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Lebensversicherung kündigen und Alternativen vergleichen

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Lebensversicherung kündigen: über Alternativen informieren spart Geld

Etwa jede zweite Lebensversicherung wird in Deutschland vorzeitig gekündigt. Die Ursachen liegen oft in wirtschaftlichen Zwängen, etwa durch Arbeitslosigkeit. Vielfach werden Lebensversicherungen auch zur Schuldentilgung herangezogen. Mancher Kunde dagegen hat einfach nur das Gefühl, dass ihm die alte Police zu wenig Ertrag bringt, und sieht sich deshalb nach einer neuen Versicherung um.

Doch eine Lebensversicherung vorzeitig zu kündigen bedarf einer genauen Analyse. Oftmals entsteht bei vorzeitiger Beendigung ein finanzieller Verlust. Grundsätzlich gilt: Bevor man sich zur Kündigung der Lebensversicherung entscheidet, sollte man sich den alten Vertrag genau anschauen und die Alternativen überdenken.

Insbesondere „alte“ Lebensversicherungen sind rentabel

Policen aus den 1990er Jahren beispielsweise bieten einen Garantiezins von drei bis vier Prozent – das ist heute und auf absehbare Zeit nicht mehr erreichbar. Im Gegenteil: Aufgrund der allgemeinen Niedrigzinssituation dümpeln neue Verträge mit einem Garantiezins von 1,25 Prozent oder weniger dahin. Auf Grund der aktuellen Niedrigzinsen lassen sich auch bei anderen Formen der Geldanlage schwer bessere Konditionen bei gleicher Sicherheit finden.

Alternativen zur Kündigung

Statt also eine vor langer Zeit abgeschlossene Lebensversicherung zu kündigen, kann man auch:

Es ist immer sinnvoll, sich vor der Kündigung einer Lebensversicherung an den Versicherer zu wenden und mögliche Alternativen sowie ihre genauen finanziellen Folgen zu besprechen.

Die Lebensversicherung verkaufen

Wird dringend Kapital benötigt, kann es sinnvoll sein, die Lebensversicherung zu veräußern. Dabei sollten Verbraucher jedoch auf den Rückkaufswert der Police achten. Der Rückkaufswert befindet sich insbesondere in den ersten Jahren unterhalb der eingezahlten Beiträge, da in dieser Zeit Gebühren und Provisionen beim Versicherer anfallen. Erst nach mehreren Jahren ist der Rückkaufswert höher als die eingezahlten Beiträge.

Diese Option sollte also nur bei älteren Policen in Betracht gezogen werden. Teilweise werden Lebensversicherungen auch von professionellen Ankäufern erworben, die diese dann weiter verkaufen. Hier werden teilweise Angebote über dem Rückkaufswert gemacht. Verbraucher sollten vorab eine Berechnung anstellen oder anstellen lassen, um zu ermitteln, ob ein Verkauf der Police rentabel ist.

Die Police beitragsfrei stellen

Eine weitere Möglichkeit einen kurzfristigen finanziellen Engpass zu überbrücken ist die Police beitragsfrei zu stellen. Hierbei entfällt jedoch der Versicherungsschutz von eventuellen Zusatzversicherungen und die Auszahlung am Ende der Versicherung verringert sich, da weniger eingezahlt wird. Nicht bei allen Lebensversicherungen können Beiträge ausgesetzt werden. Im Zweifel sollten Verbraucher die Versicherung kontaktieren.

Überschussbeteiligung und Beleihen der Lebensversicherung

Erwirtschaftet der Versicherer Gewinne, dann muss er die Versicherten am Gewinn beteiligen. Diese Überschussbeteiligungen bekommen Versicherte am Ende der Vertragslaufzeit ausgezahlt. Um die Beitragslast jedoch zu reduzieren, können die Überschüsse bereits vorab verrechnet werden.

In finanziell schweren Zeiten kann der Versicherte seine Lebensversicherung beleihen und ein sogenanntes Policendarlehen abschließen. Dies ist für Menschen mit schlechter Bonität, die schwer an Kredite kommen, häufig eine gute Alternative.

Kapitalbildende Lebensversicherung kündigen

Weiterhin ist zu beachten, dass der wegfallende Schutz oft teilweise kompensiert werden kann. So ist es etwa möglich, eine teure Kapitallebensversicherung zu kündigen und danach die viel günstigere Risikolebensversicherung abzuschließen, um mit niedrigeren Beiträgen den Todesfallschutz aufrecht zu erhalten. Denn Experten empfehlen es, kapitalbildende und absichernde Maßnahmen zur Altersvorsorge voneinander zu trennen.

Die Risikolebensversicherung erlaubt es auch, nach der Kündigung der alten Lebensversicherung eine viel höhere Versicherungssumme zu realisieren. Wer etwa als Single eine kapitalbildende Lebensversicherung abgeschlossen hat, inzwischen aber der Alleinernährer einer größeren Familie ist, kann feststellen, dass die Versicherungssumme zu klein ist. Hier kann sich eine Kündigung lohnen.

Ein Vergleich spart Geld!

Wer nach der Kündigung einen Neuabschluss der Kapitallebensversicherung wagt, sollte auf jeden Fall einen Preisvergleich vornehmen. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Anbietern sind beträchtlich. Läuft eine Police über mehrere Jahrzehnte, können sich am Ende Auszahlungsunterschiede von vielen Tausend Euro ergeben. Mit Hilfe des Preisvergleichsrechners für die Kapitallebensversicherung können Sie gut abschätzen, bei welcher Versicherungsgesellschaft Sie das beste Angebot finden, und auf einfache Weise viel Geld sparen.

Das Preisgefälle bei den Lebensversicherungen lässt sich vor allem durch die unterschiedlichen Vertriebsansätze der Versicherer begründen. So zahlen einige Anbieter ihren Vermittlern hohe Provisionen, während andere Unternehmen verstärkt auf den kostengünstigeren Direktvertrieb setzen. Außerdem setzen immer mehr Unternehmen im internen Verwaltungsapparat den Rotstift an. Die Kostenersparnis kommt den Kunden in Form einer billigeren Lebensversicherung direkt zugute.