.11.2019 um 22:18 Uhr alles gut
Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Definition: Was sind Inlays?
  3. So hoch können die Kosten ausfallen
  4. Was die Krankenkasse übernimmt
  5. Zahnzusatzversicherung lohnt sich

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Inlay ist eine in einem Labor hergestellte Zahnfüllung, die der behandelnde Arzt in den Zahn einsetzt.
  • Neben dem Ausmaß des Zahndefekts und der Lage des Zahnes hängen die Inlay-Kosten vor allem vom verwendeten Material ab.
  • Während der Preis für Gold-, Keramik- und Galvano-Inlays bei mehreren Hundert Euro liegt, fällt ein Kunststoff-Inlay mit 50 bis 200 Euro vergleichsweise günstig aus.
  • Gesetzliche Krankenversicherungen übernehmen nur einen Teil der Inlay-Kosten.

Definition: Was sind Inlays?

Trotz einer gewissenhaften Mundhygiene lässt es sich nicht immer ausschließen, dass aufgrund von Kariesbefall oder infolge eines Unfalls Schäden an der Zahnsubstanz entstehen. In einem solchen Fall ist eine Behandlung beim Zahnarzt notwendig, der die Karies entfernt und die betroffene Stelle mit einer Zahnfüllung versorgt. Allerdings ist eine solche Füllung nicht allzu langlebig. Zudem ist bis heute nicht eindeutig geklärt, welchen Einfluss die oft genutzte Amalgamfüllung auf die Gesundheit hat. Unter bestimmten Voraussetzungen bietet sich daher ein sogenanntes Inlay an. Es weist eine höhere Qualität und eine längere Haltbarkeit auf als eine Füllung.

Der Begriff "Inlay" stammt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt "Einlagefüllung". Bei einem Inlay handelt es sich um eine in einem Dentallabor individuell angefertigte Zahnfüllung. Der größte Unterschied zu einer gewöhnlichen Füllung besteht darin, dass ein Inlay nicht im Zahn aushärtet. Stattdessen setzt der behandelnde Arzt das Inlay einfach in das Loch im Zahn ein. Dazu entfernt er zuerst die Karies oder die beschädigte Füllung und erstellt im Anschluss einen Abdruck des ausgebohrten Defekts. Diesen sendet er an das zahnmedizinische Labor, welches das Inlay mit höchster Präzision modelliert. Im Vergleich zu herkömmlichen Füllmaterialien bieten Inlays insbesondere folgende Vorteile:

  • optimale Kaufestigkeit
  • Präzisionspassung durch individuelle Anfertigung im Labor
  • exakte Rekonstruktion des Zahnes

Derartige Einlagefüllungen bieten sich vor allem an, wenn der Zahn über eine möglichst lange Zeit versorgt werden soll. Bei guter Pflege hält ein Inlay ein Leben lang. Zahnärzte empfehlen diese Art der Behandlung für gewöhnlich bei Defekten im Seitenzahnbereich, die noch nicht so groß ausfallen, dass eine Zahnkrone erforderlich ist. Inlays bestehen entweder aus Keramik, Kunststoff oder Gold. Die verschiedenen Arten lassen sich anhand ihrer Flächen unterscheiden:

  • Eine einflächige Füllung umfasst lediglich die Kaufläche eines Zahnes.
  • Eine zweiflächige Füllung betrifft zusätzlich zur Zahnkaufläche auch eine Fläche eines benachbarten Zahnes.
  • Eine dreiflächige Füllung umschließt sowohl die Kaufläche des Zahnes als auch beide Flächen der Nachbarzähne.

Inlays, Onlays und Overlays

Ob die Füllung als Inlay, Onlay oder Overlay bezeichnet wird, hängt von ihrer Größe ab. Ein Inlay ersetzt lediglich Teile der Kaufläche, wobei die Zahnspitzen freibleiben. Werden sie bedeckt, sprechen Fachleute von einem Onlay beziehungsweise einer Kuppelfüllung. Umschließt die Füllung die Zahnspitzen komplett, handelt es sich um ein Overlay beziehungsweise eine Teilkrone. Damit eignet sich ein Inlay vorrangig für kleine Zahndefekte, wohingegen sich Onlays und Overlays bei größeren Schäden anbieten.

Inlay-Kosten: Mit welchem Betrag ist zu rechnen?

Wie hoch die Inlay-Kosten ausfallen, hängt vom Einzelfall ab. Einen Einfluss darauf haben insbesondere:

  • das verwendete Material
  • die Ausmaße des Schadens am Zahn
  • die Position des Zahnlochs im Mundraum

Gold-Inlays

Gold-Inlays gelten als hochverträglich und sehr lange haltbar. Das solide Material kommt auch mit starken Kaubelastungen zurecht, ohne andere Zähne zu schädigen. Einen Nachteil stellt jedoch die starke Wärme- und Kälteübertragung dar, die unter Umständen zu Überempfindlichkeiten führt. Auch die auffällige Optik nehmen viele Menschen als negativ wahr. Die Kosten für ein Gold-Inlay betragen für gewöhnlich etwa 250 bis 500 Euro.

Keramik-Inlays (Porzellan-Inlays)

Keramik-Inlays bieten insbesondere den Vorteil, dass sie sehr natürlich wirken und damit ästhetisch hochwertig sind. Außerdem weisen Einlagefüllungen aus Keramik eine hohe biologische Verträglichkeit auf. Anders als bei Gold gibt es hier keine Probleme mit der Temperaturempfindlichkeit. Allerdings ist Keramik oft härter als der Zahnschmelz des Gegenzahnes, sodass es hier zu Schädigungen kommen kann. Die Kosten für ein Keramik-Inlay bewegen sich zwischen 300 und 700 Euro.

Kunststoff-Inlays

Kunststoff-Inlays bestehen aus dem Füllungsmaterial Komposit. Daher sind auch die Bezeichnungen Komposit-Inlay sowie Composite-Inlay gebräuchlich. Diese Art der Einlagefüllung zeichnet sich durch eine sehr ansprechende Ästhetik aus. Das Material ist etwas weicher, was eine höhere Abnutzung (Abrasion) und damit eine geringere Lebensdauer zur Folge hat. Ein Komposit-Inlay eignet sich eher für kleinere Stellen. Mit einer Preisspanne von etwa 50 bis 200 Euro stellen Inlays aus Kunststoff die günstigste Alternative dar.

Galvano-Inlays

Ein Galvano-Inlay besteht aus Gold und Keramik. Eine dünne Goldschicht dient als Unterlage für die Keramikfüllung. Die Kombination beider Materialien beugt nicht nur undichten Rändern vor, sondern besitzt auch eine schönere Ästhetik als eine reine Einlagefüllung aus Gold. Je nach Größe fallen bei dieser Variante des Inlays Kosten von 300 bis 700 Euro an.

Welche Kosten übernimmt die Krankenkasse?

Grundsätzlich gehören Inlays nicht zum Leistungsumfang gesetzlicher Krankenkassen. Demzufolge trägt der Versicherte die Kosten allein. Seit 1996 zahlen die Krankenkassen jedoch einen geringen Zuschuss, der sich an den Kosten einer Amalgamfüllung orientiert. Allerdings liegt der gezahlte Festzuschuss je nach Versicherung lediglich bei 20 bis 50 Euro und damit bei einem Bruchteil des finanziellen Aufwandes. Bei privaten Krankenversicherungen ist je nach Tarif teilweise sogar eine vollständige Erstattung möglich. Um eine vollständige Kostenübernahme oder den Großteil der Kosten abzudecken, bietet sich eine Zahnzusatzversicherung an.

Zahnzusatzversicherung lohnt sich bei Inlay-Kosten

Da die Inlay-Kosten meist mehrere Hundert Euro betragen, lohnt sich der Abschluss einer Zahnzusatzversicherung schnell. Schließlich übernehmen die jeweiligen Anbieter einen Großteil der anfallenden Kosten – etwa 75 bis 90 Prozent. Mit dem Vergleichsrechner von Verivox finden Sie unkompliziert und schnell eine Zahnzusatzversicherung, die optimal zu Ihren Ansprüchen passt.

Im ersten Schritt wählen Sie aus, wie Sie krankenversichert sind. Im Anschluss zeigt Ihnen der Verivox-Rechner alle zur Verfügung stehenden Optionen an. Sie erhalten für jeden Anbieter eine komplette Leistungsübersicht. Natürlich ist nicht nur für Inlays ein Zuschuss möglich, sondern auch für Implantate und anderen Zahnersatz. Um das Suchergebnis an Ihre persönlichen Präferenzen anzupassen, stehen Ihnen zudem verschiedene Filter zur Verfügung.

Familie und Gesundheit

GOÄ und GOZ

Lesen Sie, was die Gebührenordnung für Ärzte und Zahnärzte regelt.

GOÄ und GOZ

Lächelnde Ärztin mit Klemmbrett und Stethoskop

Zahnbehandlung und Zahnersatz

Zusätzliche Informationen zur Erstattung der Behandlungskosten durch die GKV.

Zahnbehandlung und Zahnersatz

Lächelnde Patientin im Close-up auf Zahnarztstuhl während der Behandlung

Zahnkredit

Reichen die Ersparnisse nicht aus, können Patienten einen Zahnkredit in Anspruch nehmen.

Zahnkredit