Telematik-Tarif oder Standard-Kfz-Versicherung?

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Mit einem Telematik-Tarife Geld sparen

Vorsichtige Fahrer können mit einem Telematik-Tarif bei der Kfz-Versicherung Geld sparen. Dafür müssen sie lediglich ihr Fahrverhalten überprüfen lassen und die entsprechenden Daten an den eigenen Autoversicherer weiterleiten.

Wie funktionieren Telematik-Tarife?

Das individuelle Risiko für jeden Autofahrer ermitteln die Kfz-Versicherer anhand verschiedener personenbezogener, fahrzeugbezogener sowie versicherungstechnischer Faktoren. Die Grundidee der Telematik-Tarife ist, die Geschwindigkeit sowie das Beschleunigungs- und Bremsverhalten des versicherten Fahrzeugs zu ermitteln und vorsichtiges Fahren zu belohnen. Einige Anbieter berücksichtigen aber auch andere Daten, zum Beispiel Nachtfahrten, Kurvenverhalten, Leerlaufzeiten oder die Nutzung von Bundes- und Landstraßen.

Die per Funk übertragenen Daten werden vom Autoversicherer oder externen Dienstleistern ausgewertet und in Punkte – den sogenannten Score – umgerechnet. Wird die Fahrweise positiv eingeschätzt, können sich Versicherungsnehmer über sinkende Beiträge freuen und so viel Geld sparen. Daher werden die Tarife im Englischen „Pay as you drive“ („zahle so, wie du fährst“) genannt.

Die Entscheidung für die passende Telematik-Versicherung

Vor allem für Fahranfänger bis 25 Jahren könnten sich Telematik-Tarife besonders lohnen. Da sich bei dieser Personengruppe ein auffällig hohes Schadenaufkommen zeigt, müssen sie oft für ihre Autoversicherung deutlich höhere Beiträge zahlen. Mit einer Telematik-Versicherung könnten Fahranfänger ihr vorsichtiges Fahrverhalten beweisen.

Interessenten sollten sich jedoch sicher sein, dass die eigene Fahrweise genau den Kriterien entspricht, die der jeweilige Versicherer zur Bewertung heranzieht. Denn schätzt der Versicherer den Fahrstil als riskant ein, kann sogar eine Kündigung der Police drohen. Ganz genau sollte man den Telematik-Tarif überdenken, wenn das versicherte Auto von verschiedenen Personen genutzt wird. Fährt nur eine davon riskant, kann die Police schnell teurer werden.

Mögliche Ersparnisse

Die möglichen Ersparnisse unterscheiden sich je nach Kfz-Versicherung stark und können bis zu 40 Prozent reichen. Manchmal wird ein Teil des Rabattes schon bei der Nutzung des Telematik-Tarifes gewährt, und bei guter Fahrweise wiederum zusätzliche Ersparnisse garantiert.

Gültigkeit/Zielgruppe

Einige Angebote gelten übrigens nur für Fahranfänger oder Personen unter 30 Jahren, da diese Zielgruppe für die Versicherer besonders riskant ist. Diese möchten sie gern genauer kontrollieren, um so bessere Angebote machen zu können. Bei manchen Versicherern können zudem nur Fahrer mit einer bestimmten Schadenfreiheitsklasse die Option für einen Telematik-Tarif wählen.

Kriterien für die Bewertung

Kfz-Versicherer nutzen unterschiedliche Kriterien für die Bewertung des Fahrverhaltens. So gilt Nacht- oder Feierabendverkehr als besonders unfallreiche Zeit und Bundes- oder Landstraßen werden als risikoreicher angesehen. Je nach Police können Autoversicherer solche Fahrten nutzen, um Punkte abzuziehen. Wer viel auf Bundes- oder Landstraßen und im Feierabendverkehr unterwegs ist, sollte Policen, die dies negativ bewerten, möglichst meiden. Ein Vergleich aller Bewertungskriterien ist daher vor Abschluss der Police sinnvoll.

Anschaffungskosten für Blackbox oder App

Um Telematik-Tarife technisch zu ermöglichen, können Kfz-Versicherer entweder auf separate Geräte (Blackbox) oder auf Smartphone-Apps setzen. Doch nicht bei allen Anbietern ist die benötigte Box oder App kostenlos. Bei hohen Anschaffungskosten lohnt es sich, genau zu berechnen, wie hoch die spätere Ersparnis ist und ob sich ein Tarifwechsel zu einem Telematik-Tarif lohnt.

Telematik-Box

Die sogenannte Blackbox ist ein kleines Aufzeichnungsgerät. Sie verfügt über eine SIM-Karte und wird fest im Auto – zum Beispiel im Motorraum – verbaut. Während der Fahrt greift die Box auf relevante Steuergeräte zu und sendet sie per Funk an einen vom Versicherer definierten Adressaten, der das Fahrverhalten auswertet.

Telematik-Apps

Telematik-Apps kann jeder nutzen, der ein Smartphone hat. Das Gerät wird zum Beispiel über einen Adapter mit dem Zigarettenanzünder des Autos verbunden. Eine darauf installierte App misst die Fahrweise und sendet die Daten zum Versicherer. Dieser kann damit den jeweiligen Score ohne zusätzliche Hardware bestimmen.

Auto auf der Straße

Pay as you drive

Hier finden Sie weitere Informationen zu der Einführung von Pay-as-you-drive-Tarifen in Deutschland.

Lächelnde Frau am Steuer lehnt sich aus dem Autofenster mit Autoschlüssel in der Hand

Tipps für Fahranfänger

Mit diesen Tipps können Fahranfänger dafür sorgen, dass die Beiträge für Ihre Autoversicherung möglichst gering bleiben.