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25.03.2019 um 19:41 Uhr Alles bestens
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Kontoführungsgebühren sparen

Immer mehr Banken verlangen wieder Kontoführungsgebühren von ihren Kunden, oder die Gebühren werden erhöht. Andere Anbieter erheben variable Gebühren für die Durchführung von Buchungen oder anderen Transaktionen. Lesen Sie auf Verivox.de, warum das so ist und wie Sie im Vergleich ein günstiges Konto ohne Gebühren finden.

Viele Banken führen Kontogebühren wieder ein

Dass viele Banken wieder eine Gebühr für die Kontoführung einführen, ist durch die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) bedingt. Zusammen mit den Zentralbanken der europäischen Länder legt die EZB den Leitzins fest. Der bestimmt, zu welchem Zinssatz sich die Banken Geld bei der EZB leihen können, das sie dann ihrerseits an die Kunden als Darlehen weitergeben. Im Moment liegt dieser Leitzins bei null Prozent, weshalb auch die Kredite, die die innerdeutschen Banken vergeben, sehr günstig sind. Die EZB versucht auf diesem Weg, die Wirtschaft in Europa anzukurbeln. Für die Banken bedeutet der niedrige Leitzins aber einen Verlust an Einnahmen, denn sie erhalten von ihren Kunden auch weniger Zinsen für die Kredite, die sie ihnen ihrerseits gewähren.

Ein niedriger Leitzins bedeutet außerdem, dass weniger Menschen sparen, indem sie ihr Geld fest anlegen. Das heißt, auch dieses Kapital geht den Banken verloren. Trotzdem müssen sie ihre laufenden Kosten decken und brauchen auch Polster, um nicht zurückgezahlte Kredite aufzufangen. Durch die Kontogebühren geben die Banken die Kosten nun an ihre Kunden weiter.

Wie hoch können Kontoführungsgebühren sein?

Die Höhe der Kontoführungsgebühren kann stark variieren. Da es keine gesetzliche Obergrenze gibt, schwanken die Preise je nach Bank zwischen einigen Euro im Monat und einem höheren zweistelligen Betrag im Quartal. Konten für Schüler und Studenten sind meist noch kostenfrei, aber spätestens ab Eingang des ersten Gehalts oder mit dem Beginn des 27. Lebensjahrs müssen Kontoinhaber bei vielen Banken eine Gebühr zahlen.

Wann werden Kontoführungsgebühren abgebucht?

Die meisten Banken buchen die Gebühren für ein Konto jeden Monat oder quartalsweise ab. Manchmal werden dabei Kundenpräferenzen berücksichtigt, in anderen Fällen gibt das Kontomodell die Intervalle vor.

Wie finden Kunden eine günstige Bank?

Wer ein neues Konto sucht, sollte sich in jedem Fall als erstes überlegen, was genau er von seiner Bank wünscht, und zweitens Angebote genau auf versteckte Gebühren prüfen. Wer den Service in einer Filiale wünscht, sollte sich nicht für ein Konto bei einer Direktbank entscheiden. Aber auch bei den Filialbanken gibt es sehr unterschiedliche Preisgestaltungen, die Interessenten miteinander vergleichen sollten.

Filialbanken: hohe Kontoführungsgebühren notwendig

Die Filialbanken verlangen die Gebühren für das Girokonto vor allem, um die Kosten für den Service, welcher durch das Bankpersonal geleistet wird, zu decken. In Zeiten von Online-Banking und SB-Terminals führen Kontoinhaber jedoch einen Großteil dieser Leistungen selbst durch. Daher halten viele die Kontoführungsgebühren nicht mehr für gerechtfertigt. Dazu kommt noch, dass die Guthabenverzinsung bei Girokonten in der Finanzwelt völlig aus der Mode gekommen ist. Das bedeutet, dass keine Zinsen mehr auf das auf dem Girokonto deponierte Guthaben anfallen und das Konto mehr Kosten als Gewinne einbringt.

Gebührenfreies Gehaltskonto: Direktbanken auf dem Vormarsch

Direkt- oder Onlinebanken unterhalten keine Filialen, haben daher weniger Ausgaben und sichern ihren Kunden oft ein gebührenfreies Girokonto zu. Dieses wurde früher noch als Gehaltskonto bezeichnet, da die Kontoführungsgebühr nur ab einem bestimmten monatlichen Geldeingang wegfiel. Das konnte etwa ein Bafög-, Renten- oder Gehaltseingang sein. Auch heute halten einige Onlinebanken noch am Mindestgeldeingang fest. Ebensoviele stellen aber ein gebührenfreies Konto zur Verfügung, auch wenn kein monatlicher Geldeingang besteht. Sie können sogar zusätzliche Vorteile anbieten, zum Beispiel gebührenfreie Kreditkarten oder eine Prämie bei der Kontoeröffnung.

Viele Direktbanken haben kein dichtes Netz an eigenen Geldautomaten für die Bargeldabhebung, wie Kunden es von Filialbanken kennen. Sie statten ihre Kunden stattdessen mit einer kostenlosen Kreditkarte aus, mit der sie sogar an ausländischen Automaten kostenlos Bargeld vom Girokonto abheben können. Der Verbraucher muss nicht mehr darauf achten, möglichst nur die automaten der eigenen Bank zu nutzen – auch bei fremden Automaten fallen keine Gebühren mehr an.

Versteckte Gebühren vermeiden

Auch bei einem Girokonto, das scheinbar ohne Kontoführungsgebühren auskommt, können versteckte Kosten anfallen. Wer wechselt, sollte sehr genau die Bestimmungen studieren und herausfinden, für welche Leistungen die Bank Gebühren verlangt. Hier einige Beispiele:

  • Muss ein monatlicher Mindestbetrag eingehen, damit das Konto kostenfrei geführt wird?
  • Sind Überweisungen kostenlos? So sind bei einigen Banken die online getätigten Transaktionen zwar kostenfrei, Papierüberweisungen hingegen nicht.
  • Berechnet die Bank eine Gebühr für das Senden der TAN per SMS?
  • Ist der Dispozins günstig?
  • Welche Karten bekommt der Kontoinhaber dazu und was kosten diese? Oft sind Kreditkarten nur für das erste Jahr, in dem das Konto besteht, kostenfrei.Manche Banken verlangen sogar Gebühren für die Girocard.

Neben der Höhe diverser anfallender Bankgebühren sind für Bankkunden folgende Informationen interessant:

  • Wie dicht ist das Automatennetz?
  • Was kostet das Abheben an institutsfremden und ausländischen Geldautomaten?
  • Auch Boni sind ein interessanter Punkt, allerdings handelt es sich dabei zumeist um einmalige Zahlungen, die laufende Mehrkosten im Vergleich zu günstigeren Konten nicht ausgleichen können.

Angesichts der Fülle an Angeboten sowohl von Filial- als auch von Direktbanken und bei der Vielzahl an möglichen Kosten ist es nicht ganz einfach, das richtige Konto zu finden. Der Girokonto-Vergleich von Verivox kann helfen, genau das Angebot zu ermitteln, das am besten zu den eigenen Bedürfnissen passt und dabei die wenigsten Kosten verursacht.

Kontoführungsgebühren in der Steuererklärung

Sowohl Selbstständige als auch Arbeitnehmer können die Kontoführungsgebühren für ihr Girokonto von der Steuer absetzen. Dazu müssen beruflich veranlasste Überweisungen als Werbungskosten in der Steuererklärung ausgewiesen werden. Dasselbe gilt auch, wenn ein Konto lediglich für die Verwaltung von Vermietungen genutzt wird und somit Werbungskosten bei den Einkünften aus der Vermietung entstehen. Für jedes Girokonto, welches für Buchungen in Verbindung mit Mietobjekten oder der beruflichen Tätigkeit genutzt werden, können die Gebühren als Werbungskosten bei der Steuererklärung geltend gemacht werden. Hierfür wird ein Pauschalbetrag in Höhe von 16 Euro angesetzt.

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