Zahnzusatzversicherung kündigen

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Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Zahnzusatzversicherung kündigen
  3. Gründe für eine Kündigung
  4. Gründe für einen Tarifwechsel
  5. Außerordentliche Kündigung
  6. Ordentliche Kündigung

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei einer Beitragserhöhung der Zahnzusatzversicherung steht dem Versicherungsnehmer ein Sonderkündigungsrecht zu.
  • Die Mindestvertragslaufzeiten bei einer ordentlichen Kündigung liegen je nach Anbieter zwischen einem Jahr und drei Jahren.
  • Die Kündigung muss immer schriftlich erfolgen.

Zahnzusatzversicherung kündigen

Eigentlich sollte eine Zahnzusatzversicherung, wie jede private Krankenversicherung, eine Entscheidung fürs Leben sein.

Ein Versicherungsvergleich zeigt jedoch, weshalb es sinnvoll sein kann, eine Zahnzusatzversicherung zu kündigen. Bessere Leistungen zum gleichen Preis oder gleiche Leistungen zum günstigeren Preis sind ein solcher Grund. Allerdings gibt es für diejenigen, die ihre Zahnzusatzversicherung kündigen möchten, einige Dinge zu beachten.

Gründe, die Zahnzusatzversicherung zu kündigen

Die Leistungsbandbreite der Anbieter ist so groß, dass erst ein Vergleich zeigt, welche Versicherer das beste Preis-Leistungsverhältnis bieten. Wobei der Preis nicht das wichtigste Entscheidungskriterium sein sollte.

Es macht wenig Sinn, ein Drittel beim Beitrag zu sparen, wenn die Zahnersatzleistungen nur noch zu 50 Prozent erstattet werden anstelle wie vorher mit 90 Prozent. Im Umkehrschluss macht es allerdings Sinn, den Vertrag zu kündigen, wenn die Leistungen den Beitrag nicht wert sind.

Zahnprophylaxe, die professionelle Zahnreinigung, wird von den Ersatzkassen überhaupt nicht erstattet. Dabei bildet sie den Grundstock dafür, langfristig gesunde Zähne zu haben. Mit der Kostenübernahme würde die Ersatzkasse sich selbst die späteren Kosten für den Festzuschuss zum Zahnersatz sparen.

Nun gibt es private Krankenversicherer, die im Rahmen der Zahnzusatzversicherung einmal im Jahr nur 50 Euro zur Zahnreinigung zu steuern, andere leisten dagegen zwei Mal im Jahr je 100 Euro. Es liegt auf der Hand, welche Gesellschaft hier die bessere Leistung bietet.

Wer im Rahmen eines Versicherungsvergleiches über die Zahnstaffeln anderer Versicherer stolpert, kommt möglicherweise zu der Erkenntnis, dass der einstmalige Vertragsabschluss unüberlegt und ohne größere Vergleiche erfolgte. Die Zahnstaffel regelt, wie hoch die Leistungen für Zahnersatz in den ersten Jahren ausfallen. Diese Leistungen betragen in den ersten vier oder fünf Jahren je nach Anbieter in der Summe maximal zwischen 3.000 und 5.000 Euro. Erst danach entfällt die Summenbegrenzung.

Ein Grund, der eher für einen Tarifwechsel spricht

Wer bereits seit vielen Jahren über eine Zahnzusatzversicherung verfügt, hat mit einem Teil seiner Beiträge Altersrückstellungen aufgebaut. Die Kosten für die medizinische Versorgung steigen kontinuierlich an. Vor diesem Hintergrund ist es nachvollziehbar, dass die Versicherer die Prämien entsprechend anpassen müssen. Die Altersrückstellungen dienen dazu, künftige Beitragserhöhungen abzufedern.

Je älter Menschen werden, um so häufiger müssen sie zum Arzt. Die Beiträge der älteren Jahrgänge müssten ohne diese Rückstellungen überproportional erhöht werden. Der Haken bei einem Wechsel der Zahnzusatzversicherung ist, dass die Altersrückstellungen bei dem alten Versicherer verbleiben und auf die anderen Mitglieder verteilt werden. Bei einer neuen Gesellschaft müsste der Versicherungsnehmer von Beginn an deutlich höhere Beiträge entrichten, um dort wieder Rückstellungen aufzubauen.

Sinnvoller ist es in diesem Fall, innerhalb der alten Versicherungsgesellschaft einen besseren oder günstigeren Tarif zu wählen. Die Rückstellungen bleiben in diesem Fall erhalten.

Außerordentliche Kündigung

Neben den medizinischen Gründen, die dafür sprechen, die Zahnzusatzversicherung zu kündigen, kann es auch formale Gründe geben. Einer davon ist eine Beitragsanpassung. Erhöht der Versicherer den Beitrag, kann der Versicherungsnehmer die Police innerhalb von acht Wochen ab Erhalt der Mitteilung.

Wer seinen Wohnsitz in das Ausland verlegt, hat ebenso das Recht auf eine außerordentliche Kündigung, wie eine versicherte Person, die in eine private Krankenvollversicherung wechselt.

Ordentliche Kündigung

Zunächst einmal hat die Zahnzusatzversicherung eine Mindestlaufzeit. Diese beträgt je nach Anbieter zwischen einem Jahr und drei Jahren.

Üblicherweise liegt dem Vertrag eine Kündigungsfrist von drei Monaten zugrunde. Entspricht das Versicherungsjahr dem Kalenderjahr, muss die Kündigung spätestens zum 30.9. eines Jahres erfolgen. Anders verhält es sich, wenn der Vertrag zum Beispiel zum 1. Juli begann und die Vertragslaufzeit zwei Jahre betrug. Soll der Vertrag nach zwei Jahren wieder beendet sein, muss der Versicherungsnehmer die Kündigung dem Versicherer spätestens am 31. März des Jahres mitteilen, in dem das zweite Versicherungsjahr endet.

Die Kündigung muss auf jeden Fall schriftlich erfolgen. Dabei spielt es jedoch keine Rolle, ob sie der Versicherungsnehmer per Fax, E-Mail oder Brief versendet. Es wäre allerdings unklug, das Kündigungsschreiben so abzuschicken, dass die Kündigung während einer nicht abgeschlossenen Zahnbehandlung greift.