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Weltweit größte Solar-Anlage entsteht im Saarland

Bildquelle: ©Adobe Stock / Text: dpa

Saarbrücken (dpa/lrs) - Mehr als ein Jahrhundert lang schürften Bergleute in der Grube Göttelborn unweit von Saarbrücken nach Kohle. Nun macht auf dem Gelände des ehemaligen Verbund-Bergwerks die Vergangenheit der Zukunft Platz. Rund vier Jahre nachdem im heute rund 2300 Einwohner zählenden Ortsteil der Gemeinde Quierschied das letzte Förderfass gehoben wurde, entsteht auf dem Areal des ehemaligen Absinkweihers der Grube die größte Photovoltaik-Anlage der Welt.

Seit wenigen Wochen ist der erste Teil des Kraftwerks am Netz. In einigen Monaten soll die Anlage fertig gestellt sein und mit einer Spitzenleistung von 8,2 Megawatt alle vergleichbaren Kraftwerke in den Schatten stellen. "Das Saarland ist ein besonders guter Standort für eine solche Anlage", sagt Stefan Theis von der City Solar AG, die sich für Planung und Errichtung des Kraftwerks verantwortlich zeichnet. Schliesslich sei das kleine Bundesland nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD), an denen sich das Unternehmen mit Hauptsitz in Wiesbaden bei der Auswahl des Standorts der Anlage orientiert hat, eines der sonnenträchtigsten der Bundesrepublik.

Auch darum, sagt Theis, seien sowohl an der Saar als auch im benachbarten Rheinland-Pfalz in naher Zukunft weitere Grossprojekte des Unternehmens geplant. Nach Angaben des saarländischen Umweltministeriums werden nach Fertigstellung der 16,5 Hektar grossen Anlage, die laut City-Solar-AG für Anfang 2005 geplant ist, 50.000 Solar-Module in 55 Gestellreihen mit einer Gesamtlänge von etwa 70 Kilometern platziert sein. Mit der vorhergesagten Solarstrom-Produktion könnten bis zu 3 500 Haushalte mit Strom versorgt und der Ausstoss von jährlich rund 6.500 Tonnen Kohlendioxid vermieden werden.

Positiver Nebeneffekt: In der aktuellen "Solarbundesliga", kreiert von der Redaktion der Fachzeitschrift "Solarthemen" sowie der Deutschen Umwelthilfe, rangieren Saarbrücken und Quierschied auf Spitzenplätzen. Bei den Gemeinden über 10.000 Einwohner belegt Quierschied im bundesweiten Vergleich Platz eins. In der Grossstadt-Wertung (Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern) rangiert Saarbrücken hinter Freiburg, Ulm und Fürth auf Platz vier. Sehr zur Freude des saarländischen Umweltministers Stefan Mörsdorf (parteilos): "Die Kritiker, die noch vor drei Jahren behauptet haben, hier im Saarland laufe nichts, sind inzwischen sehr kleinlaut geworden."

Die insgesamt 35 Millionen Euro teure Anlage in Göttelborn ist bereits die zweite ihrer Art im Saarland. Seit Januar 2004 ist am Flughafen Ensheim eine weitere Photovoltaik-Anlage am Netz. Die ebenfalls von der City Solar AG errichtete und betriebene Anlage erzeugt rund 1,4 Megawatt und speist den Strom in das Netz der Stadtwerke Saarbrücken ein. "Die Anlage liefert rund sieben Prozent über Prognose", zeigt Theis sich zufrieden. Der zweite Bauabschnitt befinde sich derzeit in der Entstehung.

Die Gross-Projekte im Saarland rufen jedoch nicht überall ungeteilte Begeisterung hervor. "Vor dem klima- und umwelttechnischen Hintergrund sind sie sicher positiv zu bewerten", sagt Dr. Norbert Allnoch, Leiter des Internationalen Wirtschaftsforums Regenerative Energien (IWR) mit Sitz in Münster. Eine zu grosse Euphorie sei dennoch nicht angebracht. Allzu oft, so Allnoch, würden mehr als die Hälfte der Zellen solcher Anlagen im Ausland produziert. "Die Grundrichtung ist richtig", sagt Allnoch. Jedoch fehlten ihm die industriepolitischen Akzente. Die entscheidende Frage müsse lauten: Was wird getan, um die Produktion solcher Anlagen im Land zu halten? Ohnehin dürfe man den Beitrag der Photovoltaik zur Stromgewinnung in Deutschland nicht zu hoch hängen. Der IWR-Leiter: "Zu den wichtigsten regenerativen Energien zählen neben der Wasserkraft, die Biomasse und die Windkraft. Dann kommt erstmal lange nichts mehr."

Das Saar-Umweltministerium will dennoch künftig verstärkt auf die Solar-Energie setzen. "Derzeit befinden wir uns in der konkreten Planung einer Lärmschutzwand kombiniert mit einer Photovoltaik-Anlage entlang der Autobahn am Saarbrücker Kreuz", berichtet Ministeriumssprecher Martin von Hohnhorst. Die Philosophie: "Wir werden versuchen, für solche Anlagen nur Flächen zu verwenden, die sonst nicht genutzt werden können." So halte man bereits nach weiteren grösseren Areal