Tierhaftpflicht kündigen: Ordentliche und außerordentliche Kündigung

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Die bestehende Tierhaftpflicht kündigen

Wollen Besitzer von Haustieren ihre bestehende Tierhaftpflicht kündigen, brauchen sie dafür bei einer ordentlichen, fristgerechten Kündigung keine Begründung. Der Versicherungsnehmer teilt dem Versicherer in einem Kündigungsschreiben lediglich seine Absicht mit. Möglich ist eine solche Kündigung nach Ablauf des laufenden Versicherungsjahres unter Wahrung der ordentlichen Kündigungsfrist von drei Monaten. Das Versicherungsjahr ist in den allermeisten Fällen jedoch mit dem Kalenderjahr nicht identisch. Das heißt, läuft der Vertrag bis Ende Juni, muss die Kündigung bis spätestens Ende März erfolgen.

Kugelschreiber auf Kündigungsschreiben auf dem Schreibtisch

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Tierhaftpflicht kündigen und eine neue abschließen

Für Halter von größeren Haustieren ist es sinnvoll, eine neue Tierhaftpflichtversicherung abzuschließen, wenn sie ihre bestehende Tierhaftpflicht kündigen. Denn für sämtliche Schäden an anderen Personen, Sachen oder Vermögen durch das Tier haftet der Besitzer voll. Das kann neben Schmerzensgeld und OP-Kosten nach Hundebissen auch etwa Schadenersatz für ruinierte Möbel oder Behandlungskosten für wertvolle Haustiere, die der Hund verwundet, sein. Für Hunde ist in einigen Bundesländern sogar der Abschluss einer Hundehaftpflichtversicherung bindend.

Für Halter von kleineren Tieren wie Katzen, Hasen und Wellensittichen reicht dagegen bereits der Abschluss einer normalen privaten Haftpflichtversicherung aus. Die meisten Versicherungen schließen Tierhalter daher für ihre Hunde und Pferde ab.

Mit dem Online-Rechner von Verivox.de lässt sich nach der Kündigung leicht eine bessere Police finden. Die Versicherungsbedingungen für eine Tierhalterhaftpflicht weichen je nach Anbieter und Vertrag stark ab. Die zu leistende Prämie kann ebenso schwanken wie die Deckungssumme oder der Selbstbehalt. Ergibt sich ein günstigeres Angebot, sollte der Halter die Tierhaftpflicht kündigen.

Bei geänderten Bedingungen Hundehaftpflicht kündigen

Die Umstände im Zusammenleben mit einem Haustier können sich ändern. So kommt es vor, dass eines Tages mehrere Hunde gemeinsam in einem Haushalt leben. Hunde können vom Zwinger ins Haus wechseln und umgekehrt. Wenn ein Anbieter für geänderte Bedingungen günstigere Konditionen anbietet als der bisherige Versicherer, sollte der Versicherungsnehmer die Tierhaftpflicht kündigen. Dabei muss der Tierhalter jedoch beachten, dass nur bei wenigen Änderungen das Sonderkündigungsrecht gilt, so dass er meistens bis zum Ende des Versicherungsjahres warten muss.

Sonderkündigungsrecht

Die Bedingungen für eine außerordentliche Kündigung nach Sonderkündigungsrecht entsprechen oft den Empfehlungen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV), die in den Allgemeinen Haftpflichtbedingungen (ABB) festgehalten sind. Unter dem Unterpunkt „Dauer und Ende des Vertrages/Kündigung“ sind verschiedene Möglichkeiten einer außerordentlichen Kündigung aufgelistet. Allerdings sind diese Empfehlungen unverbindlich und können von den einzelnen Versicherungen in den Verträgen abweichend geregelt werden. Versicherungsnehmer sollten daher das Kleingedruckte auch nachträglich gründlich lesen, bevor sie die Tierhaftpflicht kündigen.

Tierhaftpflicht kündigen nach Beitragserhöhung und Schadenfall

Normalerweise hat der Versicherte etwa bei einer angekündigten Beitragserhöhung ein Sonderkündigungsrecht. Er kann dabei jedoch nur dann die Tierhaftpflicht kündigen, wenn der Versicherer eine Anhebung der Beiträge ohne gleichzeitige Erweiterung der Leistungen ankündigt. Die Möglichkeit zur fristlosen Kündigung besteht ebenfalls nach einem Schadenfall, hier jedoch für beide Seiten.

Außerordentlich bedeutet allerdings nicht fristlos, denn eine verkürzte Kündigungsfrist ist einzuhalten. Diese beträgt bei außerordentlicher Kündigung nicht mehr 3 Monate, sondern nur 1 Monat. Wenn Halter verspätet ihre Tierhaftpflicht kündigen, verlängert sich wie bei der ordentlichen Kündigung der Vertrag automatisch um ein Jahr.

Fristlose Kündigung bei Tod, Abgabe oder Verlust des Haustiers

Stirbt das Haustier, wird es abgegeben oder verschwindet es durch Diebstahl oder Abgang, erlischt umgehend die Tierhaftpflichtversicherung. Die allgemeinen Haftpflichtbedingungen geben den „Wegfall der versicherten Risiken“ als Voraussetzung für eine fristlose Vertragskündigung an. Unter „Risiko“ ist hier das Haustier zu verstehen. Der Halter kann in diesem Fall bei seinem Versicherer fristlos die Tierhaftpflicht kündigen. Belege vom Tierarzt über den Tod des Tieres, ein schriftlicher Kaufvertrag oder eine Abgabevereinbarung sollten dem Kündigungsschreiben beigefügt werden. Bei Verlust empfiehlt sich der Nachweis einer polizeilichen Anzeige als Beleg.

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