Sie ist bei vielen Autofahrern beliebt, um ein hohes Bußgeld zu sparen – die Blitzer-App. Je nach Anbieter, kann die Blitzer-Warnung äußerst präzise ausfallen. Grundsätzlich gilt jedoch laut aktualisierter StVO, dass der Fahrer kein technisches Gerät betreiben oder mitführen darf, welches aktiv während der Fahrt über Verkehrsüberwachungsmaßnahmen informiert. Die Blitzer-Meldungen über das Radio sind davon nicht betroffen, da die Warnung nicht über den aktuellen Standort des Verkehrsteilnehmers erfolgt.

Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Wie funktionieren die Blitzer-Apps?
  3. Ist die Nutzung erlaubt?
  4. Verwendung im EU-Ausland
  5. Verwandte Themen
  6. Weiterführende Links
  7. Mobiles Internet Vergleich

Das Wichtigste in Kürze

  • Blitzer-Apps informieren Autofahrer über aktuelle Radarkontrollen.
  • Das Herunterladen von Blitzer-Apps ist nicht strafbar, die Verwendung bei der Fahrt jedoch schon.
  • Noch vor der Fahrt ist eine standortspezifische Überprüfung von Radarkontrollen erlaubt.
  • Im EU-Ausland gelten verschiedene Regelungen zur Benutzung von Blitzer-Apps.

Wie funktionieren die Blitzer-Apps?

Neben zahlreichen kostenlosen Angeboten gibt es verschiedene kostenpflichtige Blitzer-Apps. Die Preise schwanken je nach Anbieter zwischen 0 und 10 Euro. Ist ein Download erfolgt, kann über die GPS Funktion des Smartphones der aktuelle Standort des App-Nutzers erfasst werden. Die App überprüft anschließend anhand der Standortdaten die vorliegenden Informationen zu Radarfallen in der jeweiligen Umgebung. Befindet sich ein Blitzer in der Nähe des Standorts, reagiert die App mit einer Warnung in Form von akustischen und/oder optischen Signalen.

Während fest installierte Blitzer nur selten umziehen, befinden sich mobile Blitzer sowie Blitzeranhänger an ständig wechselnden Standorten. Neue Blitzer werden über die Nutzer-Community eingetragen. Sieht ein Benutzer einen neuen, noch nicht in der App integrierten Blitzer, kann dieser in nur wenigen Klicks der App gemeldet werden. Bevor der neue Blitzer schließlich in der App auftaucht, muss die Meldung von mehreren Nutzern vorgenommen beziehungsweise validiert werden – dies soll einen Schutz vor Falschmeldungen bieten.

Ist die Nutzung einer Blitzer-App erlaubt?

Grundsätzlich gilt: Das Herunterladen ist zulässig, die Benutzung bei der Fahrt ist jedoch vom Gesetzgeber untersagt worden. Wer die App trotz des Verbots bei der Fahrt verwendet, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit einem Bußgeld von 75 Euro und einem Punkt in Flensburg sanktioniert wird. Diese Regelung gilt übrigens auch für Radarwarner im Navigationsgerät.

Noch vor der Fahrt kann die App allerdings problemlos genutzt werden, um über aktuelle Blitzer informiert zu sein.

Die Verwendung von Blitzer-Apps im EU-Ausland

Bisher gibt es keine europaweit einheitliche Regelung zur Benutzung von Blitzer-Apps. Die Länder unterscheiden sich im Mitführ- und Benutzungsverbot sowie den möglichen Strafen bei Nicht-Einhaltung des Verbots. In fast allen Ländern müssen die Autofahrer mit hohen Geldstrafen rechnen, weshalb auch hier von einer Verwendung während der Fahrt dringend abgeraten wird.

Mobiles Internet Vergleich

Mobiles Internet
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