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Kundenbewertung 20.11.2019 um 22:59 Uhr Ich hatte vor dem Wechsel ihre Hotline *** angerufen. Nach dem 2. Ruf meldete sich bereits eine männliche Person. Normalerweise hängt man ewig in Warteschlangen! Und sie da, die Person konnte auch noch perfekt deutsch und war sehr zuvorkommend. Er wollte mich sogar direkt beim Wechsel online unterstützen. Einfach toll!!!
Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Eine Rechtsschutzversicherung lohnt sich
  3. Wann lohnt sich die Kündigung?
  4. Wann kann ich kündigen?
  5. Worauf muss ich achten, damit die Kündigung auch rechtswirksam ist?
  6. Meine Rechtsschutzversicherung hat mir gekündigt – was nun?
  7. Achten Sie auf lückenlosen Versicherungsschutz
  8. Wie lange gilt die alte Rechtsschutzversicherung?
  9. Neue Rechtsschutzversicherung finden
  10. Hier online kündigen

Das Wichtigste in Kürze

  • Häufig verlängern sich Rechtsschutz-Versicherungsverträge automatisch um ein Jahr.
  • In der Regel können Sie Ihre Rechtsschutzversicherung mit einer Frist von drei Monaten zum Ende der Vertragslaufzeit kündigen.
  • Unter bestimmten Umständen hat der Versicherte ein Sonderkündigungsrecht.

Eine Rechtsschutzversicherung lohnt sich

Eine Rechtsschutzversicherung ist keine Pflichtversicherung, aber eine sinnvolle Ergänzung. Bei einem Rechtsstreit können unter Umständen sehr hohe Kosten anfallen. Wer mit seiner bestehenden Privatrechtsschutzversicherung nicht zufrieden ist, kann für einen neuen Vertrag im Verivox-Vergleichsrechner unter den Angeboten vieler namhafter Versicherungsgesellschaften wählen.

Wann lohnt sich die Kündigung?

Natürlich sollte man seine Versicherung kündigen, wenn man mit deren Leistungen unzufrieden ist, weil zum Beispiel im Schadensfall nicht die gewünschte Leistung erbracht wurde. Die Kündigung einer bestehenden Rechtsschutzversicherung lohnt sich aber auch

  • wenn Sie einen neuen Leistungsumfang brauchen
  • wenn der eigene Vertrag im Vergleich zu den Angeboten anderer Versicherer zu teuer ist
  • wenn andere Anbieter für den gleichen Preis bessere Leistungen versprechen.

Dafür sollte der Versicherte überprüfen, wie der eigene Tarif im Vergleich zu anderen Verträgen abschneidet.

Beachten Sie dabei, dass der neue Vertrag auch wirklich zu Ihren Lebensumständen passt. Manche Versicherungen bieten günstige Konditionen und interessante Sondertarife für einzelne Personengruppen wie Senioren, Singles oder Alleinerziehende mit Kind an. Mit diesen lässt sich unter Umständen viel Geld sparen.

Versicherungsexperten raten zu einer regelmäßigen Überprüfung sämtlicher Verträge - und zur Kündigung, wenn sich dabei bessere Tarife ergeben.

Wann kann ich kündigen?

Sie können Ihren Vertrag fristgerecht durch eine ordentliche Kündigung beenden oder in bestimmten Fällen von Ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen. Außerdem bei Wagniswegfall, also wenn das Risiko, aufgrund dessen Sie diese Versicherung abgeschlossen haben, nicht mehr besteht.

Vertrag beenden: ordentliche Kündigung

Bei einer ordentlichen Kündigung können Sie den Vertrag unter Beachtung der Kündigungsfrist zum Ende der Vertragslaufzeit kündigen. In der Regel beträgt die reguläre Kündigungsfrist drei Monate. Das Kündigungsschreiben muss also spätestens drei Monate vor Ablauf des Vertrages bei der Versicherung eingehen. Ob Ihre Kündigungsfrist den üblichen drei Monaten entspricht, können Sie ebenso wie den nächstmöglichen Kündigungstermin in Ihrem Versicherungsvertrag nachlesen. Häufig haben Rechtsschutz-Versicherungsverträge eine Laufzeit von ein, zwei oder drei Jahren, die sich ohne Kündigung automatisch um ein weiteres Jahr verlängern.

Normalerweise beginnt die Vertragslaufzeit mit dem Versicherungsabschluss. Wenn Ihre Versicherung also am 1. April begonnen hat, endet das Versicherungsjahr am 31. März des Folgejahres. Ihre Kündigung muss daher bis zum 31. Dezember des Vorjahres bei der Versicherung vorliegen. Abweichend setzen einzelne Versicherer das Ende des Kalenderjahres als Kündigungstermin für den Versicherungsvertrag an. Damit endet der Vertrag am 31. Dezember, der letzte Tag der Kündigungsfrist wäre also der 30. September. Termine und Fristen finden Sie in Ihrem Vertrag.

Außerordentliche Kündigung oder Sonderkündigungsrecht

Unter bestimmten Umständen hat der Versicherungsnehmer ein Sonderkündigungsrecht für seine Rechtsschutzversicherung und muss sich nicht an vertragliche Kündigungsfristen halten:

  • Beitragserhöhung: Erhöht die Versicherung den Beitrag, ohne die Leistung zu verbessern, hat der Versicherungsnehmer für einen Monat das Recht auf eine außerordentliche Kündigung. Die Kündigungsfrist startet an dem Tag, an dem der Kunde von der Versicherung über die Beitragserhöhung informiert wird. Er kann dann zu dem Termin kündigen, ab dem die Beitragserhöhung in Kraft tritt.
  • Versicherungsfall: Tritt der Versicherungsfall ein, besteht für den Versicherten ebenfalls ein Sonderkündigungsrecht. Egal ob ein Rechtsfall für den Versicherungsnehmer erfolgreich abgeschlossen ist oder die Versicherung ihn darüber informiert, dass sie in diesem Fall die Kosten nicht übernehmen wird: Der Versicherte hat in beiden Fällen einen Monat Zeit, von seinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch zu machen.
  • Risikowegfall: Bei Wagniswegfall, wenn also das Risiko, aufgrund dessen der Versicherte die Rechtsschutzversicherung abgeschlossen hat, nicht mehr besteht, kann er den Versicherungsvertrag mit sofortiger Wirkung beenden. Zum Beispiel wenn er bei Renteneintritt keinen Berufsrechtsschutz oder bei Abmeldung des Fahrzeugs keinen Verkehrsrechtsschutz mehr benötigt.

Wenn Sie Ihr Sonderkündigungsrecht in Anspruch nehmen, um Ihren Vertrag zu beenden, können Sie dies entweder mit sofortiger Wirkung tun oder Sie legen einen zukünftigen Termin vor Ende des laufenden Versicherungsjahres fest, an dem die Kündigung rechtskräftig wird. Im zweiten Fall gewinnen Sie zum Beispiel Zeit, um in Ruhe eine neue Versicherung zu finden.

Worauf muss ich achten, damit die Kündigung auch rechtswirksam ist?

Wenn Sie bei Ihrer Kündigung alle Fristen beachtet haben, muss auch noch die Form stimmen.

Was muss unbedingt im Kündigungsschreiben stehen?

Um Ihre Rechtsschutzversicherung zu kündigen, müssen Sie der Versicherung ein schriftliches Kündigungsschreiben per Post oder Fax zusenden.

Eine rechtswirksame Kündigung muss die folgenden Punkte enthalten:

  • Name und Anschrift Ihres Versicherers (stehen im Versicherungsvertrag)
  • Ihren Namen und Ihre vollständige Adresse
  • die Versicherungsnummer (steht im Versicherungsvertrag)
  • einen Kündigungstermin oder die Angabe: "Kündigung mit sofortiger Wirkung"
  • Bei außerordentlicher Kündigung muss der Grund für das Sonderkündigungsrecht angegeben werden.

Es empfiehlt sich, um eine Bestätigung innerhalb einer Frist zu bitten. Um hinsichtlich der Kündigungsfrist sicherzugehen, sollte man die Kündigung bei Postversand als "Einschreiben mit Rückschein" verschicken.

Kündigung Rechtsschutzversicherung

Für eine einfache und rechtswirksame Kündigung Ihrer Rechtsschutzversicherung können Sie hier eine Musterkündigung herunterladen.

Kündigungsformular herunterladen

Meine Rechtsschutzversicherung hat mir gekündigt – was nun?

Während der Versicherte bereits nach dem ersten Rechtsfall kündigen kann, haben beide Vertragspartner (Versicherer und Versicherungsnehmer) das Recht, nach dem zweiten Versicherungsfall innerhalb von zwölf Monaten außerordentlich zu kündigen.

Ein weiterer Kündigungsgrund besteht für die Versicherungsgesellschaft dann, wenn aufgrund veränderter Gefahrenumstände ein erhöhtes Risiko für Rechtsstreitigkeiten vorliegt, also der Versicherte sich beispielsweise ein weiteres Fahrzeug anschafft.

Bei Zahlungsverzug der Versicherungsbeiträge kann der Versicherer fristlos kündigen, wenn der Versicherte auch nach Aufforderung nicht bezahlt.

Haben Sie Ihre Kündigung von der Versicherung erhalten, erlischt der Versicherungsschutz der Police und Ihre Beitragspflicht vier Wochen, nachdem das Kündigungsschreiben bei Ihnen angekommen ist. Wenn Sie weiterhin Wert auf Rechtsschutz legen, sollten Sie, sobald Ihnen gekündigt wurde, sofort aktiv nach einem neuen Anbieter suchen.

Besser selbst kündigen als gekündigt zu werden?

Wenn die Versicherung zum Beispiel innerhalb von zwölf Monaten zweimal eine Versicherungsleistung erbracht hat, kann sie eine außerordentliche Kündigung aussprechen. Da der Kunde im Antrag für seine neue Versicherung angeben muss, wenn ihm der Versicherer gekündigt hat, kann es für den Gekündigten schwierig werden, eine neue Gesellschaft zu finden. Daher sollte sich der Versicherte überlegen, ob er der Kündigung durch die Versicherungsgesellschaft nicht zuvorkommt und selbst kündigt, denn dann hat er in der Regel keinerlei Probleme, einen neuen Anbieter zu finden.

Achten Sie auf lückenlosen Versicherungsschutz

Damit Sie nicht ohne Rechtsschutz sind, sollten Sie Ihre Police erst kündigen, wenn Sie sich mit einem neuen Anbieter einig geworden sind. Dennoch kann eine Lücke entstehen: Da Versicherungen für Rechtsschutz in der Regel eine Wartezeit von drei Monaten ab Vertragsabschluss ansetzen, muss der Versicherungsnehmer für einen Gerichtsprozess, der in dieser Zeit zustande kommt, selbst zahlen. Die Wartezeit dient den Assekuranzen als Sicherheit, damit Kunden keine Rechtsschutzversicherung rückwirkend abschließen können, wenn bereits ein juristisches Verfahren droht.

Neue Rechtsschutzversicherung ohne Wartezeit?

Inzwischen bieten jedoch einzelne Versicherer Rechtsschutz ohne Wartezeit an. Bei einem nahtlosen Wechsel von einer Rechtsschutzversicherung zur anderen ohne einen Tag Unterbrechung entfällt für die bereits durch die vorhergehende Police abgedeckten Rechtsbereiche die Wartezeit. Nur neu hinzugekommene Rechtsbereiche fallen dann unter die dreimonatige Wartezeit.

Wie lange gilt die alte Rechtsschutzversicherung?

Wenn eine Rechtsschutzversicherung vom Versicherten oder dem Versicherer gekündigt wurde, besteht ab dem Kündigungstermin kein Rechtschutz mehr. Trotzdem gilt der Rechtsschutz der Police noch für Rechtsstreitigkeiten, deren Ursprung im zurückliegenden Versicherungszeitraum liegt - sofern der Versicherte in der Vergangenheit alle Beiträge ordnungsgemäß gezahlt hat. Dieser rückwirkende Anspruch auf Rechtsschutz muss in der Regel innerhalb von drei Jahren nach Ende des Versicherungsverhältnisses geltend gemacht werden.

Aber auch wenn diese Dreijahres-Frist abgelaufen ist, besteht der Anspruch auf Rechtsschutz weiterhin, wenn der Versicherte erst nach dieser Frist von dem Versicherungsfall erfahren hat. Er muss dann seiner ehemaligen Versicherung den Versicherungsfall spätestens zwei Wochen, nachdem dieser ihm bekannt geworden ist, melden.

Neue Rechtsschutzversicherung finden

Mit dem Verivox-Vergleichsrechner finden Sie die neue Rechtschutzversicherung, die zu Ihnen passt. Wählen Sie aus, welche Bereiche Sie versichern möchten, und vergleichen Sie verschiedene Rechtsschutzversicherungen bekannter Versicherer wie Advocard, Deurag und Arag miteinander. So gewinnen Sie die genaue Übersicht über Leistungen und Tarife. Indem Sie im Verivox-Rechner Versicherungssumme sowie die mögliche Selbstbeteiligung etc. festlegen, passen Sie die Versicherungsleistung genau an Ihre Bedürfnisse an und erhalten eine optimale Auswahl.

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