Tipps und Alternativen

Risikolebensversicherung ohne Gesundheitsprüfung

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Risikolebensversicherung ohne Gesundheitsprüfung – geht das?

Viele Menschen würden gerne eine günstige Risikolebensversicherung (RLV) ohne Gesundheitsprüfung abschließen. Solche Tarife gibt es allerdings seit dem 17. März 2010 nicht mehr. Erhalten Sie aufgrund einer Vorerkrankung keine Risikolebensversicherung, müssen Sie aber nicht auf die Hinterbliebenenvorsorge verzichten. In diesem Fall können Sie alternative Todesfallversicherungen nutzen, die ohne Gesundheitsprüfung erhältlich sind.

Inhalt dieser Seite
  1. So funktioniert der Vergleich
  2. Gesundheitsfragen sind verpflichtend
  3. Sinn der Gesundheitsprüfung
  4. Was wird gefragt?
  5. Alternative Absicherungen
  6. Häufig gestellte Fragen
  7. Das ist Verivox

Risikolebensversicherung im Vergleich: So funktioniert es

Bei der richtigen Risikolebensversicherung kommt es nicht nur auf günstige Beiträge an, sondern auch auf das passende Leistungspaket. Finden Sie mit dem Vergleichsrechner in nur drei Schritten Ihre optimale Police:

  1. Geben Sie im Online-Rechner die garantierte Todesfallleistung, die Sie wünschen, ein.
  2. Ergänzen Sie Ihre persönlichen Daten und legen Sie die Versicherungsdauer fest.
  3. Vergleichen Sie die verschiedenen Versicherungen nach Preis und Leistung. Je nach Anbieter können Sie die gewünschte Police entweder direkt online abschließen oder ein individuelles Angebot anfordern.

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Die Gesundheitsfragen sind verpflichtend

Mittlerweile müssen Versicherte eventuelle Vorerkrankungen angeben, welche die Höhe der Beitragszahlungen beeinflussen. Ob vor dem Abschluss der Police eine ärztliche Untersuchung erforderlich ist, hängt von der jeweiligen Versicherung ab. Für den Abschluss einer Risikolebensversicherung ist die Beantwortung von Gesundheitsfragen allerdings obligatorisch. Beantworten Sie diese nicht wahrheitsgemäß, entfällt Ihr Anspruch auf die vereinbarten Leistungen und es besteht kein Versicherungsschutz.

Warum die Gesundheitsprüfung sinnvoll ist

Um das Risiko für jeden Versicherten individuell ermitteln und faire Beiträge kalkulieren zu können, sind die Gesundheitsfragen notwendig. Würden Risikolebensversicherungen generell ohne Gesundheitsprüfung gewährt, müssten die Versicherer die Beiträge pauschal festlegen. Für viele Versicherte wären sie dadurch höher als nötig. Findet eine vorherige Gesundheitsprüfung statt, zahlen gesunde Menschen für die Risikolebensversicherung weniger als vorerkrankte Personen. Ohne eine Gesundheitsprüfung gäbe es also nur einen teuren Einheitstarif. Junge Menschen mit einem geringen Sterberisiko wären durch eine Risikoversicherung ohne Gesundheitsfragen stark benachteiligt.

Wonach wird bei der Gesundheitsprüfung gefragt?

Wenn Verbraucher das Wort „Gesundheitsprüfung“ hören, assoziieren sie damit häufig eine ganze Reihe ärztlicher Untersuchungen. Tatsächlich verlangen die meisten Versicherer vor Vertragsabschluss nur die Beantwortung einiger weniger Gesundheitsfragen. Sollten bestimmte Vorerkrankungen bestehen, wird der Versicherer gegebenenfalls genauer nachfragen.

Wichtig:

Von besonderem Interesse sind folgende Gesundheitsbereiche und Erkrankungen:

  • Herz und Kreislauf (Bluthochdruck, Schlaganfall)
  • Stoffwechsel (Diabetes, Schilddrüsenerkrankungen)
  • Atmungsorgane (Lungenentzündung, Asthma, chronische Bronchitis)
  • Harn- und Geschlechtsorgane (Nieren, Unterleib, Brust)
  • Infektionen (Tuberkulose, HIV)
  • Krebs
  • Psyche, Gehirn, Nervensystem (Depression, Migräne)
  • Allergien
  • Zurückliegende Unfälle oder Krankenhausaufenthalte
  • Rauchen

Alternativen zur Risikolebensversicherung ohne Gesundheitsprüfung

Der Abschluss einer Risikolebensversicherung bleibt vielen Menschen aufgrund ihres zu hohen Alters oder eines zu großen gesundheitlichen Risikos verwehrt. Um die Angehörigen im Todesfall dennoch finanziell abzusichern, gibt es Alternativen zur Risikolebensversicherung.

Sterbegeldversicherung

Die Sterbegeldversicherung sichert im Todesfall die Kosten für die Beerdigung ab. Ohne entsprechende Vorsorge müssten die Hinterbliebenen für die Bestattungskosten aufkommen, die in Deutschland durchschnittlich zwischen 6.000 und 8.000 Euro liegen. Üblich sind Versicherungssummen bis 10.000 Euro, aber bei vielen Versicherern sind auch höhere Summen möglich.

Viele Sterbegeldversicherungen können Sie, ebenso wie Risikolebensversicherungen, nicht ohne Gesundheitsprüfung abschließen. Anhand der Ergebnisse dieser Prüfung, des Alters des Versicherungsnehmers und der gewünschten Versicherungssumme werden die Beiträge berechnet. Bei schweren Vorerkrankungen kann die Versicherung Ihren Antrag abweisen. Für solche Fälle gibt es Sterbegeldversicherungen, die auf Gesundheitsfragen verzichten. Sie sind allerdings deutlich teurer. Auch müssen Sie mit einer längeren Wartezeit rechnen, wenn Sie keine Gesundheitsfragen beantworten. Diese entfällt hingegen bei den meisten Tarifen mit Gesundheitscheck.

Kapitallebensversicherung ohne Gesundheitsfragen

Die Kapitallebensversicherung kombiniert den Hinterbliebenenschutz mit einer Kapitalanlage. Angehörige sind im Todesfall des Versicherten abgesichert, dieser spart aber zusätzlich zu Lebzeiten Kapital an. Dieses aufgebaute Kapital kann als eine Art private Rentenversicherung eine gute Altersvorsorge darstellen. Dabei werden die eingezahlten Beiträge der Kapitallebensversicherung auf unterschiedliche Bereiche aufgeteilt: Während ein Anteil auf den Hinterbliebenenschutz entfällt, fließt der restliche Teil in das Kapital.

Die Beiträge der Kapitallebensversicherung können Sie flexibel an Ihre finanziellen Möglichkeiten anpassen. Je höher die vereinbarte Versicherungssumme ist, desto höher sind auch die Beiträge. Ein weiterer Vorteil der Versicherung besteht darin, dass am Ende der Vertragslaufzeit die festgelegte Versicherungssumme aus dem kapitalbildenden Teil zuzüglich einer möglichen Überschussbeteiligung ausgezahlt wird. Aktuell lohnt sich der Abschluss einer kapitalbildenden Lebensversicherung jedoch selten. Durch die dauerhaft niedrigen Zinsen ist auch der Garantiezins stark gesunken. Aufgrund der Gebühren der Versicherungsunternehmen ergibt sich am Ende häufig nur ein sehr geringer Wertzuwachs.

Die meisten Versicherer verlangen im Zuge des Versicherungsabschlusses die Beantwortung von Fragen zu Ihrem gesundheitlichen Zustand, da hiervon Ihre Beitragshöhe abhängt. Allerdings gibt es bei einigen Versicherungsgesellschaften auch die Möglichkeit, eine Kapitallebensversicherung ohne Gesundheitsprüfung abzuschließen. Das kann beispielsweise bei einer fondsgebundenen Police der Fall sein. Da eine kapitalbildende Lebensversicherung ohne Gesundheitsfragen jedoch mit einem erhöhten Risiko für den Versicherer einhergeht, wird der Versicherungsschutz häufig begrenzt. So sind beispielsweise folgende Einschränkungen möglich:

  • Niedrigere Versicherungssumme als bei Policen mit Gesundheitsprüfung
  • Abschluss nur für bestimmte Altersgruppen möglich
  • Wartezeiten zwischen ein und fünf Jahren

Berufsunfähigkeitsversicherung als Ergänzung zum Familienschutz

Die Berufsunfähigkeitsversicherung wird wie die Risikolebensversicherung meist nicht ohne Gesundheitsprüfung gewährt. Weil die Hinterbliebenen im Todesfall des Versicherungsnehmers keine Zahlungen erhalten, stellt sie keine echte Alternative zur Risikolebensversicherung dar.

Trotzdem lohnt sich der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung für die meisten Erwerbstätigen. Diese Versicherung zahlt dem Arbeitnehmer eine monatliche Rente, wenn er seinen Beruf aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung nicht mehr in angemessener Art und Weise ausüben kann. Die finanzielle Absicherung der Familie ist dadurch weiterhin gegeben.

Meist erbringt der Versicherer die versicherte Leistung, wenn der Betroffene zu mindestens 50 Prozent berufsunfähig ist – also nur noch zu maximal 50 Prozent seiner früheren Arbeitsleistung fähig ist. Dabei ist die Ursache für die Berufsunfähigkeit unerheblich, solange der Arbeitnehmer sie nicht absichtlich herbeigeführt hat.

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Zum Vergleich

Häufig gestellte Fragen

Die Gesundheitsprüfung ist bei Lebensversicherungen in den meisten Fällen verpflichtend. Während eine Risikolebensversicherung ohne Gesundheitscheck in der Regel nicht verfügbar ist, sieht es bei der Kapitallebensversicherung anders aus. Versicherer, die solche Policen anbieten, sichern sich allerdings durch einen verringerten Versicherungsschutz gegen das höhere Risiko ab.

Auch wenn es keine Risikolebensversicherung ohne Gesundheitsfragen gibt, ist ein Vergleich verschiedener Versicherungsgesellschaften und Tarife sinnvoll. Neben den unterschiedlichen Leistungen der Versicherer sollten Sie auch die Kosten gegenüberstellen. Diese können sich je nach Versicherer deutlich unterscheiden. Relevante Faktoren sind neben der Versicherungs- und Beitragszahlungsdauer sowie der Versicherungssumme auch der ausgeübte Beruf, das Ergebnis der Gesundheitsprüfung und Risikofaktoren wie Rauchen. Da Risikolebensversicherungen in der Regel lange Laufzeiten haben, können Sie durch einen Vergleich vor dem Abschluss einer Police mitunter viel Geld sparen und sich das für Sie beste Leistungspaket sichern.

Die richtige Vorsorge ist für jeden wichtig, aber vor allem bei Familien mit einem Elternteil als Alleinverdiener essenziell. Versicherte sollten immer das Gespräch mit den Versicherungen suchen, um zu prüfen, ob und zu welchen Konditionen eine Lebensversicherung möglich ist. Mit der Sterbegeldversicherung können Sie zumindest die Kosten für die Beerdigung absichern. Zuletzt bleibt auch die Möglichkeit der klassischen Geldanlage. Wer statt der Versicherungsprämie monatlich Geld zurücklegt, kann ebenfalls einen Teil der Kosten im Todesfall decken.

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