Der Begriff Bewegungskosten entstammt der Terminologie der Sachversicherungen. Dazu gehören die Hausratversicherung, Wohngebäudeversicherung, Feuerversicherung und die gewerbliche Inhaltsversicherung. Was Bewegungskosten sind und wann die Versicherer zahlen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Bewegungskosten werden nur erstattet, wenn eine versicherte Schadensursache vorliegt.
  • Bewegungskosten greifen für nicht-beschädigte Gegenstände, die zum Werterhalt verlagert werden müssen.

Was sind Bewegungskosten?

Bewegungskosten fallen an, wenn nach einem Schadensfall nicht-beschädigte Gegenstände bewegt werden müssen, um versicherte, beschädigte Sachen abzutransportieren oder zu ersetzen. Bei der Geschäftsinhaltsversicherung kann es sich um den Abbau einer Produktionsanlage handeln, um eine andere, beschädigte Sache zu ersetzen. Denkbar ist auch eine Maueraufbruch, um eine neue Anlage aufzubauen.

In der Hausratversicherung können Bewegungskosten entstehen, wenn nach einem Wasserschaden in der Wohnung ein sperriger Schrank von einem Möbeltransportunternehmen verrückt werden muss, um eine Beschädigung des Schrankes zu vermeiden.

Wann werden Bewegungskosten erstattet?

Bewegungskosten werden nur erstattet, wenn die Notwendigkeit der Bewegung aus einem versicherten Schadensfall resultiert. Darüber hinaus müssen diese Kosten vertraglich vereinbarter Bestandteil der Police sein.

Auch Einlagerungskosten sind nach einem Schaden mitversichert. Der Aufwand für die Einlagerung wird erstattet, wenn die versicherte Wohnung vorübergehend nicht nutzbar ist. Der Zeitraum, für den die Kosten der Einlagerung übernommen werden, variiert von Versicherung zu Versicherung und liegt zwischen 100 Tagen und 365 Tagen.

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