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Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Sonderstatus Soldat
  3. Freie Heilfürsorge
  4. Warum die PKV sinnvoll ist
  5. Soldatentarif und Beihilfe
  6. Die Grenzen der freien Heilfürsorge
  7. Richtigen Tarif finden

Das Wichtigste in Kürze

  • Soldaten sind durch die kostenlose truppenärztliche Betreuung abgesichert.
  • Spezielle private Zusatzversicherungen für Soldaten decken die Lücken bei der freien Heilsfürsorge.
  • Berufssoldaten haben nach dem Ausscheiden aus der Bundeswehr im Alter von 55 Jahren Anspruch auf Beihilfe.
  • Zeitsoldaten können nach Ende der Dienstzeit in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln und erhalten einen Beitragszuschuss.

Soldaten bei Krankenversicherung mit Sonderstatus

Soldaten haben, unabhängig davon ob Berufssoldat oder Zeitsoldat, in Bezug auf die Krankenversicherung einen Sonderstatus inne. Ihnen steht die kostenlose truppenärztliche Versorgung zur Verfügung. Allerdings weist diese auch Defizite auf.

Freie Heilfürsorge durch den Dienstherrn mit Einschränkungen

Die truppenärztliche Versorgung steht analog zur freien Heilfürsorge durch den jeweiligen Dienstherrn, wie sie in einigen Bundesländern bei Polizisten und Berufsfeuerwehrleuten greift. Bestand für den Soldaten vor Beginn der Zeit bei der Bundeswehr bereits eine Versicherung, kann diese ruhen. Den Beitrag für die Ruheversicherung trägt üblicherweise der Bund. Voraussetzung für die kostenfreie medizinische Versorgung ist, dass der Soldat oder die Soldatin den jeweiligen diensthabenden Mediziner ihrer Einheit aufsuchen.

Erkrankt ein Soldat während eines Urlaubs in Deutschland oder generell in seiner Freizeit, ist er gehalten, einen Arzt in der nächstgelegenen Bundeswehrkaserne aufzusuchen. Nur wenn dies aus bestimmten Gründen, beispielsweise ein Notfall, nicht möglich ist, kann er sich zur Behandlung zu einem niedergelassenen Arzt begeben. Kann ein Bundeswehrkrankenhaus eine Behandlung nicht leisten, muss eine Überweisung in ein ziviles Krankenhaus durch den Truppenarzt erfolgen. Dies gilt auch, wenn er einen Facharzt konsultieren muss. Fehlt die Überweisung zum Facharzt, übernimmt der Bund keine anfallenden Kosten.

Warum ist eine private Krankenversicherung für Soldaten sinnvoll?

Die truppenärztliche Versorgung ist im Grunde mit den Leistungen aus der gesetzlichen Krankenversicherung gleichzustellen. Es bestehen folglich gerade im Bereich Zahnbehandlung massive Defizite in den Leistungen. Durch den Festkostenzuschuss bei Zahnersatz entstehen unter Umständen massive finanzielle Belastungen.

Soldatentarif und Beihilfe

Da Soldaten keinen klassischen Beihilfeanspruch haben, kommt ein Beihilfetarif wie für Beamte nicht zum Tragen. Vor diesem Hintergrund bieten zahlreiche private Krankenversicherer spezielle Tarife für die Truppenangehörigen an.

Andererseits spielt die Beihilfe bei Berufs- und Zeitsoldaten dennoch eine gewichtige Rolle. Wer als Berufssoldat mit 55 Jahren aus dem aktiven Dienst ausscheidet, hat Beihilfeanspruch. Je nach Anzahl der mitzuversichernden Familienangehörigen beträgt der Beihilfezuschuss zwischen 50 Prozent und 70 Prozent. Die Differenz muss er durch einen Beihilfetarif der privaten Krankenversicherung (PKV) absichern.

Scheidet ein Zeitsoldat nach vier Jahren aus der Bundeswehr aus, hatte er früher noch für 36 Monate Anspruch auf Beihilfe. Dieser bestand aber nur, sofern er nicht sofort eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit in der freien Wirtschaft aufnahm. Seit dem 1. Januar 2019 greift ein neuer Sachverhalt. Ab diesem Datum haben alle Truppenangehörige, die nach dem 31.12.2018 aus dem Dienst ausscheiden, Zugang zur gesetzlichen Krankenversicherung und erhalten dafür einen Beitragszuschuss.

Die Beihilfe

Der Beitrag zu einer Beihilfeversicherung orientiert sich an zwei Faktoren:

  • Die gewählten Leistungen
  • Das Eintrittsalter der zu versichernden Person

Es ist nachvollziehbar, dass ein 55-Jähriger einen höheren Beitrag entrichtet als ein 30-Jähriger. Grund sind zum einen die Altersrückstellungen. Diese müssen in einem kürzeren Zeitraum aufgebaut werden. Zum anderen erhöht sich der Risikoanteil in der Prämie, da ältere Menschen häufig öfter eine medizinische Behandlung benötigen.

Anwartschaft reduziert künftige Prämien

Um den Sachverhalt einer höheren Prämie zu vermeiden, bietet sich der Abschluss einer kleinen Anwartschaftsversicherung an. Durch die Anwartschaftsversicherung wird der Soldat mit Ausscheiden aus dem Dienst bei der Berechnung der Prämie für die Beihilfeversicherung so gestellt, als wäre der Vertrag seit Beginn der Anwartschaft ganz normal gelaufen. Er hat jedoch keinerlei Leistungsanspruch aus der Anwartschaftsversicherung, nur den Anspruch der Berücksichtigung des jüngeren Eintrittsalters.

Die Grenzen der freien Heilfürsorge

Neben dem Zahnersatz weist die freie Heilfürsorge durch die Bundeswehr aber noch weitere Lücken auf. Soldaten müssen auf jeden Fall eine private Pflegepflichtversicherung abschließen, da diese durch die medizinische Betreuung seitens der Truppe nicht vorliegt.

Für Auslandsreisen gilt ebenfalls, dass eine entsprechende Absicherung notwendig ist, gerade, wenn die private Reise in ein Land außerhalb der Europäischen Union geht. Brillen oder Kontaktlinsen sind im Rahmen der freien Heilfürsorge ebenfalls nicht erstattungsfähig. Eine private Absicherung übernimmt in bestimmten Abständen einen Teil der Kosten.

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