E-Bike-Ladestation

Der Trend zu E-Bikes ist ungebrochen. Auch der E-Bike-Tourismus wächst zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor. Für eine Fortsetzung des Elektrofahrräder-Booms ist ein dichtes Netz an Lademöglichkeiten eine wichtige Voraussetzung. Wie sieht es aus mit Ladestationen in Deutschland?

Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Was ist eine E-Bike-Ladestation?
  3. Verschiedene Arten
  4. Laden bei Regen
  5. Kosten
  6. Verwandte Themen

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Laden eines Elektro-Fahrrad-Akkus dauert mehrere Stunden.
  • An E-Bike-Ladestationen können Elektrofahrräder entweder als Ganzes abgestellt und geladen werden oder der Akku wird entnommen und separat an den Strom angeschlossen.
  • Den üblichen E-Bike-Akku von 500 Wh voll aufzuladen, kostet bei einem Preis von 30 Cent pro kWh nur circa 15 Cent.
  • Es empfiehlt sich, unterwegs das eigene Ladekabel mitzunehmen.

Was ist eine E-Bike-Ladestation?

E-Bikes, auch Elektrofahrräder oder Pedelecs genannt, können entweder wie jedes Fahrrad über die Pedale durch Muskelkraft angetrieben werden oder durch einen Elektromotor, der von einer Traktionsbatterie gespeist wird. Dieser Akku muss je nach Belastung nach 40 bis 120 km (bei durchschnittlichem Betrieb nach 60 bis 85 km) an einer normalen Steckdose mit elektrischem Strom aufgeladen werden. Für eine lange Lebensdauer sollte die Ladung des Akkus nicht unter 20 Prozent sinken.

Anders als das minutenschnelle Auftanken mit Benzin dauert das Laden eines Elektro-Fahrzeug-Akkus eine gewisse Zeit. Bei Elektrofahrrädern dauert es etwa drei bis fünf Stunden, bis der Akku vollständig aufgeladen ist. Der Pedelec-Akku ist dafür in der Regel schnell und unkompliziert ausgebaut. Damit E-Bike-Touristen oder Alltagsfahrer ihr Fahrzeug auch unterwegs nachladen können, braucht es zusätzlich ein zuverlässiges Netz an Ladestationen - idealerweise zum Beispiel dort, wo Fahrradtouristen sowieso einen Halt einlegen, um zu rasten. Über Informationsseiten oder Apps können sich E-Biker vor einer Tour über das Angebot an Ladestationen unterwegs informieren.

Welche Arten von E-Bike-Ladestationen gibt es?

Ladestationen für E-Bikes gibt es in Deutschland, Österreich und der Schweiz in ganz unterschiedlichen Formen. Die zwei Hauptvarianten sind:

  1. Das Fahrrad kann als Ganzes abgestellt und geladen werden.
  2. Der Akku wird entnommen und separat an den Strom angeschlossen.

Es gibt unterwegs zahlreiche Lademöglichkeiten für E-Bike-Reisende. Anbieter wie bike-energy bieten außerdem an ihren Ladestationen für E-Bikes ein eigenes Ladekabelsystem, das leicht und wasserdicht ist und meist auch an der Station ausgeliehen werden kann.

Die meistverbreiteten Ladestationsarten zusammengefasst

  • Ladestationen mit Säulen für (Elektroautos und) E-Bikes
  • Fahrradständer mit Ladesteckdosen
  • Restaurants, Cafés oder Museen meist mit Bosch- oder Panasonic-Ladegeräten
  • Schließfächer für den Akku mit integrierter Steckdose
  • bike-energy-Stationen mit eigenem Ladekabel-System

Kann ich mit jedem beliebigen E-Bike jede Ladestation verwenden?

Mit dem entsprechenden Ladekabel können Sie in der Regel Ihr Elektrofahrrad an jeder Ladestation aufladen. Die unterschiedlichen Ladekabel und -systeme verhindern zurzeit aber eine standardisierte Ladestationen-Infrastruktur für alle E-Bikes, wie sie der akkuschonende Gleichstrom-Standard "energy bus" initiiert. Die großen Hersteller von Elektrofahrrädern haben zurzeit offensichtlich noch wenig Interesse, die im energy bus-System angestrebten einheitlichen Anschlüsse umzusetzen. Für die bayrische Tourismusregion um Schliersee, Tegernsee und Achensee wurde der energy bus-Standard aber bereits in einem Pilotprojekt getestet.

Was ist mit dem Ladekabel?

Um Ihr E-Bike unterwegs aufzuladen, müssen Sie also entweder Ihr eigenes Ladekabel mitführen, das mit Wechselstrom lädt, oder Sie kaufen beziehungsweise leihen sich ein Ladekabel des Anbieters bike-energy für dessen Ladestationen. Die österreichische Firma bike-energy hat den angestrebten akkuschonenden Gleichstrom-Standard "energy bus" mit einheitlichen Anschlüssen für alle Bikes in Eigenregie umgesetzt.

Solange es noch keine einheitlichen Anschlüsse für die Lade-Systeme gibt, empfiehlt es sich letztlich, das eigene Ladekabel sicherheitshalber auf E-Bike-Touren mitzunehmen.

Kann ich mein E-Bike bei Regen an der Ladestation laden?

Bei E-Bikes sind die Elektro-Komponenten wasserfest verbaut, sodass einer Fahrt durch den Regen nichts entgegensteht. Die Antriebseinheit des E-Bikes sollte allerdings nicht ins Wasser eintauchen, wie etwa bei einer Flussdurchquerung. Und: Mit dem üblichen Ladegerät für den Gebrauch zuhause sollte ein Elektrofahrrad nicht bei Regen im Freien geladen werden, da das Ladekabel selbst nicht wasserdicht ist. Bei Anbietern, die Ladekomponenten des Anbieters bike-energy verwenden, ist das Laden im Freien bei Regen oder Schnee möglich, da alle Komponenten inklusive Kabel wetterfest sind.

Innerhalb von Gebäuden oder in wetterfesten Schließfächern kann der E-Bike-Akku natürlich auch bei Regen jederzeit geladen werden.

Was kostet das Laden an der E-Bike-Ladestation?

Den üblichen E-Bike-Akku von 500 Wh voll aufzuladen, kostet bei einem Preis von 30 Cent pro kWH nur circa 15 Cent. Daher ist das Laden des Akkus an vielen Ladestationen inzwischen kostenlos möglich und wird als Serviceleistung angeboten. An manchen E-Bike-Ladestationen, die von Stromanbietern betrieben werden, ist aber eine Kundenkarte des Anbieters erforderlich, mit der man die Ladestation freischalten kann.

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