Unfälle in der Freizeit absichern

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Private Unfallversicherung – finanzielle Absicherung bei Invalidität

Ein Unfall ist schnell passiert. Dieser kann neben starken Schmerzen auch mit hohen Kosten verbunden sein. Wie steht es da eigentlich um die finanzielle Absicherung? In Deutschland sind Arbeitnehmer in der Regel automatisch über die gesetzliche Unfallversicherung versichert. Die private Unfallversicherung kann dennoch sinnvoll und eine zusätzliche Ergänzung zur gesetzlichen Absicherung sein, da diese den Versicherten nicht vollumfänglich schützt.

Kein umfänglicher Schutz durch die gesetzliche Unfallversicherung

Das „Problem“ der gesetzlichen Variante ist, dass der Unfallschutz nur während der Arbeit und auf dem Weg dorthin sowie wieder zurück nach Hause besteht. Ein Großteil der Unfälle passiert jedoch im privaten Bereich. Die private Unfallversicherung gilt daher zu jeder Zeit und unabhängig davon, wo sich der Versicherte aufhält.

Ein Unfall kann das gesamte Leben verändern

Wer nach einem Unfall im Privatbereich – zum Beispiel Zuhause, im Urlaub oder bei einer Freizeitaktivität – abgesichert sein möchte, sollte eine private Unfallversicherung für sich in Betracht ziehen. Schließlich kann ein schwerer Unfall weitreichende finanzielle Folgen für den Betroffenen haben. Der behindertengerechte Umbau der eigenen vier Wände ist da nur ein kostspieliges Beispiel, wenn der Versicherte sein Leben durch einen Unfall komplett umgestalten muss.

Doch wie viel zahlt eigentlich eine private Unfallversicherung und wie bemessen sich ihre Leistungen? Eine entscheidende Rolle dieser Berechnung ist die Schwere der Invalidität, die sich durch den Unfall ergeben hat. Dazu greift die Versicherung auf die sogenannte Gliedertaxe zurück.

Gliedertaxe – Bemessungsgrundlage für den Invaliditätsgrad

Die Gliedertaxe zeigt in den vertraglich fixierten Versicherungskonditionen auf, wie hoch der Invaliditätsgrad des Unfallopfers bei Verlust oder Funktionsunfähigkeit einzelner Gliedmaße oder Sinnesorgane ist. Die Gliedertaxe setzt sich aus einem prozentualen Wert zusammen, den die Versicherung verschiedenen Körperteilen zuordnet. Die Werte können sich von Anbieter zu Anbieter unterscheiden.

Eine Orientierung erhalten die Versicherer vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft. Da Versicherungsunternehmen häufig unterschiedliche Werte als Bemessungsgrundlage heranziehen, ist ein genauer Blick auf die Versicherungsbedingungen und die Gliedertaxe ratsam. Beispielsweise bewertet Versicherung A den Verlust des Daumens in Folge eines Unfalls mit 20 Prozent, Versicherung B mit 40 Prozent. Die Differenz der Auszahlungssumme kann daher mehrere Tausend Euro betragen.

Wie hoch sollte die Versicherungssumme sein?

Vor dem Abschluss einer privaten Unfallversicherung sollten sich Interessenten Gedanken über die Höhe der Versicherungssumme machen. Diese gibt die maximale Leistung bei hundertprozentiger Invalidität an. Die Versicherungssumme setzt sich üblicherweise aus einer Grundsumme und Progression zusammen. Wählt der Versicherte beispielsweise beim Vertragsabschluss eine Grundsumme von 150.000 Euro und eine Progression von 300 Prozent, erhält er bei Vollinvalidität 450.000 Euro von der Unfallversicherung.

Bei geringerem Invaliditätsgrad leistet die Versicherung dem Anteil entsprechend weniger. Versicherte sollten bei der Wahl der Grundsumme als Faustformel drei Bruttojahresgehälter ansetzen. Die Summe sollte ausreichen, die neuen Lebensbedingungen durch die Invaliditätsleistung und gegebenenfalls eine Rente zu finanzieren.

Private Unfallversicherung versus Berufsunfähigkeitsversicherung

Viele Versicherer stellen sich die Frage, was der Unterschied zwischen einer Berufsunfähigkeitsversicherung und privaten Unfallversicherung ist:

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung greift, wenn jemand seinen Beruf nicht mehr ausüben kann. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Ursache dafür ein Unfall oder eine Erkrankung ist. Eine private Unfallversicherung leistet nur bei Unfällen. Der Gesetzgeber definiert einen Unfall als ein plötzlich von außen auf den Körper wirkendes Ereignis, das eine unfreiwillige Gesundheitsschädigung zur Folge hat.

Welche Versicherung ist sinnvoll?

Die Berufsunfähigkeit ist aufgrund einer Krankheit wahrscheinlicher als durch einen Unfall. Sie sollte daher für jeden Arbeitnehmer zu den Pflichtversicherungen zählen und ist daher der Unfallversicherung vorzuziehen. Dennoch kann eine private Unfallversicherung sinnvoll sein. So ist sie für Personen interessant, die aufgrund ihrer Freizeitaktivitäten erhöhte Gefahr laufen, durch einen Unfall invalide zu werden. Jedoch müssen Extremsportler auch mit erhöhten Prämien für die Unfallversicherung rechnen.

Außerdem erhält wegen Vorerkrankungen nicht jeder eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Für diese Personen bildet die privaten Unfallversicherung die Möglichkeit Risiken zumindest teilweise abzusichern. Darüber hinaus ist eine Unfallversicherung in der Regel günstiger als eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Dies liegt daran, dass das Risiko durch einen Unfall im privaten Bereich invalide zu werden gering ist.

Für wen ist die Versicherung außerdem interessant?

Auch für Kinder und Rentner kann sich eine Unfallversicherung lohnen. Viele Versicherungen bieten speziell auf diese Personengruppen zugeschnittene Tarife an, die sich auf die Bedürfnisse von Jung und Alt beziehen. Eine Unfallversicherung für Kinder sollte jedoch eine ausreichend hohe Versicherungssumme aufweisen, da ein Kind bei Invalidität lebenslange Unterstützung benötigt.

Bei Senioren steigt das Unfallrisiko durch eingeschränkte Beweglichkeit ebenfalls an. Hier umfasst der Unfallschutz Risiken, wie das eines Oberschenkelhalsbruches.

Verschiedene Zusatzleistungen möglich

Zusätzlich zur Invaliditätsleistung bieten Unfallversicherungen ihren Versicherten viele verschiedene Tarifoptionen, die sich von Anbieter zu Anbieter stark unterscheiden können. Je nach Bedarf und Interesse haben Kunden beispielsweise die Möglichkeit, Krankenhaustagegeld, eine Unfallrente, Genesungsgeld oder die Kosten von kosmetischen Operationen miteinzuschließen.

Tarife vergleichen

Im Vergleichsrechner vom unabhängigen Verbrauchsportal Verivox können Interessenten einer privaten Unfallversicherung unter anderem die Invaliditätssumme, die Höhe des Progressionssatzes und andere Optionen vorab auswählen. So zeigt der Unfallversicherungs-Vergleich dem Verbraucher direkt nur passende Anbieter angezeigt. Anschließend lassen sich die unterschiedlichen Tarifangebote übersichtlich miteinander in Bezug auf Preis und Leistung vergleichen.

Mann mit gebrochenem Bein in Schlinge im Krankenhausbett

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