Entlastung für Ihre Angehörigen

Sterbegeldversicherung Vergleich

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Mit der Sterbegeldversicherung die Angehörigen entlasten

Ein Todesfall in der Familie ist für die Angehörigen ein schmerzliches Erlebnis. Aus diesem Grund mag es vielen Menschen schwerfallen, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Doch im Todesfall sehen sich die Hinterbliebenen oftmals zusätzlich mit finanziellen Problemen konfrontiert, denn Bestattungen sind kostspielig. Eine Sterbegeldversicherung abzuschließen, kann diese Sorgen mindern, denn mit ihr können Sie schon zu Lebzeiten die Begräbniskosten finanzieren.

Inhalt dieser Seite
  1. So funktioniert der Vergleich
  2. Was ist eine Sterbegeldversicherung?
  3. Die Bestattung absichern
  4. So funktioniert die Versicherung
  5. Wer braucht die Versicherung?
  6. Schonvermögen
  7. Abgrenzung zur Risikolebensversicherung
  8. Häufig gestellte Fragen
  9. Das ist Verivox

Sterbegeldversicherungen im Vergleich: So funktioniert es

Sind Sie auf der Suche nach einer günstigen Sterbeversicherung, ist ein Preisvergleich verschiedener Anbieter unabdingbar. Daneben sollten Sie auch die unterschiedlichen Leistungen der einzelnen Versicherer einem Vergleich unterziehen. In nur drei Schritten finden Sie bei Verivox die für Sie beste Sterbegeldversicherung. In unserem Rechner gehen Sie wie folgt vor:

  1. Geben Sie die gewünschte Versicherungssumme und Ihr Geburtsdatum an. Auf Basis dieser Daten wird der monatliche Beitrag des Sterbegeldtarifs ermittelt.
  2. Vergleichen Sie in der Ergebnisliste die passenden Tarife. Details können Sie in der jeweiligen Leistungsübersicht einsehen. Zusätzlich steht Ihnen zur besseren Bewertung der Verivox-Tarifscore zur Verfügung.
  3. Ergänzen Sie Ihre persönlichen Daten und fordern Sie Ihr persönliches Angebot bei Ihrem gewünschten Versicherungsunternehmen an.

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Was ist eine Sterbegeldversicherung?

Bis 2004 gab es für gesetzlich Krankenversicherte vom Staat im Todesfall Sterbegeld. Mittlerweile müssen diese Kosten allerdings privat aufgebracht werden. Doch es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Sie selbst dafür sorgen können, dass die Hinterbliebenen nicht für die Bestattungskosten aufkommen müssen.

Als Teil der Hinterbliebenenabsicherung zählt dazu beispielsweise der Abschluss einer privaten Sterbegeldversicherung bei einem Lebensversicherungsunternehmen oder bei einer Sterbekasse. Die Sterbegeldversicherung wird oft als „kleine Lebensversicherung“ bezeichnet, da die Versicherungssummen in der Regel deutlich geringer sind. Eine Beerdigung kostet schnell mehrere Tausend Euro. Die meisten Beerdigungsversicherungen decken eine Summe von bis zu 10.000 Euro ab.

Mit einer Sterbegeldversicherung die Bestattung absichern

Mit einer Sterbegeldversicherung können Versicherte die Kosten für ihre Beerdigung bereits vor dem Tod absichern. So bewahren sie Hinterbliebene vor eventuellen finanziellen Engpässen, die aufgrund der Bestattungspflicht auftreten können. Denn ist im Nachlass des Verstorbenen nicht genügend Geld für die Beerdigung vorhanden, sind die Angehörigen, Kinder, Enkelkinder und sonstige Erben dazu verpflichtet, die Kosten für die Bestattung zu übernehmen. Aus diesem Grund wird die Sterbegeldversicherung oftmals auch als Bestattungsversicherung bezeichnet.

Wie funktioniert eine Sterbegeldversicherung?

Bei einer Sterbegeldversicherung zahlt der Versicherte monatlich einen bestimmten Betrag ein, der sich aus der gewünschten Versicherungssumme, dem Alter und dem Gesundheitszustand ergibt. Der Gesundheitszustand wird anhand eines Fragenkatalogs festgestellt. Die Grenze der Beitragsdauer bei der Sterbeversicherung kann durch das Erreichen eines gewissen Alters markiert sein – oft 65 oder 85 Jahre. Alternativ umfasst die Beitragsdauer einen bestimmten Zeitraum, zum Beispiel 30 Jahre. Statt der monatlichen Zahlung ist bei manchen Versicherungsunternehmen auch eine Einmalzahlung möglich.

Der Versicherungsschutz besteht bis zum Lebensende. Die volle individuelle Versicherungssumme zahlt der Versicherer bei Eintreten des Todesfalls aber auch schon vor dem Ende der Beitragsdauer, in der Regel nach Ablauf einer vereinbarten Wartezeit. Es gibt allerdings auch Verträge über Sterbeversicherungen ohne Wartezeit.

Die Gesundheitsprüfung: Was müssen Sie beachten?

Bestehen schwere Vorerkrankungen, kann die Versicherung einen Antrag zurückweisen. Gesundheitsfragen sollten Versicherungsnehmer stets ehrlich beantworten. Andernfalls kann sich die Sterbeversicherung für die Angehörigen unter Umständen als sinnlos erweisen: im Zweifelsfall erhalten sie kein Geld. Zwar gibt es Sterbegeldversicherungen ohne Gesundheitsprüfung, aber diese kosten pauschal deutlich mehr. Für Personen mit schweren Vorerkrankungen sind sie jedoch mitunter die einzige Möglichkeit, eine Sterbegeldversicherung abzuschließen.

Die Wartezeit: Zahlt sich Geduld aus?

Die Wartezeit – oder Aufbauzeit – beträgt bei Sterbegeldversicherungen in der Regel ein bis drei Jahre. Nach Ablauf der Wartezeit zahlt die Versicherung die gesamte vereinbarte Summe, auch wenn erst ein Bruchteil davon per Beitragszahlung eingezahlt wurde. Wollen Sie einen sofortigen Schutz, erhöhen sich die monatlichen Beiträge. Tritt der Tod vor Ablauf der Wartezeit ein, zahlen die meisten Versicherer bis dahin geleistete Beiträge der Sterbegeldversicherung an die Bezugsberechtigten aus. Kommt es noch während der Wartezeit zum Unfalltod, zahlen viele Versicherungen die gesamte Versicherungssumme aus.


Wichtig:

Sterbegeldversicherungen werden in zwei Varianten angeboten: Entweder schließen Sie eine Versicherung ohne Wartezeit ab und müssen keine Gesundheitsfragen beantworten. Unterziehen Sie sich einer Gesundheitsprüfung, verzichten viele Versicherer auf die Wartezeit.

Für wen ist eine Sterbegeldversicherung sinnvoll?

Ob sich eine Sterbegeldversicherung finanziell lohnt, lässt sich leicht berechnen. Außerdem sollten Sie überprüfen, ob – und wenn ja, wie viel – Sie gegebenenfalls zu viel zahlen. Oftmals übersteigen die zusammengerechneten monatlichen Beiträge über die gesamte Laufzeit letztlich nämlich die ausgeschüttete Versicherungssumme. Welche Altersgruppe profitiert in der Regel am meisten von einer Sterbeversicherung?

Menschen unter 40 Jahren

Bereits in diesem Alter können Sie nicht bei jedem Versicherer eine Sterbeversicherung abschließen. Je nachdem, wie lange die Beitragszeit dauert, kann die in die Sterbegeldversicherung eingezahlte Summe dank der günstigen Beiträge am Ende tatsächlich unter der Versicherungssumme liegen. Alternative Vorsorgemöglichkeiten, wie etwa eine Risikolebensversicherung, bieten in jungen Jahren allerdings häufig mehr Vorteile.

Personen zwischen 40 und 60 Jahren

Den richtigen Vertrag vorausgesetzt, können Versicherungsnehmer auch bei einem Vertragsabschluss in dieser Altersspanne am Ende mit einem Plus rechnen. Ein gründlicher Vergleich verschiedener Sterbegeldversicherungen kann helfen, bares Geld zu sparen.

Über 60-Jährige

Eine Sterbegeldversicherung geht für Rentner mit vergleichsweise hohen Prämien einher. Die Sicherheiten der Versicherung rechtfertigen die hohen Beiträge jedoch oftmals. Auch hier gilt es, individuell genau abzuwägen. Versicherer begrenzen das Eintrittsalter üblicherweise. So können Sie die Versicherung bei manchen Anbietern nur bis zum 80. Lebensjahr abschließen, andere nehmen auch noch 90-jährige als Versicherungsnehmer auf.

Die Sterbegeldversicherung gilt als Schonvermögen

Ein großer Pluspunkt der Sterbegeldversicherung ist, dass sie auch dann unangetastet bestehen bleibt, wenn Sie Sozialleistungen beziehen. Sie gehört zum sogenannten Schonvermögen und kann nicht als Kapital herangezogen werden. Das unterscheidet sie von allen anderen Sparmöglichkeiten oder Lebensversicherungen. Wer befürchtet, dass im Alter die Rente nicht reicht und der Bezug von Sozialleistungen nötig wird, kann mit dem frühzeitigen Abschluss einer Sterbegeldversicherung zumindest die Sorge um die Bestattungskosten begraben.

Sterbegeldversicherung versus Risikolebensversicherung

Die Risikolebensversicherung ist besonders für jüngere Menschen eine gute Alternative zur Sterbegeldversicherung. Denn die Versicherungssummen sind deutlich höher und die Beiträge vergleichsweise niedrig. Wer ein Eigenheim baut oder Hauptverdiener der Familie ist, für den ist eine Risikolebensversicherung meistens ohnehin empfehlenswert. Einen Teil der Versicherungssumme können die Hinterbliebenen dann für die Beerdigung verwenden – eventuell planen Sie dafür bei Vertragsabschluss gleich mehr Geld ein.

Die größten Vorteile der Sterbegeldversicherung bestehen demgegenüber darin, dass sie – einmal abbezahlt – bis zum Lebensende gilt und zum Schonvermögen gehört. Endet hingegen der Vertrag einer Risikolebensversicherung, endet für gewöhnlich auch der Schutz.

Ob eine Risikolebensversicherung, eine klassische kapitalbildende Lebensversicherung oder eine Sterbeversicherung am günstigsten für Sie ist, müssen Sie individuell für sich beurteilen. Verivox hilft Ihnen mit seinen Vergleichsrechnern dabei, sich unkompliziert einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten und deren Kosten zu verschaffen.

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Zum Vergleich

Häufig gestellte Fragen

Eine Sterbeversicherung kann sinnvoll sein, um die Hinterbliebenen hinsichtlich der Bestattungskosten finanziell zu entlasten. Diese betragen durchschnittlich zwischen 6.000 und 8.000 Euro. Legen Sie zu Lebzeiten nicht gezielt Geld zur Seite, müssen Ihre Angehörigen für die Kosten aufkommen. Ob eine Sterbegeldversicherung oder eine andere Art der Vorsorge in Ihrem Fall sinnvoll ist, hängt unter anderem von Ihrem Alter und Ihrem Gesundheitszustand ab.

Statt monatlich in die Versicherung einzubezahlen, können Sie bei vielen Versicherern stattdessen eine einmalige Zahlung vornehmen. Bei der Entscheidung darüber, wie viel Sie einzahlen wollen, sollten Sie sich nicht nur an den voraussichtlichen Bestattungskosten orientieren. Die Ausgestaltung der Trauerfeier und der Umfang der gewünschten Grabpflege können das Budget, das Ihren Hinterbliebenen zur Verfügung stehen sollte, ebenfalls erhöhen.

Eheleute und Paare können eine gemeinsame Sterbeversicherung abschließen, die der gegenseitigen finanziellen Absicherung dienen soll. Verstirbt einer der beiden, wird dem Partner oder der Partnerin die Versicherungssumme ausbezahlt.

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