Krankenhaustagegeld - Dem Verdienstausfall vorbeugen

Unfallversicherung

  • Schneller Marktüberblick
  • 100% kostenlos
  • Ihr unabhängiger Versicherungsvermittler - Erstinformation

Siegel_ServiceValue_Die-Welt_Preis-Champions_optimiert

Das sagen unsere Kunden

4.7 / 5
  • 205669 Bewertungen zu Verivox abgegeben
  • 96 % unserer Kunden sind zufrieden
  • 100% neutrale Kundenbewertungen
Kundenbewertung 17.11.2019 um 21:28 Uhr Sehr einfache Handhabe und gute Information zum Anbieterwechsel ... weiter so
Kundenbewertung 17.11.2019 um 20:24 Uhr Einfach, übersichtlich und erfolgreich gewechselt
Kundenbewertung 17.11.2019 um 20:19 Uhr Ich habe mich bereits dreimal über Verivox mit dem günstigsten Stromanbieter in Verbindung gesetzt bzw . auch gewechselt. Kann das Portal nur empfehlen!
Kundenbewertung 17.11.2019 um 18:49 Uhr Einfach und schnell
Kundenbewertung 17.11.2019 um 17:54 Uhr Der Tarifrechner ist gut und einfach gestaltetet. Schön das man die Tarifdetails zusätzlich einfach aufrufen kann.
Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Was ist das Krankenhaustagegeld?
  3. Für wen ist eine Krankenhaustagegeldversicherung sinnvoll
  4. Welche Versicherungen kommen infrage?
  5. Was ist das Krankengeld?
  6. Alternativ: die Krankentagegeld-Versicherung
  7. Leistungen, Höhe, Dauer
  8. Genesungsgeld als Ergänzung

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Krankenhaustageldversicherung zahlt für jeden Tag im Krankenhaus einen vereinbarten Betrag.
  • Über die Verwendung des Krankenhaustagelds kann der Versicherte frei entscheiden.
  • Für die Auszahlung sind Sperrfristen von drei beziehungsweise acht Monaten zu beachten.

Was ist das Krankenhaustagegeld?

Ein Versicherter, der eine Krankenhaustagegeldversicherung abgeschlossen hat, erhält von seiner Versicherungsgesellschaft für jeden Tag, den er aus medizinischer Notwendigkeit im Krankenhaus verbringt, einen festen Geldbetrag in vertraglich vereinbarter Höhe. Die Beiträge der Krankenhaustagegeldversicherung werden altersunabhängig berechnet, für ältere Versicherte entstehen also keine höheren Monatszahlungen als für jüngere.

Mit dem Krankenhaustagegeld soll der finanzielle Mehraufwand, den ein Krankenhausaufwand bedeutet, abgesichert werden, damit im Krankheitsfall auch gewünschte Leistungen, die nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen werden, möglich sind. Einige Versicherungsgesellschaften zahlen das Krankenhaustagegeld nur bei vollstationärer Aufnahme, für andere zählt auch teilstationärer Aufenthalt zum Leistungsspektrum. Hier lohnt es sich, Tarife und Leistungen gründlich miteinander zu vergleichen.

Für wen ist eine Krankenhaustagegeldversicherung sinnvoll

Wer die Kosten eines Krankenhausaufenthalts finanziell absichern, aber bei der Verwendung der Auszahlungssumme flexibel bleiben möchte, findet in einer Krankenhaustagegeldversicherung eine interessante Alternative zum Beispiel zur meist teureren privaten Krankenhauszusatzversicherung. Denn beim Krankentagegeld entscheidet der Versicherte ohne jeden Nachweis der Verwendung, was er mit dem Zusatzbetrag finanzieren möchte.

Welche Versicherungen zahlen das Krankenhaustagegeld?

Angeboten wird die Zusatzleistung Krankenhaustagegeld im Rahmen der privaten Krankenversicherungen, privaten Krankenzusatzversicherungen oder den Unfallversicherungen. Im Angebotsspektrum einiger Versicherungsunternehmen und privater Krankenkassen finden sich auch reine Krankenhaustagesgeldversicherungspolicen, die nur diesen Schutz bieten. Der Patient geht zunächst in Vorkasse und die private Krankenkasse zahlt ihm dem Tagegeldbetrag nachträglich zurück. Als Nachweis für die Leistungspflicht muss der Patient der Versicherung eine Bescheinigung der Klinik über den Krankenhausaufenthalt vorlegen.

Krankenhaustagegeld aus der Unfallversicherung

Als Zusatzleistung der Unfallversicherung wird das Krankenhaustagegeld nur bei einem Krankenhausaufenthalt aufgrund von Unfällen fällig. Krankentagegeldberechtigt sind Patienten bei einem Krankenhausaufenthalt mit einer medizinischen Behandlung bis zu drei Jahre nach einem Unfall. Für stationäre Klinikaufenthalte, die nicht durch Unfall, sondern durch Krankheiten bedingt sind, zahlt die Unfallversicherung kein Krankenhaustagegeld

Was ist das Krankengeld?

Krankenhaustagegeld sollte man nicht mit Krankengeld und Krankentagegeld verwechseln. Während für das Krankenhaustagegeld eine private Zusatzversicherung abgeschlossen wird, ist das Krankengeld eine reguläre Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung. Nach sechs Wochen beziehungsweise 43 Tagen Krankschreibung muss nicht mehr der Arbeitgeber den Lohn seines erkrankten Arbeitnehmers weiterzahlen, sondern die Krankenkasse übernimmt die Lohnfortzahlung für bis zu 78 Wochen Krankheitsdauer. Krankengeld wird dem kranken Arbeitnehmer in einer Höhe von 70 Prozent seines Bruttoeinkommens, beziehungsweise höchstens 90 Prozent seines Nettoverdienstes berechnet. Vom niedrigeren dieser beiden Beträge wird der Arbeitnehmeranteil zur Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung abgezogen und direkt an die gesetzlichen Sozialversicherungen weitergeleitet, den übrigen Betrag erhält der Versicherte als Krankengeld ausgezahlt.

Alternativ: die Krankentagegeld-Versicherung

Eine interessante Alternative zum Krankenhaustagegeld – als Ergänzung zum Krankengeld – ist die Krankentagegeld-Versicherung. Krankentagegeld-Policen können so gestaltet werden, dass dem Versicherungsnehmer bis zu 100 Prozent seines Nettoverdiensts für die gesamte Zeit seiner Krankheit ausgezahlt werden. Privatversicherte, die ja kein Krankengeld erhalten, sollten auf jeden Fall eine Krankentagegeld-Versicherung abschließen, um diese Verdienstlücke zu schließen. Sowohl Krankengeld als auch Krankentagegeld erhält der Versicherte, wenn er arbeitsunfähig – also krankgeschrieben – ist, während Krankenhaustagegeld nur im Zusammenhang mit einem Klinikaufenthalt ausgezahlt wird.

Krankenhaustagegeld: Leistungen, Höhe, Dauer

Ein stationärer Aufenthalt im Krankenhaus kostet Geld. Jeder Patient über 18 Jahren muss seit dem 1. Januar 2004 für die Unterbringung im Krankenhaus eine festgesetzte Zuzahlung von 10 Euro pro Tag an 28 Tagen im Jahr selbst übernehmen (gemäß Paragraph 39 Absatz 4 SGB V). Zu dieser Zuzahlung können sich weitere individuelle Kosten addieren wie für Kinderbetreuung, Haushaltshilfe, Tierpension, Fahrtkosten von Angehörigen, Gebühren für Fernseher, WLAN und Telefon im Krankenzimmer.

Innerhalb des Krankenhauses bringen Nicht-Kassenleistungen wie Chefarztbehandlung, Rooming-in eines Elternteils im Krankenhauszimmer des kranken Kinds oder der Wechsel aus dem Mehrbettzimmer in ein Zwei- oder sogar Einbettzimmer mehr Behandlungskomfort und kosten Geld. Von einer Krankenhaustagegeldversicherung erhalten Sie für jeden Tag im Krankenhaus die von Ihnen festgelegte Summe zwischen 10 und 150 Euro ausgezahlt. Besonders günstig am Krankenhaustagegeld: Es wird Ihnen in der vereinbarten Höhe zu Ihrer völlig freien Verwendung ausgezahlt. Sie können also jederzeit selbst entscheiden, wofür Sie es bei einem Krankenhausaufenthalt ausgeben möchten.

Ab wann und wie lange wird das Krankenhaustagegeld gezahlt?

Krankenhaustagegeld wird dem Versicherten, der eine Krankenhaustagegeldversicherung abgeschlossen hat, von seiner Versicherungsgesellschaft für jeden Tag, den er aus medizinischer Notwendigkeit im Krankenhaus verbringt, ausgezahlt. Der Tag der Aufnahme sowie der Entlassungstag sind dabei als ganze Tage eingeschlossen.

Nach Abschluss der Versicherung gilt in der Regel zunächst eine Sperre von drei Monaten, bis das Krankenhaustagegeld bezogen werden kann. Für stationäre Krankenhausaufenthalte aufgrund eines Unfalls gilt keine Wartefrist.

Eine besondere Sperrfrist von acht Monaten bis zur Auszahlung des Krankenhaustagegelds muss bei Kieferorthopädie, Zahnbehandlungen, Zahnersatzbehandlungen, Psychotherapie und Entbindungen eingehalten werden.

Versicherte können das Krankenhaustagegeld für maximal 78 Wochen im Rahmen der gleichen Erkrankung beziehen. Werden mehrere stationäre Krankenhausaufenthalte für dieselbe Krankheit notwendig, wird die Gesamtzeit der Einzelaufenthalte zusammengezählt.

Höhe des Krankenhaustagelds

Die Höhe des Krankenhaustagegelds legen Sie über die Höhe Ihres monatlichen Beitrags fest. Überlegen Sie vor Abschluss einer Krankenhaustagegeld-Versicherung, was Sie mit dem Betrag in Fall eines Krankenhausaufenthalts finanzieren möchten. Von einer Grundabsicherung in Höhe von 20 Euro, etwa um die tägliche Zuzahlung von 10 Euro und kleinere Extras bezahlen zu können, bis zu 150 Euro für größere Wünsche wie die Aufzahlung für ein Einbettzimmer oder Chefarztbehandlung ist die Auszahlungssumme frei wählbar. Sie können in diesem Rahmen also einfach den Betrag, den Sie bei einem Krankenhausaufenthalt täglich zur Verfügung haben möchten, selbst auswählen und mit Ihrem Versicherer vereinbaren.

Genesungsgeld als Ergänzung

Auch nach einem Krankenhausaufenthalt kann es noch einige Zeit dauern, bis der Patient wieder vollständig gesund ist. Bei erhöhtem finanziellen Aufwand für Fahrten etc. in dieser Phase kann es helfen, wenn sich an die Zahlung des Krankenhaustagegelds ein Genesungsgeld anschließt. Dafür muss der Versicherte das Genesungsgeld als zusätzliche Leistung mit seiner privaten Unfall- oder Krankenversicherung vereinbart haben. Voraussetzung für den Bezug von Genesungsgeld ist ein vorausgegangener Krankenhausaufenthalt, während dem der Patient Krankenhaustagegeld erhalten hat. Die Höhe des Genesungsgelds ist vom Krankenhaustagegeld abhängig. Bei Genesungsgeld aus der Unfallversicherung muss der Aufenthalt im Krankenhaus unfallbedingt sein.

Wie lange wird das Genesungsgeld gezahlt?

Ein Genesungsgeld erhalten Versicherte, die auch nach einem Krankenhausaufenthalt noch weiter krankgeschrieben sind. Die Höchstzahlungszeit für Genesungsgeld liegt bei 150 Tagen. Für günstigere Monatsbeiträge kann man mit der Versicherung Staffelbeträge vereinbaren. Also beispielsweise bis zum zehnten Krankschreibungstag 100 Prozent des Krankenhaustagesgeldes, ab dem elften Tag sinkt der Auszahlungsbetrag auf die Hälfte des Krankenhaustagegelds und vom 20. bis zur Genesung wird noch ein Viertel ausgezahlt. Das Genesungsgeld endet spätestens mit dem 100. Krankschreibungstag.

Lächelnde Ärztin mit Klemmbrett und Stethoskop

Krankenzusatzversicherung

Krankenzusatzversicherungen als Alternative zur PKV - Mit einem Krankenhaustagegeld abgesichert sein!

Krankenzusatzversicherung

Zwei sich unterhaltende Ärzte von hinten auf dem Weg durch ein modernes Krankenhaus

Krankentagegeldversicherung

Zusätzliches Einkommen im Krankheitsfall durch Krankentagegeld.

Krankentagegeldversicherung

Lachende Seniorin auf Bett sitzend schaut ihre Tochter an

Private Pflegeversicherung

Lesen Sie alles wichtige zur privaten Absicherung gegen Pflegebedürftigkeit.

Private Pflegeversicherung