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Weltweit größtes Solarstrom-Werk bei Leipzig eingeweiht

Bildquelle: ©Adobe Stock / Text: dpa

Espenhain/Leipzig (dpa) - Das weltweit grösste Solarstrom-Kraftwerk ist am Mittwoch in Espenhain bei Leipzig ans Netz gegangen. Mit der 5-Megawatt-Anlage beginnt nach Ansicht von Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Grüne) eine neue Dimensionen der Erzeugung von Sonnenenergie. "Wir brauchen diese Entwicklung in die Megawattbereiche, damit durch die Massenproduktion von Solarzellen Solarstrom schneller billiger wird", sagte der Minister bei der offiziellen Eröffnung des Werkes auf einer früheren Deponiefläche.

Der frühere Industriestandort Espenhain etwa 30 Kilometer südlich von Leipzig war zu DDR-Zeiten wegen seiner Umweltverschmutzung berüchtigt. Jetzt bietet sich dort ein Biotop mit futuristischem Gesicht: Auf einer Fläche von 21,6 Hektar sind rund 33.500 Solarmodule auf filigranen Gestellen aus Robinienholz, im Volksmund "falsche Akazie" genannt, angebracht. Das heimische Holz gilt als nahezu unverwüstlich und resistent gegen jede Witterung. Inmitten der Solarmodule ist ein Teich angelegt worden, auf dem sich bereits Schwäne umd Enten heimisch fühlen.

Laut Eigentümer - Shell Solar (München), GEOSOL (Berlin) und WestFonds (Düsseldorf) - soll der 22 Millionen Euro teure Solarpark künftig mehr als 1.800 Haushalte versorgen. Der Strom wird direkt in das Netz der envia Mitteldeutsche Energie AG (enviaM) eingespeist. Durch die klimafreundliche Stromerzeugung werden Emissionen von jährlich 3.700 Tonnen Kohlendioxid vermieden.

Für Trittin ist die Solarbranche als "eine der am schnellsten wachsenden Technologie" ein wichtiger Arbeitgeber der Zukunft. 120.000 Menschen arbeiteten derzeit im Bereich der erneuerbaren Energien. Im Jahre 2020 können es seiner Ansicht nach 400.000 sein. Darum müsse man dafür Sorge tragen, dass dieser globale Zukunftsmarkt unterstützt werde.

Der Grünen-Politiker geht davon aus, dass die Technologie zur Gewinnung von Sonnenenergie in 15 Jahren wettbewerbsfähig ist. Bislang liegt der Anteil erneuerbarer Energien an der gesamten Stromerzeugung bei 10 Prozent. Bis 2020 will die Bundesregierung ihn verdoppeln. In Sachsen sind laut Umweltminister Steffen Flath (CDU) derzeit allein 600 Menschen mit der Herstellung von Solarenergieanlagen beschäftigt. "Sachsen entwickelt sich langsam zum Solarstandort", sagte Flath. Dies gilt insbesondere für die Region Leipziger Land, wo die Sonne vergleichsweise intensiv scheint. Darum haben sich die Betreiber des Solarparks in Espenhain bereits für das nächste Projekt nur wenige Kilometer entfernt bei Borna entschieden. Es soll im April 2005 in in Betrieb gehen.

Ein weiterer Solarpark für 16 Millionen Euro ist im benachbarten Sachsen-Anhalt entstanden. An diesem Montag (13.9.) will "BP Solar" die Anlage "Geiseltalsee" bei Merseburg offiziell in Betrieb nehmen. Nach Unternehmensangaben arbeitet das Kraftwerk mit rund 25.000 Solarmodulen auf einer Fläche von 160 000 Quadratmetern.

Der Solarpark in Espenhain löst eine Vier-Megawatt-Anlage in Hemau bei Regensburg als bisher weltgrösstes Photovoltaik-Kraftwerk ab. Das 18,4-Millionen-Euro-Projekt war im April 2003 ans Netz gegangen. "Aber es ist möglich, dass schon in wenigen Monaten auch Espenhain der Rang abgelaufen wird", sagt ein Sprecher der Deutschen Gesellschaft für Solarenergie. Die Solartechnik boomt seit Jahren mit Zuwachsraten von bis zu 30 Prozent.

In diesem Jahr rechnet die Photovoltaik-Industrie mit einem Wachstum von mehr als 50 Prozent. "In rund 20 Jahren dürfte der globale Jahresumsatz über 100 Milliarden Euro betragen", sagte Trittin. Deutschland bemühe sich um die weltweite Führung in dieser Technologie. Wichtig dafür sei auch der Erfolg auf dem lokalen Markt. Das neue Gesetz zur erneuerbaren Energie sehe darum 25 Millionen Euro für die Forschung vor.