Haustürschlüssel verloren: Wann Mieter zahlen müssen

07.02.2020

Bildquelle: ©Adobe Stock / Text: dpa/tmn

Verliert jemand seinen Haustürschlüssel, ist das nicht nur ärgerlich. Für Mieter kann der Verlust unter Umständen richtig teuer werden.

Schlüssel sind Eigentum des Vemieters

Auch wenn Mieter sie jeden Tag nutzen - die Wohnungs- und Haustürschlüssel bleiben Eigentum des Vermieters. Das gilt im Prinzip auch für Zweitschlüssel, die Mieter anfertigen lassen, erklärt die Stiftung Warentest. Das bedeutet: Über einen Verlust müssen Hausverwaltung oder Vermieter informiert werden.

Das ist vor allem wichtig, wenn der Schlüssel zu einer Schließanlage gehört, erklären die Experten. Denn dann muss entschieden werden, ob die Anlage ausgewechselt wird oder nicht. Gehen Haus- und Wohnungsschlüssel samt Ausweis verloren, droht Einbruchgefahr. Davon sollte dann auch die Polizei erfahren.

Privathaftpflicht hilft bei Kosten

Die Kosten für den Austausch der Schließanlage kommen meist auf den Mieter zu. Helfen kann hier eine private Haftpflichtversicherung. Versicherte sollten prüfen, ob die eigene Versicherung auch den Schlüsselverlust im Rahmen der Schlüsselversicherung beinhaltet.

Der Versicherer prüft zuerst, ob die Ansprüche gegen seinen Versicherten berechtigt sind. Ist das der Fall, erstattet die Police aber nur fremde Kosten. Die Rechnung für einen Schlüsseldienst, der die eigene Wohnungstür öffnet, muss der Mieter selbst begleichen.