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Volkswagen UP! (0603 / BGV), Erstzulassung 04/2017, Versicherungsbeginn 01.10.2022

Quelle: Verivox Versicherungsvergleich GmbH, September 2022

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Inhalt dieser Seite
  1. Die günstigste Versicherung für Ihren Škoda
  2. Kfz-Versicherung – Pflicht und optionale Ergänzung
  3. Beitragsberechnung der Kfz-Versicherung
  4. Volkswagenversicherung für Škoda
  5. Škoda – viel Auto für wenig Geld

Die günstigste Versicherung für Ihren Škoda

Im Preis-Leistungs-Vergleich ist Škoda weit vorn und präsentiert sich als moderne Automarke. Die Übernahme durch Volkswagen hat hierzu einen wichtigen Teil beigetragen. Škoda steht für Qualität und Komfort im vergleichsweise niedrigeren Preissegment und zählt nicht mehr nur zur automobilen Mittelklasse. Der Versicherungsvergleich von Verivox bietet die beste Grundlage, damit Ihre Kfz-Versicherung im Preis-Leistungs-Verhältnis mit Ihrem Škoda mithalten kann.

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Kfz-Versicherung – Pflicht und optionale Ergänzung

Eine Kfz-Versicherung beinhaltet verschiedene zum Teil optionale Elemente. Als Basis dient jedoch immer die Kfz-Haftpflichtversicherung. Ohne diese darf ein Fahrzeug nicht im öffentlichen Raum bewegt werden. Weiteren Schutz erhalten Sie, wenn Sie folgende Elemente hinzunehmen:

Beitragsberechnung der Kfz-Versicherung

Bei der Beitragsberechnung der Autoversicherung spielen neben der Frage nach einer zusätzlichen Kaskoversicherung viele größere und kleinere Faktoren eine Rolle. Die verschiedenen Klassen, die eine größere Auswirkung auf den Versicherungsbeitrag haben, sind folgende:

  • Typklasse: Jedes Modell hat eine Typklasse, die jährlich angepasst wird. Je mehr Unfälle und Schäden an und mit diesem Modell gemeldet werden, desto höher erfolgt die Einstufung in die Typklasse und desto teurer wird der Versicherungsbeitrag.
  • Schadenfreiheitsklasse: Wie der Name besagt, geht es hierbei um die Zeit, die unfallfrei mit dem Fahrzeug gefahren wird. Viele schadenfreie Jahre bedeuten eine höhere Schadenfreiheitsklasse, welche sich wiederum positiv auf den Beitrag auswirkt.
  • Regionalklasse: Auch Ihr Wohnort spielt eine Rolle bei der Berechnung des Versicherungsbeitrags. Werden viele Schäden gemeldet, ist die Regionalklasse höher und treibt den Versicherungsbeitrag mit sich in die Höhe.

In der folgenden Tabelle sehen Sie die Typklassen beliebter Škoda-Modelle:

Skoda-Modell
Kfz-Haftpflicht
Teilkasko
Vollkasko
Fabia 13-19 12-20 10-16
Octavia 12-19 14-22 10-22
Superb 13-21 17-24 13-23
Roomster 16-18 14-16 12-13

Daneben gibt es noch weitere Faktoren, die eine Versicherung für Ihren Škoda beeinflussen. Lesen hier mehr darüber, wie Sie die Kfz-Versicherung berechnen.

Volkswagenversicherung für Škoda

Als Mitglied der Volkswagen-Familie bietet Škoda auf der Grundlage der Volkswagenversicherung eine Kfz-Versicherung für seine Fahrzeuge an.

Hier sind die wichtigsten Inhalte der Škoda-Versicherung kurz zusammengefasst:

  • Die Haftpflichtversicherung bietet bei Sach- und Vermögensschäden Schutz gegen Schadenersatzansprüche bis 100 Millionen Euro, bei Personenschäden 15 Millionen Euro für jede geschädigte Person.
  • In der Teilkasko sind zusätzlich Schäden wie Hagel und Sturm, Glasbruch und Wildunfälle versichert.
  • Die Vollkaskoversicherung übernimmt die Regulierung von selbst verschuldeten Schäden am Fahrzeug, Vandalismus oder Hacker-Angriffen. Zudem wird der Kaufpreis zurückerstattet, wenn innerhalb von 6 Monaten nach Erstzulassung das Fahrzeug einen Totalschaden erleidet oder gestohlen wird (im Rahmen eines Kaskoschadens).
  • Zusätzlich ist optional eine Garantieverlängerung für bis zu drei Jahre möglich, die nahtlos an die Herstellergarantie anknüpft.

Škoda – viel Auto für wenig Geld

Wer kennt sie nicht, die Weisheiten à la „Ein Produkt kann nicht gleichzeitig günstig und hochwertig sein“ oder „Qualität hat eben ihren Preis!“. Sicherlich wird der eine oder andere Škodafahrer jetzt schmunzeln und sich denken: Redet ihr mal! Škoda steht wie kaum eine andere Automarke für die perfekte Symbiose aus hoher Qualität zu moderaten Preisen.

Škoda – turbulente Anfangszeit

Die Geschichte von Škoda reicht über mehrere Jahrzehnte zurück. 1895 gründeten Laurin & Klement (beide hießen übrigens Vaclav mit Vornamen) das gleichnamige Unternehmen, das sich von Beginn an neben dem Motorradbau auch dem Automobilbau verschrieben hatte. Nach anfänglicher Entwicklungszeit lieferte das böhmische Unternehmen 1905 die ersten Automobile aus. Bekannte Größen, wie Otto Hieronimus im Management, und ein gutes Händchen im Motorsport machten L&K schnell zum größten Fahrzeughersteller der Region. Doch der erste Weltkrieg machte den wirtschaftlichen Ambitionen einen Strich durch die Rechnung. Nach Ende des Krieges kam die Automobilproduktion nur schwer wieder in Gang. Der Maschinenbauer Škoda übernahm L&K schließlich und bezeichnete die Automobile fortan als Škoda.

Nach dem Ende des 2. Weltkriegs wurde das Unternehmen in der sozialistischen Tschechoslowakei verstaatlicht. Hinter dem Eisernen Vorhang konnte Škoda lange Zeit nicht mit der technischen Entwicklung im Westen mitgehen. Über mehrere Jahrzehnte wurden Fahrzeuge mit Heckmotor und Heckantrieb hauptsächlich für den osteuropäischen Markt produziert.

Škoda: preiswert und hochwertig

Bereits kurz vor dem Zerfall des Ostblocks kehrte Škoda mit dem von Giuseppe Bertone entworfenen Škoda Favorit zurück zum Frontmotor. Aufgrund der damals im westeuropäischen Ausland konkurrenzlos niedrigen Lohnkosten konnten die Tschechen den Favorit zu einem sehr günstigen Preis platzieren. Schnell war Škoda das, was Dacia 20 Jahre später wurde – kompromisslos günstig.

Der moderne Fahrzeugbau nach westlichen Standards begann bei Škoda nach der Übernahme durch Volkswagen im Jahr 1991. Der Favorit wurde schnell durch den Škoda Felicia abgelöst, der sich in einem deutlich moderneren Design präsentierte. In den Folgejahren entstanden in enger Zusammenarbeit mit Volkswagen die Modelle Octavia und Fabia.

Škoda Octavia

Der Octavia wird offiziell als Kompaktklasse-Fahrzeug geführt und ist damit eigentlich ein Golf-Wettbewerber. Grund für diese Einordnung sind neben Anschaffungspreis und Leistungsspektrum die vom Golf IV bekannte PQ34-Plattform (beziehungsweise PQ35 für den Octavia II). Die Auto-Fachpresse ordnete den Octavia aber aufgrund seiner Abmessungen und Ausstattung meist in die automobile Mittelklasse ein und ließ ihn in Vergleichstests gegen VW Passat, Audi A4 und BMW 3er antreten. Zur Überraschung vieler schlug er sich selbst hier sehr gut und konnte mit Platzangebot und Verarbeitungs-Qualität selbst in der eigentlich höheren Fahrzeugklasse überzeugen.

Škoda Fabia

Auch der Kleinwagen Škoda Fabia, der kurz vor der Jahrtausendwende den Felicia ablöste, überzeugte durch hohe Qualität und großes Platzangebot in einem vergleichsweise günstigen Fahrzeug. Der Fabia als Kombi eignete sich sogar für einen Familienurlaub. Im Kleinwagensegment ist dies die klare Ausnahme. Einzige Alternative wäre hier der Peugeot 206 SW, der aber etwa 6 cm kürzer als der Fabia ist. Mit einer Länge von 4,23 m ist der Fabia in den Außenmaßen größer als beispielsweise ein Passat B1.

Škoda Superb

Um auch offiziell in der Mittelklasse ein Standbein zu haben, rückte im Jahr 2002 mit dem Superb eine echte Mittelklasse-Limousine oben ins Portfolio der Tschechen. Und wieder war hier die Besonderheit zu beobachten, dass das Kraftfahrtbundesamt den Superb in die Mittelklasse einordnete, während Automagazine ihn gegen Audi A6 und Co. antreten ließ. Platzangebot und Verarbeitung ließen es zu. Der Einstiegspreis wiederum ist mit unter 23.000 Euro selbst für eine Mittelklasse günstig. Nicht zuletzt deshalb kann der Škoda seine Wettbewerber in Vergleichstest auf diesem Terrain regelmäßig schlagen. Dass der Superb dennoch auch in der dritten Generation nicht offiziell in der Oberen Mittelklasse angekommen ist, ist zunächst auf die Preisgestaltung und auf die Beschränkung auf 4-Zylinder-Motoren bis maximal 280 PS zurückzuführen.

Erfolg in mehreren Klassen

Auch in anderen Segmenten erweiterte Škoda sein Angebot kontinuierlich. Den Anfang machte der Hochdachkombi Roomster, der seit 2006 im Programm ist. Mit über 1500 Liter Ladevolumen ist der Kleine auch für größere Aufgaben gut gerüstet. Der Yeti, das Škoda Kompakt-SUV, wurde 2009 eingeführt. Sein unaufregendes Äußeres und die selbst für ein SUV enorm praktische Raumaufteilung sorgen dafür, dass auch ein Škoda zu einem Lifestyle-Objekt werden kann.

Zuletzt erblickten 2011 der auf dem VW Up! basierende Škoda Citigo und der Škoda Rapid das Licht der Welt. Der Rapid, der in Deutschland wohl irgendwo zwischen Fabia und Octavia seine Nische suchen müsste, wird bis auf weiteres nur in automobilen Entwicklungs- und Schwellenländern angeboten. Dennoch schaffte er es so im Jahr 2014 zum zweitstärksten Škoda-Modell nach Verkaufszahlen. Immerhin 221.000 neue Rapid wurden weltweit im Jahr 2014 zugelassen – mehr als Fabia und Roomster zusammen.