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In manchen Schadensfällen kommt es zum Streit mit dem Versicherer. Können sich Versicherte und Versicherung nicht auf die Schadenshöhe einigen, kann ein Sachverständigenverfahren eingeleitet werden. Um ein solches Verfahren anzustreben, bedarf es einer entsprechenden Vereinbarung. Diese Vereinbarung findet sich üblicherweise schon als Standardformulierung in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB).

Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Ablauf Sachverständigen-Bestellung
  3. Ablauf des Sachverständigenverfahrens
  4. Kosten
  5. Verwandte Themen
  6. Weiterführende Ratgeber
  7. Hausratversicherungen vergleichen

Das Wichtigste in Kürze

  • Versicherungsnehmer können grundsätzlich einfordern, dass ein Sachverständiger die Schadenshöhe ermittelt.
  • Beide Parteien benennen ihre eigenen Sachverständigen, die wiederum den Obmann festlegen.
  • Der Obmann entscheidet, wenn die Sachverständigen zu keinem einheitlichen Ergebnis kommen.
  • Die Ergebnisse der Sachverständigen oder des Obmanns sind für den Versicherer bindend.

Der Ablauf der Bestellung der Sachverständigen

Grundsätzlich hat ein Versicherungsnehmer immer das Recht, nach Eintritt eines Schadensfalles die Höhe des Schadens und damit seiner Entschädigungsleistung, durch einen Sachverständigen feststellen zu lassen. Da dies jedoch mit einem finanziellen Aufwand verbunden ist, kommt es in der Regel nur bei Meinungsverschiedenheiten zu einem außergerichtlichen Sachverständigenverfahren.

Angenommen, Versicherungsnehmer und Versicherungsgesellschaft können sich nicht über die Schadenshöhe einigen. Einer der beiden Vertragspartner wendet sich daher an einen Sachverständigen. Diesen Sachverhalt muss er der Gegenseite schriftlich mitteilen und sie dazu auffordern, ebenfalls einen Sachverständigen zu benennen. Die Gegenseite hat dafür zwei Wochen Zeit. Verstreicht diese Frist, kann die erste Partei das Amtsgericht, welches für den Schadensort zuständig ist, auffordern, einen Sachverständigen zu stellen. Auf diesen Sachverhalt muss im ersten Anschreiben hingewiesen werden.

Sind die beiden Sachverständigen bestellt, einigen sich diese nun wiederum auf einen Dritten, der die Funktion des Obmannes innehat. Das Amtsgericht beruft den Obmann ebenfalls, wenn sich die Sachverständigen nicht auf einen Obmann verständigen. Können sich die Sachverständigen der beiden Parteien im Verfahren selbst nicht einigen, entscheidet am Ende der Obmann. Der Versicherer darf auf seiner Seite keinen Sachverständigen benennen, der Mitarbeiter eines Mitbewerbers ist.

Ablauf des Sachverständigenverfahrens

Im ersten Schritt erstellen die Sachverständigen unabhängig voneinander ein Verzeichnis der Dinge, die zerstört oder beschädigt wurden oder abhandengekommen sind. Sie müssen den Zeitwert der Güter bestimmen und den Preis für die Wiederbeschaffung. Grundlage für diese Aufwendungen sind die Entschädigungsberechnungen.

Darüber hinaus ermitteln die Sachverständigen die versicherten Kosten und den, wenn gegeben, versicherten Mietausfall. Besteht kein Unterversicherungsverzicht, muss im folgenden Schritt der Wert der nicht beschädigten oder abhandengekommen Sachen ermittelt werden.

Die beiden Sachverständigen müssen die Ergebnisse ihrer Gutachtertätigkeit zeitgleich an die Parteien übermitteln. Bestehen Abweichungen zwischen den Ergebnissen, leitet der Versicherer die beiden Berichte an den Obmann weiter. Dieser entscheidet dann über die strittigen Punkte.

Die Entscheidung der Sachverständigen oder des Obmannes sind für den Versicherer rechtlich bindend. Auf der Grundlage des Ergebnisses der Gutachter muss er die Kalkulation der Schadensersatzleistung vornehmen. Einschränkungen kann es allerdings geben, wenn die Ergebnisse der Sachverständigen an der Realität vorbeigehen.

Angenommen, die Sachverständigen kalkulieren bei einem Maschinenschaden die Kosten für die Reparatur auf der Grundlage, dass der Eigentümer der Maschine ein ganz bestimmtes Unternehmen beauftragt, wodurch er 20 Prozent Preisnachlass erhalten würde. Für Autofahrer wäre die vertraglich vereinbarte Werkstattbindung das Pendant. In Bezug auf den Unternehmer stellt die Berechnungsgrundlage für die Maschinenreparatur aber keine akzeptable Lösung dar. Die Kalkulation muss auf der Basis der marktüblichen, um Rabatte unbereinigte Kosten, erfolgen.

Wer trägt die Kosten für das außergerichtliche Sachverständigenverfahren?

In diesem Fall sind zwei unterschiedliche Ansätze zu berücksichtigen:

  1. Für die beiden von den Parteien bestimmten Sachverständigen kommt jede Partei für ihren Sachverständigen selbst auf.
  2. Die Kosten für den Obmann tragen die beiden Parteien gemeinsam, je zur Hälfte.

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