Verbraucher-Atlas: iPhones

Verbraucher-Atlas: iPhones

Wo müssen Apple-Kunden am längsten für ein iPhone arbeiten? Wo kostet das neueste Modell am meisten Geld? Und wie erklären sich die Preisunterschiede weltweit? Das und vieles mehr erklären wir Ihnen im Verbraucher-Atlas.

Deutsche arbeiten sieben Tage für ein iPhone

Eine Arbeitswoche benötigt ein Verbraucher aus Deutschland durchschnittlich, um den Preis eines aktuellen iPhone 11 mit 64 Gigabyte Speicher zu erwirtschaften. Für den weltweiten Vergleich haben die Tarifexperten der Verivox-Gruppe die Preise von aktuellen iPhones in insgesamt 64 Ländern recherchiert und diese den jeweiligen nationalen Bruttoeinkommen gegenübergestellt. Heraus kommt der iPhone-Index: Dieser zeigt an, wie lange ein Einwohner für ein neues iPhone arbeiten gehen muss.

Wer muss weltweit am längsten für ein iPhone arbeiten?

Weltvergleich: Zwischen drei Tagen und drei Jahren Arbeit für ein iPhone

Im weltweiten Vergleich liegt Deutschland auf Platz 16. Führend sind Liechtenstein mit knapp drei Arbeitstagen, die Schweiz (knapp vier Tage) sowie die USA (etwa vier Tage). In den Top 10 der Liste finden sich die einkommensstärksten Volkswirtschaften wieder.

Am anderen Ende der Skala steht Madagaskar: Hier müssen Einwohner fast drei Jahre arbeiten, bis der Gegenwert eines aktuellen iPhones erarbeitet ist. In Indien dauert es mehr als fünf Monate, in Jordanien knapp fünf Monate.

Wer muss in Europa am längsten für ein iPhone arbeiten?

Europäischer Vergleich: Nicht einmal ein iPhone im Monat in Montenegro

In Europa liegen zwar viele der Länder, in denen ein iPhone schnell erwirtschaftet ist, aber auch hier gibt es teilweise große Unterschiede. In Bulgarien oder Montenegro reicht das durchschnittliche Einkommen pro Kopf nicht einmal für ein einziges iPhone im Monat aus. Zum Vergleich: Verbraucher in Liechtenstein oder der Schweiz könnten sich 12 bzw. 9 iPhone im Monat kaufen. Ähnlich lange wie die Deutschen arbeiten zum Beispiel die Österreicher oder Belgier (jeweils 7 Tage) sowie die Niederländer (6 Tage) auf ihr iPhone hin.

Wo ist ein iPhone am teuersten?

iPhone 11 ist in Argentinien am teuersten

Neben hohen Einkommensunterschieden spielt auch der jeweilige Preis vor Ort eine Rolle für den iPhone-Index. Während das neueste Apple-Smartphone in Japan umgerechnet 620 Euro und in Uruguay 578 Euro kostet, müssen Kaufinteressenten andernorts deutlich tiefer in die Tasche greifen: In Argentinien kostet das neueste Standardmodell 1.707 Euro – das sind 1077 Euro mehr als im Apple-Stammland USA (630 Euro). Auch in Jordanien, der Türkei oder Brasilien werden Preise von über 1.000 Euro für das Apple-Gerät aufgerufen.

„Die unterschiedlichen Kaufpreise für ein Gerät haben zu großen Teilen mit Steuern und Importzöllen zu tun“, sagt Eugen Ensinger, Telekommunikationsexperte bei Verivox. Dass Menschen in wirtschaftlich schwächeren Ländern auch niedrigere Preise zahlen, kann Ensinger nicht bestätigen: „Apple bietet in Ländern mit geringerer Kaufkraft oft ein anderes Sortiment an, vergünstigt jedoch nicht die Ladenpreise.“

In Ländern mit niedrigem Durchschnittseinkommen müssten Konsumenten sogar häufig mehr für ein neues iPhone bezahlen als in einkommensstarken Nationen. In den Top 10 sind dagegen nicht nur Länder mit dem höchsten Einkommen zu finden, sondern auch mit Ladenpreisen, die unter dem weltweiten Durchschnittspreis von 848 Euro liegen.

In Deutschland verlangt Apple übrigens 799 Euro für das iPhone 11 in der kleinsten Ausführung mit 64 GB Speicherplatz.

iPhone-Index

iPhones werden günstiger

Lange mussten Smartphone-Nutzer für Apple-iPhones immer tiefer in die Tasche greifen. Das aktuelle iPhone 11 ist erstmals günstiger als das Vorjahresmodell. „Apple nähert sich mit damit dem mittleren Preissegment an“, stellt Eugen Ensinger fest.

Für das Vorgängermodell iPhone Xs mussten deutsche Apple-Kunden noch elf Arbeitstage absolvieren. Der Arbeitsaufwand sank damit um satte 36 Prozent.

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Ob sie den Tarif zur iPhone-Finanzierung nutzen oder Hardware und Handyvertrag separat erwerben: Je teurer die Hardware, desto wichtiger ist es für Apple-Nutzer, den richtigen Tarif zu finden. So bezahlen sie nicht unnötig hohe Kosten und sparen Geld, das sie für die teureren Geräte ohnehin benötigen. Ein wichtiger Faktor bei der Tarifwahl ist es, sein eigenes Nutzungsverhalten möglichst genau einschätzen zu können. So vermeiden Smartphone-Nutzer, Geld für Leistungen zu bezahlen, die sie gar nicht in Anspruch nehmen.

Auf Verivox.de finden Sie eine Fülle von Informationen und Ratgebern zu den Themen Apple, iPhones und Smartphone-Tarifen. Einige interessante Artikel haben wir hier für Sie ausgewählt. Dort finden Sie alle technischen Details zum Apple iPhone 11, erhalten wichtige Tipps zum Leistungsprofil des für Sie passenden Tarifs und erfahren, wie Sie schnell und einfach einen günstigen Tarif finden.

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Methodik der Auswertung

Die Preise wurden für 64 Länder aus allen Kontinenten recherchiert, in denen das iPhone durch Apple oder autorisierte Reseller verkauft wird. Ermittelt wurden die Kosten für das neue iPhone 11 mit 64 GB Speicher, ohne Eintauschen eines Altgeräts. Sofern das Modell nicht erhältlich war, wurde der Preis des iPhone XR oder XS mit 64 GB gewählt. Das Bruttonationaleinkommen pro Kopf und Monat dividiert durch den iPhone-Kaufpreis zeigt, wie viele iPhones sich Verbraucher im Monat leisten könnten. Lebenshaltungskosten sind nicht berücksichtigt. Die Werte abweichender Währungen wurden in US-Dollar bzw. in Euro umgerechnet (Kurs vom 25. Oktober 2019).