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Oldtimer-Finanzierung: Lifestyle auf vier Rädern

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Inhalt dieser Seite
  1. Oldtimer-Finanzierung bei Verivox
  2. Was ist ein Oldtimer?
  3. Typische Oldtimer auf deutschen Straßen
  4. Oldtimer als Wertanlage
  5. Alte Liebe rostet nicht
Das sagen unsere Kunden
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Oldtimer-Finanzierung bei Verivox

Früher war alles besser! Liebhaber alter Fahrzeuge würden diesen Satz wohl sofort unterschreiben. Schließlich fährt man einen Oldtimer nicht, weil es keine Alternativen gibt, sondern weil man es will. Dabei nimmt man gern in Kauf, nicht schnell oder komfortabel zu reisen.

Doch auf einige Vorteile des 21. Jahrhunderts muss man beim Oldtimer-Kauf nicht verzichten: So lässt sich etwa die günstigste Finanzierung für den neuen Oldtimer bequem online finden. Geben Sie einfach die benötigte Kreditsumme und Wunschlaufzeit in den Rechner ein, um eine erste Übersicht der in Frage kommenden Banken zu erhalten. Um zu sehen, welche bonitätsabhängigen Zinsen Sie bei welcher Bank erhalten, geben Sie anschließend Ihre persönlichen Daten ein. Die individuell günstigste Finanzierung können Sie je nach Bank direkt online abschließen. Eine detaillierte Anleitung finden Sie unter Autokredit.

Was ist ein Oldtimer?

Anders als bei anderen Fahrzeug-Typen ist die Definition dessen, was ein Oldtimer ist, relativ genau. Ein Fahrzeug muss mindestens 30 Jahre alt sein, um das begehrte H-Kennzeichen zu erhalten und damit nach deutschem Recht ein Oldtimer zu sein. Um in Österreich den Oldtimer-Status zu erlangen, ist etwas mehr notwendig. Entweder muss der Wagen vor 1956 gebaut werden, oder – für den Fall, dass er jünger ist – das Modell muss in der Liste der historischen Fahrzeuge des Verkehrsministeriums stehen. Grundsätzlich lässt sich also eindeutig feststellen, ob ein Fahrzeug formal ein Oldtimer ist.

Beim Begriff „Oldtimer“ haben viele sofort die schnittigen Konturen eines Porsche 356 oder des legendären Mercedes 300 SL vor Augen, wie er mit seinen Flügeltüren und der silbergrauen Lackierung makellos in der Sonne glänzt. Doch selbst wenn von den insgesamt 1.400 je gebauten Flügeltürer-Coupés die meisten noch existieren, zum Alltagsbild gehören sie sicher nicht. Auch die anderen typischen Vertreter unseres Bildes vom Oldtimer – Fahrzeuge aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg – sind in der Regel nur auf Ausstellungen und bei historischen Ralleys zu bewundern.

Typische Oldtimer auf deutschen Straßen

Doch welche Oldtimer sieht man tatsächlich auf deutschen Straßen? 2020, als die Anzahl der zugelassenen Oldtimer zum ersten Mal eine halbe Million überschritten hat, war der häufigste Oldtimer in Deutschland der VW Käfer. Formal ist jeder in Deutschland gebaute Käfer ein Oldtimer, denn die Produktion wurde bereits 1974 eingestellt und die allermeisten Käfer längst verschrottet. Nur noch 39.758 der einst fast 12 Millionen in Wolfsburg gebauten Fahrzeuge fuhren hierzulande Anfang 2020, und die Zahl ist rückläufig. Vom originalen KdF-Wagen (Brezelkäfer, mit der geteilten Heckscheibe) gibt es allenfalls noch etwa 400 Exemplare in Deutschland. Aber das reicht aus, den Käfer zum häufigsten Oldtimer in Deutschland zu machen, gefolgt vom Mercedes Benz W123 und R107.

Oldtimer als Wertanlage

Gründe, einen Oldtimer zu kaufen, gibt es viele. Oft werden klassische Fahrzeuge abseits der Massenware als Wertanlage angeschafft. Schlussendlich ist bei fast keinem anderen Gegenstand eine Wertsteigerung sicherer als bei historischen Auto-Originalen. Sieht man vom einen oder anderen Scheunenfund ab, kommen keine neuen Fahrzeuge mehr hinzu und die Autos werden älter. Kann man den Zustand über die Jahre konservieren, ist die Idee der Wertanlage mehr als realistisch.

Dabei muss es nicht immer der klassische Ferrari 250 Testa Rossa von 1957 oder der Mercedes-Benz W196 R von 1954 (beide zusammen hatten zuletzt einen Wert von fast vierzig Millionen Dollar) sein. Schon ein gepflegter Ponton-Mercedes (W120) liegt heute preislich deutlich über dem fiktiven inflationsbereinigten Neuanschaffungs-Preis. Auch Fahrer alter Porsche 911er aus den 70er Jahren sollten sich genau überlegen, ob sie ihren Schatz loswerden wollen, oder doch besser noch einige Jahre warten. Denn auch hier steigen die Preise kontinuierlich. Wichtig ist nur, dass so viele Bestandteile des Fahrzeugs wie möglich original sind. Rost, verschlissene Polster und abgegriffene Armaturen sind ebenfalls wertmindernd. Eine trockene Garage und ein geschicktes Händchen sind also unumgänglich.

Alte Liebe rostet nicht

Doch es gibt auch die anderen Oldtimer-Liebhaber, die ihren Alten tatsächlich noch jeden Tag fahren. Neben einer Prise Individualismus ist es oft die einfache Technik und Zuverlässigkeit, die Besitzer alter Autos antreibt, weiter mit dem Oldtimer zu fahren. Bei einer mechanischen Motorsteuerung kann man eben mal ausprobieren, wie sich das Fahrzeug verändert, wenn man die eine oder andere Schraube dreht. Bei modernen Fahrzeugen mit computergestützter Bordelektronik wäre so etwas undenkbar.