SF-Klasse in der Motorradversicherung

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Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Was ist die Schadensfreiheitsklasse?
  3. Wie wirkt sich die SF-Klasse aus?
  4. Welche SF-Klassen gibt es?
  5. In welcher SF-Klasse werden Fahranfänger eingestuft?
  6. Kann ich die SF-Klasse übertragen?
  7. Schadensfreiheitsklasse nach Unfall
  8. Der Rabattschutz

Das Wichtigste in Kürze

  • Aus der Schadensfreiheitsklasse geht hervor, wie viele Jahre der Versicherungsnehmer ohne Unterbrechung unfallfrei gefahren ist.
  • Mit jedem unfallfreien Jahr wird der Motorradfahrer heraufgestuft, die Prämie sinkt. Bei einem Unfall erfolgt eine Herabstufung mit der Folge einer höheren Prämie.
  • Der vom Basisbeitrag in Höhe von 100% unterlegte Prozentsatz je SF-Klasse wird vom Versicherer bestimmt.
  • Mit dem Einschluss des Rabattschutzes sichert sich der Versicherungsnehmer die Beibehaltung der SF-Klasse auch bei einem Unfall.

Was ist die Schadensfreiheitsklasse?

Analog zur Autoversicherung gibt es auch für Motorradfahrer Schadensfreiheitsklassen (SF-Klassen) in der Haftpflicht und in der Vollkaskoversicherung. Es handelt sich dabei um eine Art Belohnungssystem für unfallfreies Fahren. Die Höhe der Versicherungsprämie berechnet sich unter anderem aus dem zu versichernden Motorrad, dem Zulassungsbezirk und der Anzahl der Jahre, die der Versicherungsnehmer zusammenhängend unfallfrei gefahren ist.

Wie wirkt sich die SF-Klasse aus?

Mit jedem Jahr, das er unfallfrei bleibt, rückt der Motorradfahrer in der SF-Klasse eine Stufe nach oben. Der jeweiligen SF-Klasse ist ein bestimmter Prozentsatz des Basisbeitrags (= 100%) zugrunde gelegt. Entsprechend sinkt der Beitrag jedes Jahr um einen bestimmten Prozentsatz. Verursacht der Fahrer des Motorrades einen Unfall, und die Versicherung reguliert den Schaden, rutscht der Versicherungsnehmer nach unten, die Versicherung wird teurer.

Welche SF-Klassen gibt es?

Die Anzahl der SF-Klassen für Motorräder fällt allerdings entsprechend der Empfehlung des Gesamtverbandes der deutschen Versicherungswirtschaft (GdV) deutlich übersichtlicher aus als bei einer Kfz-Versicherung.

Schadenfreie Jahre SF-Klasse Motorrad Haftpflicht (Beitragssatz in %) Vollkasko (Beitragssatz in %)
10 SF 10 25 35
9 SF  9 25 40
8 SF  8 25 40
7 SF  7 25 40
6 SF  6 30 45
5 SF  5 35 45
4 SF  4 35 50
3 SF  3 40 60
2 SF  2 45 65
1 SF  1 50 65
- SF  ½ 60 80
Anfänger 0 100 100
Malusklasse M 140 140

Da es jedoch keine verbindliche Verpflichtung für die Versicherer gibt, kann der Beitragssatz in SF 9 für die Kfz-Haftpflicht auch durchaus nur 20 Prozent betragen. Die Richtwerte des GdV machen auch die unterschiedlichen Prozentsätze zwischen Haftpflicht- und Vollkaskoversicherung deutlich.

Es lohnt sich also, im Rahmen des Motorradversicherungsvergleichs auch darauf zu achten, mit welchem Prozentsatz die jeweilige SF-Klasse unterlegt ist.

In welcher SF-Klasse werden Fahranfänger eingestuft?

Führerscheinneulinge werden grundsätzlich im ersten Jahr in SF 0 eingestuft. Es gilt allerdings eine Ausnahme für das Folgejahr. Wurde der Versicherungsvertrag vor dem 1. Juli des laufenden Jahres geschlossen, erfolgt die Einstufung in SF ½ bereits zum folgenden Januar. Ist der Vertragsbeginn nach dem 30.6., greift SF ½ erst ab dem übernächsten Jahr. Es kann sich also lohnen, die Maschine schon vor Führerscheinerwerb zu versichern, um sich die günstige Prämie für das Folgejahr zu sichern.

Kann ich die SF-Klasse übertragen?

Grundsätzlich ist ein Übertrag der SF-Klasse möglich, wenn bestimmte Voraussetzungen gegeben sind.

Innerhalb der Familie

Die SF-Klasse kann nur noch innerhalb der Familie übertragen werden. Ein Übertrag von Fremden ist, im Gegensatz zu früheren Jahren, nicht mehr möglich. Wurde der Schadensfreiheitsrabatt jedoch einmal abgetreten, ist eine Rückübertragung ausgeschlossen. Ein SF-Übertrag kann sinnvoll sein, wenn beispielsweise Opa oder Tante aus Altersgründen nicht mehr Auto fahren können. Allerdings wird nur die SF-Stufe angerechnet, die der Übernehmende theoretisch selbst hätte erreichen können. Fuhr der Großvater mit SF 10, der Enkel hat aber erst drei Jahre den Führerschein, kann er sich auch nur drei Jahre anrechnen lassen.

Vom Auto aufs Motorrad übertragen

Dieses Konstrukt ist ebenfalls möglich. Es bringt aber nur etwas, wenn das Auto stillgelegt oder verkauft wird. Alternativ ist es günstiger, das Auto normal weiter zu versichern und das Motorrad als Zweitfahrzeug anzumelden.

Schadensfreiheitsklasse bei Saisonkennzeichen

Saisonkennzeichen haben den Vorteil, dass sie dem Motorradhalter die Kosten ersparen, die jeweils mit An- und Abmeldung anfallen. Die Gültigkeitsdauer des Versicherungsschutzes ist auf dem Kennzeichen vermerkt. Am häufigsten findet sich die Zahlenkombination 04 – 10. Dies bedeutet, dass der Fahrer das Motorrad vom 1. April bis zum 31. Oktober nutzen darf. Abgesehen davon, dass der Oktober noch manchen schönen Tag für eine Fahrt bietet, hat dieser Zeitraum noch einen anderen Vorteil.

Besteht der Versicherungsschutz für eine Dauer von mehr als sechs Monaten, greift die SF-Klassenregelung. Wer in der zurückliegenden Saison unfallfrei fuhr, darf sich über eine günstigere SF-Klasse im nächsten Jahr freuen.

Schadensfreiheitsklasse nach Unfall

Hat der Versicherungsnehmer den Unfall selbst verursacht, unabhängig, ob Haftpflichtschaden oder "nur" Vollkaskoschaden und die Versicherung kommt für die Kosten auf, erfolgt eine Rückstufung in der SF-Klasse. Fast jeder Versicherer stellt im Rahmen seines Internetauftritts einen Rückstufungsrechner bereit. Dieser ermittelt, ob es günstiger ist, den Schaden selbst zu tragen, oder in den kommenden Jahren eine höhere Prämie zu bezahlen, um sich wieder langsam in die frühere SF-Klasse hochzuarbeiten.

Bei der Rückstufung steht es den Versicherern frei, um wie viele SF-Klassen der Versicherungsnehmer schlechter gestellt wird.

Der Rabattschutz

Als sinnvolle Ergänzung, sofern kein Standard in der Police, bietet sich der Rabattschutz an. Gegen eine Mehrprämie kann sich der Versicherungsnehmer im Fall eines Unfalls gegen die Herabstufung in der SF-Klasse absichern.

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