Akkukapazität

Die Akkukapazität stellt beim Kauf eines Smartphones ein bedeutsames Kriterium dar. Das Fassungsvermögen des Energiespeichers gilt nämlich als starker Indikator für die Laufzeit des Geräts und diese kann je nach Modell und Nutzungsverhalten recht unterschiedlich ausfallen. Bei Dauernutzung mit einer Akkuladung über den Tag zu kommen, klappt definitiv nicht mit jedem Smartphone.

Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Was ist die Akkukapazität?
  3. Was ist ein guter Wert für die Akkukapazität?
  4. Die Akkukapazität prüfen: So funktioniert es
  5. Niedrige Akkukapazität: Den Akku tauschen oder ein neues Smartphone kaufen?
  6. Ein Smartphone mit langer Akkulaufzeit finden
  7. Verwandte Themen
  8. Weiterführende Links
  9. Jetzt Handytarife vergleichen

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Akkukapazität gibt Auskunft über die Menge an Energie, die das Smartphone nutzen kann, bevor es an die Steckdose muss.
  • Während Einsteigermodelle meist über eine Akkukapazität von 3.000 bis 4.000 Milliamperestunden verfügen, fällt der Energiespeicher mit 4.000 bis 5.000 Milliamperestunden bei Geräten der mittleren und oberen Preisklasse etwas größer aus.
  • Welche Leistung der Akku eines Smartphones noch bietet, lässt sich mit herstellereigenen Analyse-Tools und Drittanbieter-Apps herausfinden.
  • Kein neues Smartphone zu kaufen und stattdessen einen neuen Akku einbauen zu lassen, ist vor allem bei teuren Modellen sinnvoll.

Was ist die Akkukapazität?

Die Akkukapazität gibt an, wie viel elektrische Ladung die Speichereinheit dem mobilen Endgerät zur Verfügung stellt. Smartphone-Hersteller geben die Nennkapazität in der Einheit Milliamperestunden (kurz mAh) an, also in Tausendstel Amperestunden. Eine Milliamperestunde entspricht der Ladungsmenge, die innerhalb einer Stunde den Leiter durchfließt, wenn die Strommenge kontinuierlich bei einem Milliampere liegt.

Tendenziell gilt: Je höher die Akkukapazität beziehungsweise die bereitgestellte Energiemenge ausfällt, desto höher ist die Laufzeit. Angenommen, ein Smartphone hat eine Nennkapazität von 2.500 Milliamperstunden und im Dauerbetrieb einen Stromverbrauch vom 250 Milliampere je Stunde. Demnach läge die Laufzeit bei zehn Stunden. Bei einer Akkukapazität von 3.000 oder 4.000 Milliamperestunden wären es 12 beziehungsweise 16 Stunden.

Praktisch betrachtet hängt die Akkulaufzeit jedoch von weiteren Faktoren ab. Einen großen Einfluss hat die verbaute Hardware. Von Bedeutung sind in diesem Zusammenhang beispielsweise die Größe und Auflösung des Displays, die Taktrate des Prozessors und die Größe des Arbeitsspeichers. Je höher die einzelnen Werte ausfallen, desto energiedurstiger ist das Smartphone. Wie gut die einzelnen Bauteile aufeinander abgestimmt sind, beeinflusst die Laufzeit ebenfalls. Bei gleichgroßer Akkukapazität kommt es daher häufiger vor, dass Mittelklasse-Smartphones aufgrund ihrer schwächeren Hardware länger mit einer Ladung laufen als Oberklasse-Modelle.

Was ist ein guter Wert für die Akkukapazität?

In den letzten Jahren ist die Akkukapazität von Smartphones immer weiter angestiegen. Mittlerweile reichen die Nennkapazitäten von etwa 3.000 bis zu über 5.000 Milliamperestunden. Über wie viel Power der Energiespeicher verfügt, bedingt vor allem die Preisklasse. Low-Budget-Geräte kommen meist auf 3.000 bis 4.000 Milliamperestunden. Mittel- und Oberklasse-Smartphones verfügen in der Regel mindestens über 4.000 Milliamperestunden Akkukapazität.

Die Akkukapazität prüfen: So funktioniert es

Die Leistung eines Smartphone-Akkus sinkt mit der Zeit immer weiter ab. Wenn die Laufzeit des mobilen Endgeräts schrumpft, empfiehlt es sich deshalb, sowohl die Software als auch die Hardware zu überprüfen. Wie sich die Akkukapazität im Detail testen lässt, hängt davon ab, ob Sie ein iPhone oder ein Android-Gerät verwenden.

Besonderer Hinweis:

Wer den Akku seines Smartphones schonen möchte, sollte darauf achten, dass der Ladestand möglichst zwischen 30 und 80 Prozent liegt. Die Speichereinheit komplett aufzuladen oder zu entladen, strapaziert das Bauteil, infolgedessen die Lebenszeit des Akkumulators sinkt.

Die Kapazität eines iPhone-Akkus testen

iPhone-User müssen in die Einstellungen ihres Smartphones gehen und dort den Menüpunkt „Batterie“ aufrufen und im Anschluss den Unterpunkt „Batteriezustand“ auswählen. Daraufhin zeigt Ihnen das Gerät an, wie nah die Leistung des Energiespeichers an die eines neuen Akkus heranreicht.

Praktischer Tipp:

Um die Lebensdauer des iPhone-Akkus zu verlängern, rät es sich an, die Option „Optimiertes Laden“ zu aktivieren. Hier wird der Energiespeicher nachts nur bis zu einem Ladestand von 80 Prozent aufgefüllt. Die restliche Energie erhält der Akku erst kurz vor der erneuten Nutzung – also bevor der Besitzer des Geräts aufsteht.

Die Kapazität eines Android-Akkus testen

Für Android-Geräte gibt es unterschiedliche Lösungen, um die Akkukapazität zu prüfen. In manch herstellereigener Benutzerfläche lassen sich auch Diagnosedaten zum Akku finden, was jedoch nicht auf alle Geräte zutrifft. Ist kein entsprechendes Feature vorhanden, bietet der Google Play Store zahlreiche Applikationen, mit denen sich die aktuelle Kapazität des Akkus herausfinden lässt.

Niedrige Akkukapazität: Den Akku tauschen oder ein neues Smartphone kaufen?

Wenn der Akku zu schwächeln beginnt, haben Smartphone-User zwei Optionen: Sie können das Gerät entweder mit einem neuen Akku ausstatten lassen oder sich ein neues mobiles Endgerät zulegen. Allerdings lässt sich nicht verallgemeinern, welche Variante sich im konkreten Einzelfall eher anbietet. Ob sich eine neue Batterie lohnt, hängt sowohl vom allgemeinen Zustand als auch vom (ursprünglichen) Wert des Geräts ab. Zusätzlich spielen ebenso die persönlichen Präferenzen eine Rolle. Manche Personen wollen ihr Smartphone möglichst lange nutzen, wohingegen andere Wert darauf legen, das neueste Modell zu besitzen. Tendenziell empfiehlt sich ein Akkuwechsel jedoch eher bei Premiummodellen. Die Kosten für einen Akkuaustausch unterscheiden sich je nach Modell und Dienstleister. Während der Akkuaustausch für ein iPhone mit Kosten von bis zu 75 Euro verbunden ist, belaufen sich die Kosten bei anderen Modellen auf 30 bis 80 Euro.

Prinzipiell besteht auch die Möglichkeit, den Akku selbst auszutauschen. Dafür sind jedoch ein gewisses Fachwissen und handwerkliches Geschick notwendig. Da der Akku im Falle einer unsachgemäßen Behandlung instabil werden und infolgedessen explodieren kann, rät es sich im Zweifelsfall an, den Wechsel des Bauteils vom Hersteller oder einem Fachbetrieb vornehmen zu lassen.

Besonderer Hinweis:

Bevor Sie oder ein entsprechender Dienstleister einen Akkuaustausch des Smartphones vornehmen, empfiehlt es sich, sicherheitshalber die Daten vorab zu retten, indem Sie entweder die SD-Karte entfernen oder Ihre Daten mithilfe einer Cloud oder einer externen Festplatte sichern.

Ein Smartphone mit langer Akkulaufzeit finden

Wer nach einem mobilen Endgerät mit langer Laufzeit sucht, sollte sich nicht einzig und allein an der Akkukapazität orientieren. Wie lange die Batterie hält, bevor das Smartphone geladen werden muss, hängt schließlich auch vom Energieverbrauch ab. Glücklicherweise lassen sich im Internet Testberichte zu den Akkulaufzeiten der verschiedenen Modelle finden. Welche Smartphones mit langer Laufzeit die Bestenliste aktuell anführen, erfahren Sie beispielsweise bei Verivox.

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