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Solarkonferenz: Solarenergie mit riesigem Wachstumspotenzial

Bildquelle: ©Adobe Stock / Text: dpa

Wietow (dpa/mv) - Die Solarenergie hat nach Ansicht von Energiewissenschaftlern und -praktikern ein riesiges Wachstumspotenzial. Derzeit betrage der Anteil von Solarstrom am gesamten Stromverbrauch in Deutschland ein Promille, sagte die Berliner Architektin Astrid Schneider, Erfinderin des "solaren Fensterladens", am Montag in Wietow (Nordwestmecklenburg).

Im dortigen Solarzentrum trafen sich rund 120 Fachleute aus Dänemark, Österreich, Polen, der Schweiz und Deutschland zur 7. Solarkonferenz Mecklenburg-Vorpommerns. Derzeit würden weniger als ein Prozent des Potenzials der Photovoltaik genutzt. "Wir stehen in Deutschland noch ganz am Anfang", sagte Schneider.

Der alternative Nobelpreisträger und Bundestagsabgeordnete Hermann Scheer (SPD) erneuerte die Forderung nach einer Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien. Diese Agentur könnte den Zustand überwinden, dass es im internationalen System nur solche Institutionen gibt, die die Förderung der Atomenergie und der Nutzung fossiler Energien zur Aufgabe haben.

Das Solarzentrum im Gutshaus in Wietow produziert nach den Worten von Geschäftsführerin Brigitte Schmidt mit seinen Photovoltaikanlagen im Jahr 20 bis 30 Prozent mehr Strom als es verbraucht. Derzeit würden rund 300 Quadratmeter Dach- und Fensterladenfläche zur Stromerzeugung für das 1000-Quadratmeter-Gebäude genutzt. Der überschüssige Strom werde ins Netz eingespeist.

Das unter Denkmalschutz stehende Gutshaus wurde zudem ökologisch saniert, berichtete der Rostocker Architekt Gerd Vogt. Das Haus erhielt unter anderem eine Wärmedämmung aus mineralischen Schaumplatten, die nur aus Kalk, Zement und Sand bestehen, vierfach verglaste Fenster, die mit Pflanzenfasern abgedichtet wurden, und einen Glasvorbau.

Nach Angaben des Schweriner Umweltministeriums ist der Anteil der regenerativen Energien am Stromverbrauch im Land von 3,6 Prozent 1997 auf 20,9 Prozent im Jahr 2002 gestiegen. Mecklenburg-Vorpommern liege damit weit über dem Bundesdurchschnitt. Mittelfristig ist nach Ansicht von Umweltminister Wolfgang Methling (PDS) ein Anteil der erneuerbaren Energien an der Nettostromerzeugung des Lande von mehr als 50 Prozent realistisch. Allen Skeptikern zum Trotz sei es bereits in diesem Jahr zu einem Ansturm auf Solarmodule gekommen. Die Installation von Photovoltaikanlagen sei bereits mit längeren Wartezeiten verbunden.