Wie man Smartphones und Tablets vor Schadsoftware schützt

Linden - Auch Smartphones und Tablet-PCs rücken mit zunehmender Verbreitung ins Visier von Internetkriminellen, die mit Viren, Würmern und Trojanern auf Datenfang gehen. Wie man mobile Geräte am besten vor Schadsoftware schützt, erklären die Experten von smartphone.de.

Ratgeber / Mobiles Internet

Bild: logo/ausschnitt von sphone.de Text: Verivox

Ob Kreditkartendaten, Adressbücher oder Kennwörter – auf Smartphones und Tablets sind viele persönliche Daten zu finden, doch nur wenige Nutzer schützen sie vor unbefugten Zugriffen. Dabei können Besitzer mobiler Geräte ohne großen Aufwand Schadsoftware abwehren.

Firewall und Virenschutz sind ein Muss

Als Sicherheitssoftware sollten Firewall und Virenschutzprogramm installiert werden. Android-Nutzer finden dazu in Googles PlayStore eine Reihe von entsprechenden Apps. In einem Test von acht Sicherheits-Apps der Zeitschrift Computerbild hat „Bitdefender Mobile Security" mit einer Schädlingserkennungsrate von 99,9 Prozent am besten abgeschnitten.

Nutzer von Apple-Produkten werden dagegen kaum Sicherheitssoftware im AppStore finden. Der Grund dafür ist laut Apple schlicht die fehlende Notwendigkeit. Apple stelle sicher, dass nur schadfreie Apps im Markt angeboten werden.

Unabhängig vom Betriebssystem: Bei E-Mails aus unbekannter Herkunft, die dazu auffordern, einen Link anzuklicken oder einen E-Mail-Anhang zu öffnen, ist Vorsicht geboten. Denn Viren, Würmer und Trojaner werden häufig über E-Mail-Anhänge und Links verbreitet. Neben der Installation von Virenscanner und Firewall sollte man darauf achten, das Betriebssystem aktuell zu halten. So profitiert man von einer verbesserten Version, bei der meist auch bekannte Sicherheitslecks geschlossen wurden.

Apps aus unbekannten Quellen meiden

„Nutzer von Android-Smartphones müssen bei Apps besonders auf der Hut sein“, erklärt Telekommunikationsexpertin Verena Blöcher. Während Apple-Anwender ausschließlich Apps über den AppStore beziehen können, haben Android-Nutzer auch die Möglichkeit, Apps aus anderen Quellen als dem PlayStore zu erwerben. „Nutzer sollten niemals Apps aus unbekannten Quellen herunterladen, sondern lieber auf geprüfte Apps aus dem PlayStore vertrauen“, erklärt Blöcher.

Ein weiteres Einfallstor für Schadsoftware können ungesicherte WLAN- oder Bluetooth-Verbindungen sein. Diese Funktionen sollten Nutzer ausschalten, wenn sie nicht unbedingt benötigt werden. So schützen sie sich nicht nur vor ungewollten Zugriffen, sondern schonen auch den Smartphone- oder Tablet-Akku.

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