Verbraucher-Atlas: iPhones

Verbraucher-Atlas: iPhones im Europa-Vergleich

Wo müssen Apple-Kunden am längsten für ein iPhone arbeiten? Wo kostet das neueste Modell am meisten Geld? Und wie erklären sich die Preisunterschiede in den verschiedenen Ländern Europas? Das und vieles mehr erklären wir Ihnen im Verbraucher-Atlas.

Deutsche arbeiten acht Tage für ein iPhone

Knapp acht Werktage benötigt ein Verbraucher aus Deutschland durchschnittlich, um den Preis eines aktuellen iPhone 12 mit 64 Gigabyte Speicher zu erwirtschaften. Für den europaweiten Vergleich haben die Tarifexperten von Verivox die Preise von aktuellen iPhones in insgesamt 34 Ländern Europas recherchiert und diese den jeweiligen nationalen Bruttoeinkommen gegenübergestellt. Heraus kommt der iPhone-Index: Dieser zeigt an, wie lange ein Einwohner für ein neues iPhone arbeiten gehen muss. Vergleichen Sie die einzelnen Länder in unserer interaktiven Europakarte – kleine Staaten wie etwa Liechtenstein finden Sie über die Zoom-Funktion der Karte.

Wer muss in Europa am längsten für ein iPhone arbeiten?

3 Tage für ein iPhone in Liechtenstein, 85 Tage in Moldau

In Europa liegen zwar viele der Länder, in denen ein iPhone schnell erwirtschaftet ist, dennoch gibt es große Unterschiede. In sechs Ländern reicht das durchschnittliche Einkommen pro Kopf nicht einmal für ein einziges iPhone im Monat aus, dazu zählen Russland (0,9 iPhones), die Türkei (0,8), Montenegro (0,7) sowie die Schlusslichter Nordmazedonien und Moldau (jeweils 0,4).

Zum Vergleich: Verbraucher in Liechtenstein oder in der Schweiz und Norwegen könnten sich neun bzw. sieben iPhones im Monat kaufen. Ähnlich lange wie die Deutschen arbeiten zum Beispiel die Finnen und Belgier (jeweils acht Tage) auf ihr iPhone hin.

Wo ist ein iPhone am teuersten?

iPhone 12: Preise variieren je nach Land

Neben hohen Einkommensunterschieden spielt auch der jeweilige Preis vor Ort eine Rolle. Während das neueste Apple-Smartphone in Deutschland 876 kostet, müssen Kaufinteressenten andernorts deutlich tiefer in die Tasche greifen: In Nordmazedonien kostet das neueste Standardmodell 1.061 Euro – das sind 185 Euro mehr. Auch in Griechenland, Schweden oder Ungarn werden Preise von über 950 Euro für das neue Apple-Gerät aufgerufen.

Die unterschiedlichen Kaufpreise für ein Gerät haben zu großen Teilen mit Steuern und Importzöllen zu tun. Apple bietet in Ländern mit geringerer Kaufkraft oft ein anderes Sortiment an, vergünstigt jedoch nicht die Ladenpreise. In Ländern mit niedrigem Durchschnittseinkommen müssen Konsumenten weltweit sogar häufig mehr für ein neues iPhone bezahlen als in einkommensstarken Nationen.

iPhones werden günstiger

Lange mussten Smartphone-Nutzer für Apple-iPhones immer tiefer in die Tasche greifen. Das aktuelle iPhone 12 kommt erstmals in einer günstigen Mini-Variante ab 779 Euro. Schon im vergangenen Jahr hatte sich Apple mit dem iPhone 11 dem mittleren Preissegment angenähert. Für das Vorgängermodell iPhone 11 mussten Apple-Kunden im Jahr 2019 sieben Tage investieren, für das iPhone Xs waren es 2018 sogar elf Arbeitstage.

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iPhone mit dem richtigen Tarif

Ob sie den Tarif zur iPhone-Finanzierung nutzen oder Hardware und Handyvertrag separat erwerben: Je teurer die Hardware, desto wichtiger ist es für Apple-Nutzer, den richtigen Tarif zu finden. So bezahlen sie nicht unnötig hohe Kosten und sparen Geld, das sie für die teureren Geräte ohnehin benötigen. Ein wichtiger Faktor bei der Tarifwahl ist es, sein eigenes Nutzungsverhalten möglichst genau einschätzen zu können. So vermeiden Smartphone-Nutzer, Geld für Leistungen zu bezahlen, die sie gar nicht in Anspruch nehmen.

Auf Verivox.de finden Sie eine Fülle von Informationen und Ratgebern zu den Themen Apple, iPhones und Smartphone-Tarifen. Einige interessante Artikel haben wir hier für Sie ausgewählt. Dort finden Sie alle technischen Details zum Apple iPhone 12, erhalten wichtige Tipps zum Leistungsprofil des für Sie passenden Tarifs und erfahren, wie Sie schnell und einfach einen günstigen Tarif finden.

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Methodik der Auswertung

Die Preise wurden für 34 Länder auf dem europäischen Kontinent recherchiert, in denen das iPhone durch Apple oder autorisierte Reseller verkauft wird. Ermittelt wurden die Kosten für das neue iPhone 12 mit 64 GB Speicher, ohne Eintauschen eines Altgeräts. Sofern das Modell nicht erhältlich war, wurde der Preis des iPhone 11 mit 64 GB gewählt. Das Bruttonationaleinkommen pro Kopf und Monat dividiert durch den iPhone-Kaufpreis zeigt, wie viele iPhones sich Verbraucher im Monat leisten könnten. Lebenshaltungskosten sind nicht berücksichtigt. Die Werte abweichender Währungen wurden in US-Dollar bzw. in Euro umgerechnet (Kurs vom 30. Oktober 2020).