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Verschuldungsgrad und Verschuldungsgrenze

Der Verschuldungsgrad gibt Auskunft darüber, wie hoch das bilanzielle Fremdkapital eines Unternehmens oder eines Staates in Relation zum bilanziellen Eigenkapital ausfällt. Bei privaten Haushalten steht die Verschuldung den Einkünften und dem Vermögen gegenüber. Die Verschuldungsgrenze legt fest, bis zu welchem Grad sich ein Kreditnehmer verschulden kann. Dabei kann es sich nicht nur um Verbraucher und Unternehmen handeln: Artikel 115 des Grundgesetzes regelt die Verschuldungsgrenze der Bundesrepublik Deutschland.

Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Kapitalstruktur wichtig bei Kreditvergabe
  3. Die Ermittlung des Verschuldungsgrades
  4. Der dynamische Verschuldungsgrad
  5. Der optimale Verschuldungsgrad
  6. Der Verschuldungsgrad bei Staaten
  7. Verschuldungsgrenze in der Betriebswirtschaft
  8. Verschuldung von privaten Haushalten
  9. Regel für private Verschuldungsgrenze
  10. Verwandte Themen
  11. Weiterführende Links
  12. Jetzt Kreditvergleich starten

Das Wichtigste in Kürze

  • Verbraucher treten mit der Verschuldungsgrenze vor allem beim Dispositionskredit in Berührung. Die Höhe des Dispokredits, den sie aufnehmen können, ist durch den eingeräumten Kreditrahmen begrenzt.
  • Der dynamische Verschuldungsgrad zielt darauf ab, die Dauer der Entschuldung zu ermitteln.
  • Über die Zusammensetzung der für das Eigenkapital zu berücksichtigenden Faktoren besteht in der Betriebswirtschaft keine einheitliche Meinung.
  • Die maximale Fremdkapitalquote sollte 67 Prozent der Bilanzsumme nicht übersteigen.

Kapitalstruktur wichtig bei Kreditvergabe

Steigt der Verschuldungsgrad eines Schuldners, steigt für die Gläubiger das Kreditausfallrisiko. Je mehr Geld für Zinsen und Tilgung aufgebracht werden muss, umso mehr schmälert sich das verfügbare Einkommen. Im schlimmsten Fall muss der Kreditnehmer Anlagegüter veräußern.

Am Beispiel Griechenland wurde im Rahmen der Finanzkrise der Verschuldungsgrad sehr bildhaft. Das Land musste seine Flughäfen und Häfen verkaufen, um die notwendige Liquidität für den Schuldendienst zu erhalten.

Die Ermittlung des Verschuldungsgrades

Die Formel zur Berechnung lautet: Verschuldungsgrad = Fremdkapital / Eigenkapital. Um den Verschuldungsgrad ermitteln zu können, müssen erst einmal die Bilanzpositionen definiert werden, die gegenüber gestellt werden.

Bereits bei der Feststellung des Eigenkapitals gibt es unterschiedliche Auffassungen. Neben den harten Faktoren wie schuldenfreie Produktionsanlagen werden aber auch sogenannte „good will“ Faktoren miteinbezogen. Dazu zählen unter anderem Wandelanleihen oder der immaterielle Firmenwert, der zum Beispiel aus Forschungstätigkeiten mit hoher Erfolgswahrscheinlichkeit resultieren kann. Ergänzt wird das Eigenkapital um

  • Mezzanine-Kapital, sofern nicht rückzahlbar
  • Gezeichnetes Eigenkapital
  • Hälfte der Sonderposten mit Rücklagenanteil
  • Gewinnrücklage
  • Kapitalrücklage

Dem Fremdkapital werden Rückstellungen, Wandelanleihen mit Verzicht auf das Optionsrecht, Fremdmittel und die Hälfte der Sonderposten mit Rücklagenanteil zugerechnet.

Die sich daraus ergebende Größe gilt als statischer Verschuldungsgrad.

Der dynamische Verschuldungsgrad

Die Zielsetzung der Ermittlung des dynamischen Verschuldungsgrades ist eine andere. Sie dient der Ermittlung der Dauer der Schuldentilgung. Bei der Berechnung spielt der Cash-Flow eine wesentliche Rolle: dynamischer Verschuldungsgrad = (Fremdkapital – liquide Mittel) / Cash-Flow.

Die hypothetische Voraussetzung ist, dass der Cash Flow mindestens stabil bleibt und ausschließlich für die Tilgung der Verbindlichkeiten genutzt wird. Als akzeptabler Zeitraum für die Schuldentilgung gilt eine Frist von drei Jahren.

Der optimale Verschuldungsgrad

Kaum ein Unternehmen kommt ohne Fremdmittel aus. Vor diesem Hintergrund gilt es zu betrachten, wie viel Verschuldung gesund ist, ab wann sie riskant wird. Diese Betrachtung muss allerdings immer branchenspezifisch erfolgen.

Als optimal gilt, wenn die Kapitalkosten niedriger ausfallen als bei allen anderen Möglichkeiten der Fremdkapitalbeschaffung. Bei Nicht-Banken sollten die Fremdmittel nicht mehr als 200 Prozent der Eigenmittel betragen. Daraus ergibt sich eine Fremdkapitalquote von maximal 67 Prozent der Bilanzsumme.

Das Risiko eines hohen Verschuldungsgrades liegt auch darin, dass sich der Schuldner immer mehr in Abhängigkeit seiner Gläubiger begibt. Diese wiederum lassen sich das mit steigender Verschuldung auch steigende Kreditausfallrisiko durch höhere Zinsen bezahlen. Daraus folgt zwangsläufig, dass weniger Eigenmittel, zum Beispiel für Investitionen zur Verfügung stehen. Muss investiert werden, bedarf es einer erneuten Kreditaufnahme.

Der Verschuldungsgrad bei Staaten

Um den Verschuldungsgrad eines Staates zu ermitteln, werden die Staatschulden in Relation zum Bruttoinlandsprodukt gesetzt. Die Formel dafür lautet Staatsschuldenquote = Staatsschulden / BIP.

Man muss sich hier vor Augen halten, dass auf der Grundlage der Maastricht-Kriterien 60 Prozent des Bruttoinlandsproduktes eines Jahres für den Schuldendienst aufgewendet werden. Allerdings greifen Staaten auch auf andere Mittel, beispielsweise die Aufnahme neuer Anleihen zurück.

Verschuldungsgrenze in der Betriebswirtschaft

Der Verschuldungsgrad darf nicht mit der Verschuldungsgrenze verwechselt werden. Für die Höhe der Verschuldungsgrenze eines Darlehensnehmers existiert weder eine Formel noch eine eindeutige Definition. Die Verschuldungsgrenze eines Kreditnehmers wird von dem finanzierenden Kreditinstitut oder sonstigen Gläubigern subjektiv, auf die Bonität des Schuldners bezogen, abgestellt. Sie drückt aus, bis zu welchem Grad der Geldgeber bereit ist, den Geldbedarf des Kreditnehmers zu finanzieren. Dabei kann das Eigenkapital oder auch der Umsatz als Bezugsgröße gewählt werden.

Die Verschuldungsgrenze spielt gerade bei Staatshaushalten eine wesentliche Rolle. Sie gibt vor, bis zu welchem Grad sich ein Land verschulden darf. Innerhalb der Europäischen Union besteht der Konsens, dass die Verschuldungsgrenze bei 60 Prozent des jeweiligen Bruttoinlandproduktes (BIP) liegt.

Verschuldung von privaten Haushalten

Die betriebswirtschaftliche Definition unterscheidet nicht zwischen der Verschuldungsgrenze eines Unternehmens und der Verschuldungsgrenze eines Privathaushaltes. Dabei ist es durchaus relevant, bis zu welchem Grad Verbraucher Darlehen aufnehmen können.

Ein erster Indikator für die private Verschuldungsgrenze stellt der Dispokredit dar. Der Dispo wird bekanntermaßen in Abhängigkeit von der Bonität des Kontoinhabers und der Höhe seiner regelmäßigen Geldeingänge eingeräumt. Ist der Dispo ausgeschöpft und es werden auch keine weiteren, darüber hinausgehenden Kontoüberziehungen mehr eingeräumt, hat der Kontoinhaber definitiv seine persönliche Verschuldungsgrenze erreicht. Die Lösung besteht in diesem Fall in einer Umschuldung der Überziehung in einen Ratenkredit, um die notwendige Liquidität wieder herzustellen.

Regel für private Verschuldungsgrenze

Auch ohne Inanspruchnahme des Dispokredites lässt sich die Verschuldungsgrenze recht gut festlegen. Ein privater Haushalt ist überschuldet, wenn die monatlichen Einkünfte nicht mehr ausreichend sind, um laufende Ausgaben und Rückzahlungsverpflichtungen für bestehende Darlehen zu bedienen. Die Verschuldungsgrenze liegt folglich in dem finanziellen Bereich, in dem noch ein Nullsummenspiel möglich ist.

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