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Reisehaftpflichtversicherung: Im Schadensfall besser abgesichert

Eine Reisehaftpflichtversicherung enthält zumeist die gleichen Leistungen wie eine private Haftpflichtversicherung, allerdings wird der Schutz für einen Aufenthalt in einem anderen Land abgeschlossen. Mitunter ist sie deshalb gar nicht nötig, denn viele Haftpflichtpolicen bieten einen Versicherungsschutz, der beispielsweise auch das europäische Ausland miteinschließt. Wer bereits eine Haftpflichtversicherung hat, sollte also als erstes prüfen, ob diese auch für das Urlaubsland gilt.

Wer aber keine Haftpflichtversicherung hat oder eine ohne Auslandsschutz, der profitiert von einer Reiseversicherung, die einem im Fall eines versursachten Schadens absichert. Zudem kann es sein, dass die normale Privathaftpflichtversicherung das Reisezielland nicht abdeckt, die Versicherungssumme sehr gering ist oder bestimmte Aktivitäten im Urlaubsplan nicht in der bereits vorhandenen Versicherung eingeschlossen sind und deshalb durch eine zusätzliche Reisehaftpflichtversicherung abgedeckt werden sollen. Gerade wer eine längere Reise unternimmt oder für einen Austausch mehrere Monate ins Ausland geht, sollte deshalb seinen Schutz sehr genau prüfen, denn zu einem unbeabsichtigten Schaden kann es schneller kommen, als man denkt.

Welche Schäden deckt eine Reisehaftpflichtversicherung ab?

Als Faustregel gilt, dass eine Reisehaftpflicht die gleichen Schäden im Ausland abdeckt, die auch eine private Haftpflicht im Inland übernimmt. Dazu gehören:

  • Personenschäden, bis zu einer vereinbarten Deckungssumme
  • Sachschäden an Gegenständen, die der Versicherte während der Reise beschädigt
  • Vermögensschäden am Vermögen anderer
  • ein passiver Rechtschutz.

Der passive Rechtschutz kommt dann zum Einsatz, wenn Geschädigte ungerechtfertigte Ansprüche an die Versicherung stellen, die diese selbsttätig anficht.

Versicherte sollten aber nicht nur darauf achten, welche Schäden abgedeckt sind, sondern auch darauf, welche explizit ausgeschlossen sind. Dazu gehören zumeist:

  • ein durch den Versicherungsnehmer vorsätzlich ausgeführter Schaden
  • Schäden an beweglichen Gegenständen wie Bildern, Mobiliar oder Fernsehern
  • Schäden, die aufgrund von Abnutzung entstanden sind.

Im Zweifel sollte sich, wer an einer Reisehaftpflichtversicherung interessiert ist, hierzu genau bei Versicherungsunternehmen informieren.

Für den Fall, dass ein Schaden entsteht, der sowohl von einer bestehenden privaten als auch von einer Reisehaftpflichtversicherung abgedeckt wird, ist es immer am besten, beide Versicherungen zu informieren und von der Doppelsicherung zu berichten. Oft regeln die Versicherungsunternehmen dann die Schadensübernahme untereinander.

Wichtige Parameter einer Reisehaftpflichtversicherung

Es gibt einige Eckpunkte, die bei einer Reisehaftpflicht immer interessant sind – und zu denen gehört auf jeden Fall die Versicherungsdauer. Viele Reisehaftpflichtversicherungen, die Reisewillige beim Kauf eines Urlaubs angeboten bekommen, sind darauf ausgelegt, sie nur während der Reise abzusichern. Dem gegenüber stehen Reisehaftpflichtversicherungen, die eine Laufzeit von einigen Jahren haben. Letztere sind vor allem für Vielreisende geeignet, wobei vor dem Abschluss zu prüfen ist, wie viele Urlaubstage sie wirklich pro Jahr abdeckt.

Zu den zu prüfenden Punkten gehört auch, ob der Schutz tatsächlich das Reiseziel beinhaltet. Wer beruflich viel reist, sollte auch darauf achten, dass alle Arten von Reisen, also sowohl Urlaubs- als auch Geschäftsreisen, inbegriffen sind. Natürlich sind die Deckungssumme und eine mögliche Selbstbeteiligung wichtige Größen, über die sich Interessierte Gedanken machen müssen – zumal die Deckungssumme bei manchen Policen variabel ist und vom Versicherungsnehmer festgelegt werden kann. Auch gibt es bei manchen Reisehaftpflichtversicherungen Altersbeschränkungen, bis zu denen es möglich ist, sie abzuschließen.

Eine Reisehaftpflicht muss individuell passen

Reisehaftpflichtversicherungen kann man nicht nur für Einzelpersonen, sondern auch für Familien oder Gruppen abschließen. Das ist beispielsweise gut für alle, die mit Kindern verreisen. Eine andere Möglichkeit ist es, eine Reisehaftpflicht beispielsweise mit einer Reiseunfallversicherung abzuschließen. Außerdem bekommen Interessenten bei den gleichen Versicherungsanbietern auf Wunsch auch eine Reiserücktrittsversicherung, die sich für besonders kostspielige Reisen rechnet, sowie eine Reiseabbruchsversicherung, die bei sehr langen Reisen durchaus von Vorteil ist.

Wer sich entschlossen hat, eine Reisehaftpflichtversicherung abzuschließen und seine wichtigsten Eckdaten kennt, steht immer noch vor der Aufgabe, die passende Police mit den besten Leistungen zum besten Preis zu finden. Hier hilft der Vergleichsrechner von Verivox, innerhalb von Minuten das passende Angebot zu finden und so einiges an Zeit zu sparen.