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Strompreisentwicklung in Deutschland

Preisgarantie Siegel

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Die Preise am Markt steigen. Achten Sie daher bei Ihrem Wechsel auf die Preisgarantien des jeweiligen Tarifs. So können Sie sich bis zu 24 Monate Preisgarantie sichern und müssen sich keine Sorgen um eine Preiserhöhung machen.

Stromvergleich
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TÜV Saarland geprüftes Vergleichsportal Preisvergleich Strom-Gas

Verivox ist Preis-Champion und Branchensieger

Zum fünften Mal in Folge hat die Tageszeitung DIE WELT und die Beratungs- und Analysegesellschaft ServiceValue den Titel Preis-Champion in Gold an Verivox vergeben. Damit ist Verivox auch 2021 die Nr. 1 der Vergleichsportale. Bereits in den Jahren 2017 bis 2020 hat Verivox in der Gesamtwertung den bestmöglichen Status in Gold erreicht. Hinter der breit angelegten Kundenbefragung zur Preisbegeisterung stehen insgesamt rund 1 Mio. Kundenurteile zu 3.000 Unternehmen und 270 Branchen.

* In Höhe Ihres Verbrauchs wird Strom aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen und in das Stromnetz eingespeist. Der Nachweis erfolgt über die Entwertung von Herkunftsnachweisen beim Umweltbundesamt.

Das sagen unsere Kunden
4.8
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    Bewertungen zu Verivox abgegeben

  • 96 % unserer Kunden sind zufrieden
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Inhalt dieser Seite
  1. Strompreisentwicklung Höhepunkt in 2022
  2. Warum zieht die Strompreisentwicklung an?
  3. Die Bedeutung der EEG-Umlage sinkt
  4. Netzentgelte beeinflussen die Strompreisentwicklung
  5. Was können Haushalte gegen die Strompreisentwicklung tun?
  6. Strompreisentwicklung von 1998-2000
  7. Strompreisentwicklung ab 2000

Die Strompreisentwicklung erreicht 2022 einen Höhepunkt

Der Krieg in der Ukraine führt dazu, dass die Preise für Rohstoffe wie Gas und Kohle stark gestiegen sind. Dadurch haben sich die Preise an den Strombörsen vervielfacht - die Stromversorger haben deutlich höhere Beschaffungskosten. Die Strompreisentwicklung für Haushalte in Deutschland zeigt darum steil nach oben. Die Abschaffung der EEG-Umlage zum 1.Juli 2022 dämpft diesen Preisanstieg zwar ab, sie kann den starken Anstieg der Großhandelspreise für Strom jedoch nicht voll ausgleichen.

Im Jahr 2022 liegt der durchschnittliche Preis für eine Kilowattstunde (kWh) Strom bei rund 40 Cent/kWh und damit höher als jemals zuvor (Quelle: Verivox-Verbraucherpreisindex Strom). Im Jahr 2012 lag der durchschnittliche Preis für eine Kilowattstunde Strom noch bei 24,93 Cent/kWh. Innerhalb von zehn Jahren ist der Preis damit um knapp 60 Prozent angestiegen.

Strompreisentwicklung 10 Jahre

Die Strompreisentwicklung ist in diesem Jahr besonders stark. Zwar ist der Strompreis für Haushalte in Deutschland in den letzten beiden Jahrzehnten fast jedes Jahr angestiegen. Doch die Preiserhöhungen lagen in den meisten Fällen im einstelligen Prozentbereich. Im Jahr 2022 ist das anders - fast alle regionalen Grundversorger haben Preiserhöhungen durchgeführt. Die Preissteigerungen liegen bei durchschnittlich 20 Prozent. Einen so starken Anstieg der Stromkosten für die Haushalte gab es bisher noch nie. Darum empfehlen wir einen regelmäßigen Stromvergleich.

Warum zieht die Strompreisentwicklung an?

Der größte Preistreiber im Bereich Strom sind die stark gestiegenen Großhandelspreise, die vielen Stromversorgern zu schaffen machen. Seit dem Herbst 2021 haben sich die Preise an der Strombörse vervielfacht. Die Gründe dafür sind hohe Preise für Kraftwerk-Brennstoffe wie Gas und Kohle und höhere Kosten für CO2-Zertifikate, die die Stromproduktion verteuern. Das bekommen die Haushalte durch Preiserhöhungen deutlich zu spüren.

Dabei gehört Deutschland schon länger zu den Ländern mit den höchsten Strompreisen weltweit. Die Kosten für Strom sind hierzulande fast drei Mal höher als im internationalen Durchschnitt. Das ist das Ergebnis einer Verivox-Analyse der weltweiten Strompreise im Jahr 2021.

Die Bedeutung der EEG-Umlage sinkt

Im letzten Jahrzehnt war die EEG-Umlage, durch die der Ausbau der erneuerbaren Energien gefördert wird, der wichtigste Faktor für die Strompreisentwicklung. Sie verdreifachte sich zwischen 2010 von 2,05 ct/kWh bis 2020 mit 6,76 Cent/kWh und machte für Haushaltskunden zeitweise ein Viertel des Endpreises für Strom aus.

Zwischen 2021 und 2022 ist sie von 6,5 ct/kWh auf 3,72 ct/kWh abgesenkt worden und wird zum 1. Juli 2022 ganz abgeschafft. Trotz dieser Entlastung zeigt die Strompreisentwicklung für Haushalte immer noch nach oben – die gestiegenen Großhandelspreise und höhere Netzentgelte werden durch die Abschaffung der EEG-Umlage nicht aufgewogen.

Entwicklung der EEG-Umlage seit 2010

Netzentgelte beeinflussen die Strompreisentwicklung

Die Gebühren für die Nutzung der Stromnetze sind zum Jahreswechsel 2021 auf 2022 um rund 3 Prozent angestiegen und haben damit ebenfalls zu höheren Preisen beigetragen. Sie haben insgesamt einen Anteil von rund einem Viertel an der Strompreiszusammensetzung.

Die genaue Höhe der Netzentgelte fällt regional unterschiedlich aus. Für einen Verbrauch von 4.000 kWh bezahlen Haushalte aktuell im bundesweiten Durchschnitt 302 Euro netto. Besonders hoch sind die Gebühren im Norden des Landes. In Schleswig-Holstein liegen die Kosten bei 390 Euro, in Hamburg sind es 370 Euro. In den Stadtstaaten Bremen (238 Euro) und Berlin (263 Euro) sind die Stromnetzentgelte deutlich niedriger.

Entwicklung der Stromnetzentgelte in Deutschland

Was können Haushalte gegen die Strompreisentwicklung tun?

Obwohl das Strompreisniveau für private Verbraucher in Deutschland immer weiter ansteigt, sind die Verbraucher angesichts der Strompreisentwicklung nicht machtlos. Denn auf dem deutschen Strommarkt kämpfen weit über 1.000 Stromanbieter um die Gunst der Kunden. Mit dem Strompreisvergleich bei Verivox kann schnell und einfach festgestellt werden, ob es günstigere Angebote gibt und sich ein Stromanbieterwechsel lohnt. Durch den regelmäßigen Wechsel zu einem günstigeren Stromtarif können Haushalte der unaufhaltsam scheinenden Strompreisentwicklung zumindest teilweise entgehen.

Rückblick Strompreisentwicklung: Optimismus von 1998 bis 2000

Im Frühjahr 1998 waren sich alle sicher: Die Stromkosten werden in Zukunft stark sinken. Denn mit dem neuen Energiewirtschaftsgesetz war die Liberalisierung des Strommarktes eingeläutet worden. Die Abschaffung des Monopols auf dem Telefonmarkt kurz zuvor hatte Preissenkungen von bis zu 70 Prozent bewirkt. Daher galt es als ausgemacht, dass die Strompreisentwicklung einen ähnlichen Weg gehen würde.

Zunächst schienen sich diese Prognosen zu bestätigen. Bis zum Jahr 2000 sanken die Preise für private Kundinnen und Kunden tatsächlich. Bezahlte ein Haushalt mit einem jährlichen Stromverbrauch von 3500 kWh im Jahr 1998 durchschnittlich 50 Euro pro Monat, musste der gleiche Haushalt im Jahr 2000 nur noch 41 Euro monatlich bezahlen (Quelle: BDEW).

Die Strompreisentwicklung beendete ihre Talfahrt im Jahr 2000

Die Hoffnung auf weiter sinkende Strompreise erhielt im Jahr 2000 einen Dämpfer. Zum einen gingen einige der neuen Stromversorger, die in den neuen Markt eingetreten waren, in Konkurs – unabhängig von der Strompreisentwicklung. Schuld daran war sowohl das noch unbekannte Marktumfeld als auch die fehlenden staatlichen Regelungen für den Stromanbieterwechsel.

Zum anderen ging in dieser Zeit eine beispiellose Welle der Konsolidierung durch den Strommarkt. Viele regionale Versorger wurden zu großen Unternehmensverbänden zusammengefasst, aus denen die „Energieriesen“ wie etwa E.ON hervor gingen. Hinzu kamen höhere Steuern in mehreren Bereichen: Die Einführung der Ökosteuer, die Förderung Erneuerbarer Energien und die erhöhte Mehrwertsteuer. Dies alles hatte keine guten Auswirkungen auf die Strompreisentwicklung. Die Preise begannen zu steigen und die Strompreisentwicklung kehrte sich um.

Mann an Schreibtisch mit Taschenrechner, gestapelten Münzen und Glühbirne

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Das können Sie tun, um beim Strompreis zu sparen.

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Wie sich die deutschen Gaspreise im 21. Jahrhundert entwickelten.

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Mehr rund um Strom

  • 1 Kilowattstunde (kWh) Strom kostet durchschnittlich knapp 30 Cent. Das ist jedoch nur ein grober Schätzwert. Wichtig zu beachten: Die meisten Stromversorger geben einen „Arbeitspreis“ in Cent pro Kilowattstunde (kWh) an. Hinzu kommt noch ein monatlicher fester Grundpreis, der unabhängig vom Verbrauch berechnet wird.

    Wer ermitteln möchte, was 1 Kilowattstunde (kWh) bei einem Stromversorger kostet, muss diesen Grundpreis berücksichtigen. Der jährliche Stromverbrauch wird mit dem Arbeitspreis multipliziert und das Ergebnis mit dem jährlichen Grundpreis addiert. Anschließend wird das Ergebnis durch den jährlichen Stromverbrauch in kWh dividiert. Das Ergebnis sind die effektiven Kosten pro 1 Kilowattstunde (kWh) Strom.

  • Wer noch nie gewechselt hat, wird vom sogenannten Grundversorger beliefert. Dabei handelt es sich um das örtliche Stromversorgungsunternehmen, beispielsweise die Stadtwerke.

    Wenn Sie auch noch nie den Tarif bei diesem Stromversorger gewechselt haben, werden Sie zu den Bedingungen der Grundversorgung beliefert.
    Die Grundversorgung kann kurzfristig gekündigt werden - das übernimmt der neue Stromanbieter für Sie.
  • Die allermeisten Stromtarife haben einen einheitlichen Preis pro Kilowattstunde, der unabhängig von der Tageszeit ist. Darauf sind auch die meisten Stromzähler ausgelegt. Es gibt Stromtarife, bei denen der nachts verbrauchte Strom zwischen 10 und 20 Prozent günstiger ist. Dafür ist ein Doppeltarifzähler notwendig. Das lohnt sich vor allem für Verbraucher mit Nachtspeicherheizungen.

  • Wenn der Anbieter eine Preiserhöhung ankündigt, haben Sie ein Sonderkündigungsrecht. Wollen Sie dieses nutzen, sollten Sie so schnell wie möglich selbst kündigen. In der Regel reicht dazu eine formlose Textnachricht aus.

    Achtung: Viele Neukundenboni sind an die Bedingung gekoppelt, dass die Erstvertragslaufzeit erfüllt wird. Kündigen Sie vorher, kann der Bonus verfallen.

Wir sind persönlich für Sie da!

06221 777 00 10

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Montag - Freitag 8-22 Uhr

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