Handyvertrag kündigen

Den alten Vertrag kündigen und einen besseren jetzt finden mit Verivox

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Musterkündigung für Ihren Handyvertrag

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Mit einem Muster-Kündigungsschreiben können Sie Ihren Handyvertrag ohne Aufwand kündigen.

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Wie Sie schnell und sicher Ihren Datentarif oder Handyvertrag kündigen

Wer seinen Surfstick- oder Handyvertrag kündigen möchte, kann das kostenlose Mobilfunk-Kündigungsschreiben von Verivox.de für jeden Handyanbieter nutzen. Die Vorlage gilt für Handyverträge und für mobiles Internet. Laden Sie sie einfach herunter, drucken Sie sie aus und versenden Sie sie an Ihren Anbieter.

Vor der Kündigung des Internet- oder Handyvertrags muss der Kunde jedoch klären, welche Bedingungen für ihn gelten. Informationen zur Vorgehensweise und Kündigungsfristen befinden sich in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Mobilfunkanbieters. Diese erhält der Kunde bei Vertragsabschluss. Meist können sie aber auch online auf der Webseite des Providers eingesehen werden. Normalerweise ist die Kündigung per Post, Fax, E-Mail oder online möglich. Doch es ist immer sinnvoll, den Handyvertrag schriftlich zu kündigen – auch wenn der Mobilfunkanbieter andere Möglichkeiten zulässt.

Handyvertrag bei der Telekom kündigen

Ein Kündigungsschreiben an Telekom Mobilfunk sollte die folgenden Angaben enthalten: den Namen, die Anschrift sowie entweder die Kundennummer oder die Mobilfunk-Rufnummer des Kunden. Die Frist beträgt bei Verträgen ohne Mindestlaufzeit sechs Wochen, ansonsten drei Monate.

Handyvertrag bei O2 kündigen

Bei O2-Flex-Verträgen betragen die Fristen für die Kündigung 30 Tage, bei 24-Monats-Verträgen 3 Monate. O2-Spezialtarife weisen abweichende Termine auf. Der Kunde kann online eine „Kündigungsvormerkung“ einstellen und sie innerhalb von zehn Tagen telefonisch bestätigen, damit der Vertrag beendet wird.

Handyvertrag bei Vodafone kündigen

Bei Vodafone muss die Kündigung drei Monate vor dem Ende des Vertrags eingegangen sein. Eine Kundennummer brauchen Sie nur dann, wenn Sie LTE oder DSL und Festnetz kündigen möchten. Kunden können ihre Laufzeit auch online oder mit der Vodafone-App herausfinden.

Den Handyvertrag kündigen und die Rufnummer behalten

Wer den Handyvertrag kündigen, die Rufnummer aber auf einen neuen Anbieter übertragen will, sollte diesen Wunsch im Kündigungsschreiben an den bisherigen Provider ausdrücklich angeben und den Opt-In auf die Rufnummer setzen lassen. Außerdem muss frühestens 123 Tage vor Vertragsende und spätestens 31 Tage nach Vertragsende beim neuen Mobilfunkanbieter ein Antrag auf Rufnummernmitnahme gestellt werden. Beizufügen ist die Kündigungsbestätigung des bisherigen Providers. Meist verrechnet letzterer eine Gebühr von etwa 20 bis 30 Euro. Diese kann jedoch durch den neuen Mobilfunkvertrag kompensiert werden: Manche Anbieter gewähren einen Bonus in einer vergleichbaren Höhe, wenn man die alte Rufnummer behält. Wer noch nach einem neuen Vertrag sucht, kann auf Verivox.de alternative Tarife fürs Handy vergleichen.

Kündigungsfristen beim Handyvertrag

Für einen Handyvertrag mit einer langen Mindestlaufzeit – etwa 24 Monate – beträgt die Kündigungsfrist meist drei Monate zum Laufzeitende. Nach Ablauf dieses Zeitlimits verlängert sich ein solcher Vertrag gewöhnlich um ein Jahr. Ein Handyvertrag ohne Laufzeit weist normalerweise eine 30-tägige Kündigungsfrist auf. Zu beachten ist, dass für etliche Anbieter nicht der Tag, an dem das Kündigungsschreiben abgesendet wird, sondern der Tag des Eingangs über die Fristeinhaltung entscheidet. Daher ist es sinnvoll, die Kündigung des Handyvertrags per Einschreiben (ggf. mit Rückschein) zu versenden, um deren Eingang beim Mobilfunkanbieter nachweisen zu können. Eine Kopie des Schreibens sollte der Kunde dabei in seinen Unterlagen ablegen.

Wenn Sie den Handyvertrag kündigen, müssen Sie kein bestimmtes Datum angeben – die Kündigung kann einfach „zum nächstmöglichen Zeitpunkt“ erfolgen. In der Kündigungsbestätigung, die Sie vom Anbieter erhalten, wird das Beendigungstermin aufgeführt. Sie sollten kontrollieren, ob alle Daten auf der Bestätigung richtig sind.

Sonderfälle und Gestaltungsmöglichkeiten

  • Um das Risiko auszuschließen, eine Kündigungsfrist zu übersehen, können Kunden als Vorsorgemaßnahme bereits bei Abschluss ihren Handyvertrag kündigen. Soll der Vertrag später dennoch fortgesetzt werden, so kann die Kündigung wieder zurückgenommen werden.
  • Bei einem Umzug des Kunden ins Ausland machen manche Anbieter kulanzweise Ausnahmen von vertraglich vereinbarten Regelungen zur Kündigung. Gleiches gilt, wenn Hinterbliebene den Handyvertrag nach einem Todesfall auflösen wollen. Auch eine Umschreibung auf Dritte ist möglich, die eine Kündigung unnötig macht.
  • Ein Kunde kann den Handyvertrag auch außerordentlich kündigen, wenn der Anbieter die Konditionen zu seinem Nachteil verändert (etwa bei dauerhaften Verbindungsstörungen oder bei einer Preiserhöhung).

Häufig gestellte Fragen

Ja. Sollten Sie nach bereits erfolgter Unterzeichnung vom Vertrag zurücktreten wollen, haben Sie die Möglichkeit, innerhalb von 14 Tagen nach Vertragsabschluss von Ihrem Widerrufsrecht Gebrauch zu machen. Den Widerruf senden Sie bitte schriftlich direkt an den Anbieter, von dessen Vertrag Sie zurücktreten möchten.

Eine Kündigung über uns oder den neuen Anbieter ist im Mobilfunkbereich nicht möglich. Hier ist der Kunde für die Kündigung des bisherigen Vertrages selbst verantwortlich. Jedoch kann Sie unser Partner Aboalarm auf unseren Seiten bei der Kündigung unterstützen.

Ein Handyvertrag hat in der Regel eine Laufzeit von 24 Monaten und eine Kündigungsfrist von drei Monaten. Diese Verträge können nur vorzeitig gekündigt werden, wenn die Konditionen zum Nachteil des Kunden geändert wurden.

Im Mobilfunkbereich bieten nur wenige Anbieter einen Wunschtermin zum Vertragsstart an. Um eine doppelte Grundgebühr zu vermeiden, empfehlen wir circa einen Monat vor Vertragsende den neuen Vertrag abzuschließen. Bitte beachten Sie, dass die Kündigung eigenständig erfolgen muss.

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Mehr rund um Handy

  • Ja. Wer seinen Anbieter wechselt, kann seine Rufnummer in der Regel problemlos mitnehmen. Das gilt für Handy- wie auch für Festnetztarife.

    Für die Rufnummernmitnahme darf vom alten Anbieter eine Gebühr von maximal 6,82 Euro erhoben werden. Diese wird vom neuen Anbieter oft ausgeglichen: Viele Provider vergüten die Portierung der bestehenden Rufnummer.

    Tipp: Für eine erfolgreiche Rufnummernportierung sollten Sie den Wunsch zur Mitnahme bereits bei der Kündigung des alten Vertrags vermerken. Weitere Hinweise und eine Musterkündigung mit Vermerk zur Übertragung der Handynummer finden Sie auf unserer Themenseite zur Rufnummernmitnahme.

  • Bei der Smartphone-Nutzung im Ausland sollten Verbraucher zwischen EU-Ausland und allen weiteren Reiseländern unterscheiden. Denn innerhalb der EU fallen beim Telefonieren, SMS-en und mobilen Surfen seit Sommer 2017 keine zusätzlichen Gebühren an: Verbraucher können ihren Handytarif auf Reisen „mitnehmen“ und genauso nutzen wie zu Hause. Der Verbrauch wird nach dem Tarif berechnet, der als Basistarif in Deutschland gilt.

    Verbraucher müssen im Ausland in der Regel nicht selbst aktiv werden: Sie können direkt lossurfen oder telefonieren. Das Smartphone bzw. der Anbieter stellt automatisch auf „Roaming zu Inlandspreisen“ um.

    Außerhalb der EU gilt diese Regelung nicht. Fürs sogenannte Roaming werden bei der Handynutzung Zusatzkosten fällig. Die können sehr hoch ausfallen – insbesondere bei der mobilen Datennutzung. Auf Fernreisen fallen so für nur 1 Megabyte (zum Beispiel beim Versand eines Smartphone-Fotos) schnell bis zu 20 Euro an. Wer sein Smartphone unterwegs im Nicht-EU-Ausland nutzen möchte, sollte sich daher bei seinem Mobilfunkanbieter über eine passende Option informieren.

    Nähere Informationen finden Sie in unserem Ratgeber Roaming-Gebühren.

  • Long Term Evolution (kurz LTE) ist der Mobilfunkstandard der vierten Generation (4G). Mit LTE surfen Verbraucher deutlich schneller im mobilen Internet als mit dem älteren Mobilfunkstandard 3G. LTE verspricht Downloadraten von bis zu 500 Mbit/s. Die tatsächliche Geschwindigkeit ist je nach Auslastung der Funkzelle und der gebuchten Tarifleistung oft niedriger.

    Wichtig zu wissen: Über 50 Prozent der Mobilfunkkunden haben noch keinen LTE-Vertrag. Doch Handytarife mit LTE werden zum Must Have. Bis 2020 wird das UMTS-Netz in immer mehr Regionen zurückgebaut. 3G soll dem Ausbau von LTE und dem neuesten Netzstandard 5G Platz machen. Kunden ohne LTE-Vertrag fallen durch den Rückbau automatisch ins alte 2G-Netz zurück – das reicht gerade einmal aus, um SMS zu versenden und zu telefonieren.

    Gerade preisbewusste Mobilfunkkunden sind betroffen, denn etliche günstige Discountertarife haben keine LTE-Option. Leistungsstarke LTE-Tarife sind heute jedoch schon für unter 10 Euro im Monat zu haben. Im Verivox-Tarifrechner können Sie ganz einfach nach LTE-Tarifen filtern – setzen Sie einfach das Häkchen bei „Nur Tarife mit LTE anzeigen“. So erkennen Sie auf einen Blick, ob Ihr neuer Tarif zukunftsfähig ist.

  • Wenn Sie Ihren Handyanbieter wechseln möchten, sollten Sie sich zunächst fragen, ob Sie einen klassischen Handy-Vertrag oder einen Prepaid-Vertrag bevorzugen. Auch Ihr persönliches Gesprächsverhalten sollte bei dem Anbieterwechsel berücksichtigt werden.

    Ausführliche Informationen erhalten Sie in unserem Ratgeber Handy-Anbieterwechsel.

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