Ölpreise unter Druck - Handelskonflikt belastet

19.11.2019

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New York/London - Die Ölpreise sind am Dienstag gesunken. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent fiel im frühen Handel um 48 Cent auf zuletzt 61,96 US-Dollar. Das Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) verbilligte sich um 50 Cent auf 56,55 Dollar.

Seit Beginn der Handelswoche stehen die Ölpreise unter Druck. Als Ursache gilt vor allem die Sorge über die weitere Entwicklung im Handelskonflikt zwischen den USA und China. Zuletzt verunsicherten Meldungen, dass China weniger optimistisch auf ein Teilabkommen zur Entschärfung des Handelsstreits blicke. Nachdem zuvor vor allem die USA die Erwartung auf ein erstes Handelsabkommen zwischen den beiden Staaten geschürt hatten, belastete die neueste Nachrichtenentwicklung die Ölpreise.

Marktbeobachter erklärten den Preisdruck darüber hinaus mit der Entwicklung der Ölreserven in den USA. Analysten erwarten einen erneuten Anstieg der amerikanischen Lagerbestände an Rohöl. Sie gehen davon aus, dass die Reserven an Rohöl in der vergangenen Woche um 1,5 Millionen Barrel zugelegt haben. Erste Daten werden am Abend erwartet, die offiziellen Lagerdaten der US-Regierung stehen am Mittwoch auf dem Programm.