Fehlende Impulse: Ölpreise bewegen sich kaum

Frankfurt/Singapur - Die Ölpreise treten am Mittwoch im frühen Handel auf der Stelle. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April stieg am Morgen leicht um acht Cent auf 62,80 US-Dollar. Das Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im März verbilligte sich dagegen geringfügig um drei Cent auf 59,16 Dollar.

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Bild: Ölpumpe Bild: ©Stephen Coburn/fotolia.com / Text: dpa-AFX

Nach starken Preiseinbußen in der Vorwoche haben sich die Rohölpreise in dieser Woche zumindest stabilisiert. Fachleute nennen als Grund für die Beruhigung die bessere Börsenstimmung, die am Ölmarkt bisher aber nicht zu steigenden Preisen geführt hat. In der Woche zuvor hatten die starken Kursverluste an den internationalen Aktienmärkten auch die Stimmung am Rohölmarkt erheblich belastet.

Hauptthema am Ölmarkt bleibt die stetig steigende Erdölförderung in den USA, die zu einer Gefahr für die Strategie der Opec wird. Zusammen mit Russland und anderen großen Förderländern versucht das Ölkartell, die Erdölpreise mit einer Fördergrenze anzuheben. Wieder steigende Lagerbestände in den USA und zunehmende Bohraktivitäten der US-Förderer zeigen aber, dass die Opec-Strategie der Angebotsverknappung ins Leere zu laufen droht.

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