Für den Ernstfall absichern

Sterbegeldversicherung

Sterbegeld

  • Schneller Marktüberblick
  • Beratung durch Experten
  • Ihr unabhängiger Versicherungsmakler – Erstinformation
Siegel_ServiceValue_Die-Welt_Preis-Champions_optimiert

Das sagen unsere Kunden

4.7 / 5
  • 205669 Bewertungen zu Verivox abgegeben
  • 96 % unserer Kunden sind zufrieden
  • 100% neutrale Kundenbewertungen
Kundenbewertung 01.12.2019 um 02:25 Uhr Gut
Kundenbewertung 01.12.2019 um 02:05 Uhr Super
Kundenbewertung 01.12.2019 um 01:53 Uhr Alles übersichtlich und unkompliziert.
Kundenbewertung 01.12.2019 um 01:50 Uhr Super telefonische Beratung
Kundenbewertung 01.12.2019 um 01:31 Uhr Gut 🥰

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Sterbegeldversicherung ist geschützt vor Pfändung.
  • Der Beitragszeitraum ist begrenzt.
  • Die Versicherung besteht nach dem Ende der Beitragszahlungen bis zum Lebensende.

Mit einer Sterbegeldversicherung die Bestattung absichern

Mit einer Sterbegeldversicherung können Versicherte die Kosten für ihre Beerdigung bereits vor dem Tod absichern. So bewahren sie Hinterbliebene vor eventuellen finanziellen Engpässen, die aufgrund der Bestattungspflicht auftreten können. Denn ist im Nachlass des Verstorbenen nicht genügend Geld für die Beerdigung vorhanden, sind die Angehörigen, Kinder, Enkelkinder und sonstige Erben dazu verpflichtet, die Kosten für die Bestattung zu übernehmen.

Doch eignet sich eine Sterbegeldversicherung für jeden? Welche Altersgruppen profitieren am meisten davon? Und welche Alternativen gibt es?

Was ist eine Sterbegeldversicherung?

Bis 2004 gab es für gesetzlich Krankenversicherte vom Staat im Todesfall Sterbegeld. Mittlerweile müssen diese Kosten allerdings privat aufgebracht werden. Doch es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie man selbst dafür sorgen kann, dass nicht die Hinterbliebenen für die Bestattungskosten aufkommen müssen. Dazu zählt beispielsweise der Abschluss einer privaten Sterbegeldversicherung bei einem Lebensversicherungsunternehmen oder bei einer Sterbekasse. Die Sterbegeldversicherung wird oft als „kleine Lebensversicherung“ bezeichnet, da die Versicherungssummen in der Regel deutlich geringer sind. Eine Beerdigung kostet schnell mehrere Tausend Euro. Die meisten Beerdigungsversicherungen decken eine Summe von bis zu 10.000 Euro ab.

Wie funktioniert eine Sterbegeldversicherung?

Bei einer Sterbegeldversicherung zahlt der Versicherte monatlich einen bestimmten Betrag ein, der sich aus der gewünschten Versicherungssumme, dem Alter und dem Gesundheitszustand ergibt. Der Gesundheitszustand wird anhand eines Fragenkatalogs festgestellt. Die Grenze der Beitragsdauer bei der Sterbeversicherung ist entweder durch das Erreichen eines gewissen Alters markiert (oft 65 oder 85 Jahre) oder die Beitragsdauer umfasst einen bestimmten Zeitraum (zum Beispiel 30 Jahre). Der Versicherungsschutz besteht bis zum Lebensende. Die volle individuelle Versicherungssumme zahlt der Versicherer bei Eintreten des Todesfalls aber auch schon vor dem Ende der Beitragsdauer, in der Regel nach Ablauf einer vereinbarten Wartezeit nämlich. Es gibt auch Verträge ohne jede Wartezeit.

Die Gesundheitsprüfung: Was gibt es zu beachten?

  • Bestehen schwere Vorerkrankungen, kann die Versicherung einen Antrag zurückweisen.
  • Gesundheitsfragen sollten Versicherungsnehmer stets ehrlich beantworten. Sonst erhalten die Angehörigen im Zweifelsfall kein Geld.
  • Zwar gibt es Tarife ohne Gesundheitsprüfung, sie kosten aber pauschal deutlich mehr. Für Personen mit schweren Vorerkrankungen sind sie jedoch mitunter die einzige Möglichkeit für eine Sterbegeldversicherung.

Die Wartezeit: Zahlt sich Geduld aus?

  • Die Wartezeit – oder Aufbauzeit – beträgt bei Sterbegeldversicherungen in der Regel ein bis drei Jahre.
  • Nach Ablauf der Wartezeit zahlt die Versicherung die gesamte vereinbarte Summe, auch wenn erst ein Bruchteil davon per Beitragszahlung eingezahlt wurde.
  • Will man sofortigen Schutz, erhöhen sich die monatlichen Beiträge.
  • Tritt der Tod vor Ablauf der Wartezeit ein, zahlen die meisten Versicherer die bis dahin geleisteten Beiträge an die Angehörigen aus.
  • Gut zu wissen: Kommt es noch während der Wartezeit zu einem Unfalltod, zahlen viele Versicherungen die gesamte Versicherungssumme aus.

Für wen ist eine Sterbegeldversicherung sinnvoll?

Ob sich eine Sterbegeldversicherung finanziell lohnt, lässt sich leicht berechnen. Außerdem sollte man überprüfen, ob – und wenn ja, wie viel – man gegebenenfalls zu viel zahlt. Oftmals übersteigen nämlich die zusammengerechneten monatlichen Beiträge über die gesamte Laufzeit letztlich die ausgeschüttete Versicherungssumme. Welche Altersgruppe profitiert in der Regel am meisten von einer Sterbeversicherung?

Menschen unter als 40 Jahre

Nicht immer kann in diesem Alter bereits eine Sterbegeldversicherung abgeschlossen werden. Je nachdem, wie lange die Beitragszeit dauert, kann die eingezahlte Summe dank der günstigen Beiträge am Ende tatsächlich unter der Versicherungssumme liegen. Alternative Vorsorgemöglichkeiten, wie etwa eine Risikolebensversicherung, bieten in jungen Jahren allerdings häufig mehr Vorteile.

Personen zwischen 40 und 60 Jahren

Den richtigen Vertrag vorausgesetzt, können Versicherungsnehmer auch bei einem Vertragsabschluss in dieser Altersspanne am Ende mit einem Plus rechnen. Ein gründlicher Vergleich kann helfen, bares Geld zu sparen.

Über 60-Jährige

Ältere Personen zahlen in der Regel bei der Sterbegeldversicherung aufgrund vergleichsweise hoher Prämien drauf – sofern sie nicht bereits deutlich vor Ablauf der Beitragszeit versterben. Die Sicherheiten der Versicherung rechtfertigen die hohen Beiträge jedoch oftmals. Auch hier gilt es, individuell genau abzuwägen.

Die Sterbegeldversicherung gilt als Schonvermögen

Ein großer Pluspunkt der Sterbegeldversicherung ist, dass sie auch dann unangetastet bestehen bleibt, wenn man Sozialleistungen bezieht. Sie gehört zum sogenannten Schonvermögen und kann nicht als Kapital herangezogen werden. Das unterscheidet sie von allen anderen Sparmöglichkeiten oder beispielsweise Lebensversicherungen. Wer befürchtet, dass im Alter die Rente nicht reicht und er Sozialleistungen benötigen wird, kann also mit dem frühzeitigen Abschluss einer Sterbegeldversicherung zumindest die Sorge um die Bestattungskosten begraben.

Sterbegeldversicherung versus Risikolebensversicherung

Die Risikolebensversicherung ist besonders für jüngere Menschen eine gute Alternative zur Sterbegeldversicherung. Denn die Versicherungssummen sind deutlich höher und die Beiträge vergleichsweise niedrig. Wer ein Eigenheim baut oder Hauptverdiener in seiner Familie ist, für den ist eine Risikolebensversicherung meistens sowieso empfehlenswert. Einen Teil der Versicherungssumme können die Hinterbliebenen dann für die Beerdigung verwenden – eventuell plant man dafür bei Vertragsabschluss gleich mehr Geld ein.

Die größten Vorteile der Sterbegeldversicherung bestehen demgegenüber darin, dass sie – einmal abbezahlt – bis zum Lebensende gilt und zum Schonvermögen gehört. Endet hingegen der Vertrag einer Risikolebensversicherung, endet für gewöhnlich auch der Schutz.

Ob Sie mit einer Risikolebensversicherung, einer klassischen kapitalbildenden Lebensversicherung oder einer Sterbegeldversicherung am besten beraten sind, müssen Sie individuell für sich beurteilen. Verivox hilft Ihnen mit seinen Vergleichsrechnern dabei, sich unkompliziert einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten und deren Kosten zu verschaffen.

Liebendes Paar verbringt gemeinsame Zeit zuhause

Risikolebensversicherung

Effizient absichern und jetzt Angebote vergleichen!

Risikolebensversicherung

Risikolebensversicherung