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2017 ist das teuerste Stromjahr aller Zeiten

24.10.2017 | 09:26

Heidelberg. Noch nie zuvor mussten Verbraucher so viel für Strom bezahlen wie in diesem Jahr. Der Preis für eine Kilowattstunde (kWh) hat mit 28,18 Cent im Jahresmittel ein neues Rekordhoch erreicht. Das hat eine Auswertung der Tarifexperten von Verivox ergeben.

Stromrechnung hat sich in 10 Jahren um über 300 Euro erhöht

Gegenüber dem Vorjahr hat sich Strom um durchschnittlich knapp 3 Prozent verteuert. Für eine dreiköpfige Familie mit einem Verbrauch von 4.000 kWh ist das gleichbedeutend mit Mehrkosten in Höhe von rund 30 Euro. Auf Fünfjahressicht beläuft sich der Preisanstieg auf 13 Prozent (+ 130 Euro), in der 10-Jahresbetrachtung auf über 38 Prozent (+ 313 Euro).

„Bereits seit 2013 bewegt sich der Strompreis auf hohem Niveau“, sagt Mathias Köster-Niechziol, Energieexperte bei Verivox. „Im laufenden Jahr haben aber wieder viele Versorger ihre Preise erhöht, so dass der Strompreis im Jahresmittel ein neues Allzeithoch markiert.“

Verivox-Verbraucherpreisindex Strom

Darum ist der Strompreis so stark gestiegen

Hauptgrund für die Strompreisexplosion ist die stark gestiegene Abgabenlast zur Förderung der Energiewende und damit einhergehend die steigenden Kosten für Ausbau und Betrieb der Stromnetze. Steuern, Umlagen und Abgaben machen inzwischen rund 56 Prozent der Stromrechnung aus. Die Netzkosten schlagen mit rund 25 Prozent zu Buche. Beschaffung, Marge und Vertrieb – also die Kosten, die ein Stromversorger selbst beeinflussen kann – liegen nur bei knapp einem Fünftel (19 Prozent).

Ersparnis durch Anbieterwechsel verdoppelt

Eine dreiköpfige Familie, die heute aus der Grundversorgung zum günstigsten Tarif mit verbraucherfreundlichen Bedingungen wechselt, entlastet die Haushaltskasse aktuell um 404 Euro. Vor zehn Jahren sparte dieselbe Familie mit einem Wechsel nur halb so viel, nämlich 200 Euro pro Jahr. Gleichzeitig haben Verbraucher eine größere Auswahl. Während sie 2007 zwischen durchschnittlich 33 Anbietern pro Postleitzahl wählen konnten, sind es aktuell 171 Anbieter.

„Der Wettbewerbsdruck ändert zwar nichts an den hohen Abgaben auf Strom. Dennoch können Verbraucher durch einen Wechsel des Anbieters an sinkenden Beschaffungspreisen teilhaben und so ganz einfach ihre Stromrechnung senken“, so Köster-Niechziol weiter.

Verbraucher verschenken über 9 Milliarden Euro pro Jahr

Wer sich noch nie um einen günstigeren Stromanbieter gekümmert hat, wird zu den Preisen des Standardtarifs des örtlichen Grundversorgers beliefert. Dieser Tarif ist sehr teuer, kann aber jederzeit gekündigt werden. Laut dem Monitoringbericht der Bundesnetzagentur beziehen trotzdem immer noch 32 Prozent der Haushalte Strom zu den Bedingungen der Grundversorgung. 43 Prozent haben einen Sondertarif des örtlichen Grundversorgers. Würden all diese Verbraucher zum günstigsten Anbieter wechseln, könnten pro Jahr über 9 Milliarden Euro eingespart werden.

„Trotz dieser Einsparmöglichkeiten verharrt ein Drittel der Haushalte in Deutschland immer noch in der teuren Grundversorgung“, beobachtet der Energieexperte Mathias Köster-Niechziol. „Immer wieder wird die Sorge laut, dass durch den Anbieterwechsel für eine Weile der Strom abgestellt werden könnte. Dabei ist die unterbrechungsfreie Stromversorgung gesetzlich garantiert.“

Bundeslandvergleich – Hier war der Anstieg besonders groß

Zwar ist Strom in den letzten zehn Jahren flächendeckend teurer geworden – aber nicht überall gleich stark. Besonders groß war der Strompreisanstieg in den Stadtstaaten Hamburg (49 Prozent) und Berlin (48 Prozent). Überdurchschnittlich teurer wurde es außerdem in Schleswig-Holstein, Bayern (beide 43 Prozent) und Hessen (40 Prozent). Am geringsten fiel der Anstieg in Bremen aus (27 Prozent), gefolgt von Sachsen (32 Prozent) und Sachsen-Anhalt (34 Prozent).  

Hier geht es zum großen Bundeslandvergleich von Verivox

Methodik

Der Verivox-Verbraucherpreisindex Strom zeigt die durchschnittlichen Stromkosten für private Verbraucher in Deutschland. In die Berechnung fließen die Preise aller Grundversorger ein. Darüber hinaus werden die günstigeren Angebote der Grundversorger berücksichtigt. Um die Preise der überregionalen Wettbewerber erfassen zu können, berücksichtigt Verivox ebenfalls die Preise der 30 wichtigsten „Market Maker“.