Apple iPhone Xs

Alle Infos zum Apple iPhone Xs

5,8 Zoll
512 GB
12 MP
4G
Highlights
Betriebssystem
iOS
Kamera
12 Megapixel-Kamera
Display
5,8 Zoll mit Retina-LCD
Interner Speicher
Bis zu 512 GB

iPhone Xs

Alle Jahre wieder! Nun also auch in diesem Jahr. Apple hat seine neue Smartphone Generation am 12. September 2018 vorgestellt und dem iPhone Xs den medialen roten Teppich ausgerollt. Während der Veranstaltung stand nicht nur das iPhone Xs im Fokus des Interesses, sondern auch das iPhone Xs Max und das iPhone XR. Ob sich ein Kauf des iPhone s lohnt, zeigt dieser Artikel auf.

Neuerungen beim iPhone Xs

Mit dem iPhone Xs hat sich Apple vorgenommen, das aus dem Vorjahr stammende iPhone X noch einmal zu perfektionieren. Das Smartphone mit einem 5,8 Zoll großen Bildschirm ist in einigen Bereichen wirklich besser geworden. Manche der Neuerungen lassen sich aber erst auf den zweiten Blick erkennen. Ob sich jedoch der hohe Anschaffungspreis von über 1.100 Euro lohnt, muss jeder Interessent selbst für sich entscheiden.

Neuerungen wurden unter anderem beim Prozessortyp vorgenommen. Enthalten ist nun der Bionic A12 Prozessor. Neu hinzugekommen ist eine Dual-SIM, sodass zwei SIM-Karten gleichzeitig genutzt werden können. Das Gewicht des iPhone Xs hat sich marginal um 3 Gramm erhöht. Die Nutzungszeit beim GSM-SIM ist hingegen um eine Stunde gesunken. Wer LTE nutzt, kann eine Nutzungszeit von rund 12 Stunden voraussetzen. Optimierungen gab es auch bei der Navigation. Neu hinzugekommen ist QZSS, das Quasi-Zenit-Satelliten-System, welches in Japan entwickelt wurde. Erhältlich ist das Apple iPhone Xs mit einer Speicherkapazität von 256 GB und 512GB.

Soviel zum ersten groben überblick, der aufzeigt, dass die Stellschrauben bei durchaus wichtigen Komponenten kräftig gedreht wurden.

Verarbeitung und Design

Apple ist nicht dafür bekannt, permanent am Design der Geräte zu feilen. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass das Design vom iPhone X beim iPhone Xs konsequent beibehalten wurde. Generell wird bei Apple am Design nur dann etwas verändert, wenn technische Weiterentwicklungen dies unumgänglich machen.

Und so kommt es, dass sich lediglich minimale Unterschiede rund um den Lightning Port finden lassen. Bei diesen Unterschieden sprechen wir von drei kleinen Löchern, die im Gegensatz zum iPhone X beim iPhone Xs fehlen. Das sind natürlich Peanuts und zeigt auf, dass Apple beim Design wirklich keine Experimente wagt und diese änderung wahrscheinlich nur vorgenommen hat, weil es zwingend notwendig war.

Auch bei der Verarbeitung gibt es keine überraschungen. Wie immer ist diese perfekt und zeigt auf, wie detailverliebt Apple ist. Schmale Bildschirmränder, abgerundete Ecke, kein auffälliges Spaltmaß, selbst der größte Kritiker muss neidlos anerkennen, dass Apple sauber gearbeitet hat und Qualität bietet. Das iPhone Xs ist zudem sehr gut ausbalanciert, liegt mit seinen 176 Gramm Gewicht gut in der Hand und zeigt lediglich beim Aufliegen auf der Arbeitsplatte eine minimale Schwäche. Die Dual-Kamera ragt nämlich ein klein wenig heraus, sodass das Gerät nicht plan auf einer geraden Fläche aufliegt.

Display: perfekte Farben und Kontraste

Auf dem 5,8 Zoll großen Display bietet Apple satte 2.436 x 1.125 Bildpunkte. Dass damit eine besonders scharfe Darstellung möglich ist, dürfte nicht verwundern. Durch die verwendetet OLED Technologie erscheinen weiße Fläche stets ein wenig gräulich. Dies ist aber völlig normal und daher kein Makel. Ausgesprochen gut dafür die Darstellung schwarzer Flächen. Diese gehört zur Paradedisziplin der OLED Technologie.

Die Apple-Icons auf dem Startbildschirm wirken ein wenig künstlich. Sie erinnern an kleine aufgeklebte Sticker, die exakt ausgerichtet wurden. Um eine perfekte Anzeige zu gewährleisten, unterstützt das iPhone Xs True Tone, Dolby Vision sowie HDR10. Wie bei nahezu allen Displays spiegelt auch das Display des iPhone Xs. Das lässt sich aber gut ertragen, weil die Helligkeit sehr großzügig angepasst werden kann.

Bezüglich des Blickwinkels gibt es bei Apple generell keine Beschwerden. Lediglich bei einem sehr spitzen Betrachtungswinkel kann es zu einem minimalen Abfall der Helligkeit kommen.

Stabilität: es geht voran

Das iPhone Xs ist wie das Vorgängermodell iPhone X aus Glas und Stahl gefertigt wurden. Das sieht gut aus und bringt eine besondere Haptik mit sich. Lobenswert ist, dass das neue Glas deutlich kratzfester ist. Selbst derbe Attacken auf das Gerät hinterlassen im besten Falle nur marginale Rückstände. Daher werden die meisten iPhone Xs wahrscheinlich auch ohne eine Schutzhülle auskommen.

Der neue Schutzgrad IP68 schützt das iPhone Xs noch besser vor Wasser und Schmutz. So können Mutige mit dem Smartphone für maximal eine halbe Stunde zwei Meter unter Wasser gehen, ohne das Wasser in das Gerät eindringen kann. Auch Kaffee, Tee und Bier können über das Gerät geschüttet werden, ohne das ein Schaden entsteht. Wer es ausprobieren will, wie immer alles auf eigene Gefahr.

Aufladung: schnell und effizient

Wie es bereits beim iPhone X der Fall war, unterstützt das iPhone Xs das drahtlose Aufladen. Verwendet wird der Qi-Standard. Die Ladeleistung wurde optimiert und das Smartphone muss noch nicht einmal exakt auf dem Ladepad liegen, damit es geladen werden kann. Es besteht daher die Möglichkeit, mehrere Geräte gleichzeitig und ohne Kabel zu laden.

Bessere Geschwindigkeit durch A12 Bionic

Das iPhone Xs gehört schon jetzt zu den leistungsfähigsten Smartphones, die am Markt zu finden sind. Denn an der Geschwindigkeitsschraube wurde noch einmal kräftig gedreht. Der A11 Bionic wurde nun durch den A12 Bionic ersetzt. Apple selbst gibt den Leistungsunterschied mit bis zu 15 Prozent an. Tests haben aber gezeigt, dass der Unterschied in verschiedenen Situationen nicht ganz so groß ist. Trotzdem sorgt der Chip für eine rasend schnelle Verarbeitung und lässt Apps, Ordern und Internetseite innerhalb von einem Wimpernschlag öffnen.

Das mehr an Geschwindigkeit steckt in der Neutral Energie mit 8 Kernen. Der spezielle Prozessor kann pro Sekunde bis zu 5 Billionen Operationen ausführen. Zum Vergleich: Der A11 Bionic hat nur schlappe 600 Milliarden Operationen pro Sekunde bewältigt. Dadurch läuft alles noch schneller und flüssiger, sodass alle beliebigen Vorgänge problemlos bewältigt werden können.

Die Gesichtserkennung beim neuen iPhone Xs

Die Face ID, wie die Gesichtserkennung beim neuen iPhone Xs heißt, wurde im Vergleich zum iPhone X um einen Hauch verbessert. Das Face ID System reagiert ein klein wenig schneller, was auf den zugrundeliegenden Algorithmus zurückzuführen ist. Aber auch die sogenannte Secure Enklave wurde verbessert. In diesen speziell abgesicherten Bereich des Bionic A12 Prozessors speichert das Gerät alle sensiblen biometrischen Daten des Besitzers. Sie werden also nicht in den USA gespeichert und auch nicht auf eine Cloud übertragen. Der Datenschutz wurde bei Apple somit auch deutlich aufpoliert.

Die Face ID funktioniert wie immer sehr gut. Es ist aber trotz alledem immer noch ein Wisch mit dem Finger notwendig, um das iPhone Xs komplett zu entsperren.

Erfolgsgarant Kamera

Die Kamera des iPhones Xs ist zwar nur ein einzelner Bauteil des kompletten Smartphones, sie trägt aber durchaus zum anhaltenden Erfolg von Apple bei. In vielen Vergleichstests gehörten die verbauten Kameras immer zu den besten. Und auch beim iPhone Xs spendiert Apple dem Smartphone eine Dual Kamera, die eine Auflösung von 12 Megapixeln mit sich bringt. Die Dual Kamera bietet ein mittig platziertes LED Licht auf der Rückseite. Ansonsten orientieren sich alle technischen Daten entsprechend 1:1 dem Vorjahresmodell vom iPhone X.

Nachgebessert hat Apple bei den zugrundeliegenden Algorithmen und dem Bildprozessor. Um mehr Details auf dem Fotos sichtbar zu machen, wurden tiefere und größere Pixel genutzt. Selbst in dunkler Umgebung können so besser Resultate erzeugt werden. Im Vergleich zum iPhone X fallen die Unterschiede jedoch nur gering ins Gewicht, da das iPhone X bereits eine hervorragende Kamera vorweisen kann.

Unser Fazit zum iPhone Xs

Ein scharfes Display, eine schnelle Bedienung, ein sehr hohes Arbeitstempo, aufwendige Kamerafunktionen und die Dual SIM sprechen auf jeden Fall für das iPhone Xs. Das Gerät ist qualitativ hochwertig und kann locker mit der Konkurrenz mithalten. Wie mit dem Preis umgegangen wird, muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden. Fakt ist, dass das iPhone Xs mit über 1000 Euro beim klassischen Einzelkauf sehr teuer ist. Fakt ist aber auch, dass man ein solches Gerät durchaus mehrere Jahre nutzt. Und das nicht nur, um den Preis zu rechtfertigen, sondern auch, weil die technischen Eckdaten des Gerätes durchaus eine langfristige Nutzung ermöglichen.

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Technische Details zum Apple iPhone Xs

Allgemein
Hersteller Apple
Modell iPhone Xs
Herstellungsjahr 2018
Marktstart September 2018
Einführungspreis 1.149,00 € - 1.549,00 € (UVP)
je nach Modell
Farben
grau
silber
gold
Abmessungen Höhe: 143,6 mm
Breite: 70,9 mm
Tiefe: 7,7 mm
Gewicht 177 g
Hardware
Interner Speicher 64 GB / 256 GB / 512 GB
Prozessor Apple A12
Prozessor-Typ Hexa-Core-Prozessor
SIM-Typ nanoSIM und eSIM
Versionen Dual-SIM
Akku
Sprechzeit/Laufzeit 20 Stunden
Anmerkungen induktives Laden
Datenübertragung
Datenstandards MMS, GPRS, UMTS, EDGE, HSDPA, HSUPA, LTE
Display
Typ Retina-LCD
Größe 5,8 Zoll
Auflösung 1125 x 2436 Pixel
Pixeldichte 463 ppi
Touchscreen ja
Anmerkungen 3D-Touch, fettabweisende Beschichtung
Kamera
Hauptkamera (Auflösung) 12 Megapixel
Hauptkamera Spezifikationen Autofokus
Bildstabilisator
Fotolicht
Hauptkamera Video 4K (3840 x 2160)
Frontkamera (Auflösung) 7 Megapixel
Frontkamera Spezifikationen Fotolicht
Frontkamera Video Full-HD (1920 x 1080)
Datenübertragung
Anschlüsse Bluetooth
WLAN
NFC
Software & Navigation
Betriebssystem iOS 12
Navigation Navigationssoftware
GPS
Multimedia MP3-/Music-/Mediaplayer
Video-Player
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