Unfallversicherung kündigen

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Inhalt dieser Seite
  1. 3 Schritte zur neuen Police
  2. Musterkündigung hier herunterladen
  3. Wer benötigt eine Unfallversicherung?
  4. Leistungen der Unfallversicherung
  5. Ordentliche Kündigung
  6. Außerordentliche Kündigung
  7. Widerrufsmöglichkeiten
  8. Tod des Versicherungsnehmers
  9. Nach der Kündigung
  10. Alternativen zur Kündigung
  11. Hier online kündigen

3 Schritte zur neuen Police

  1. Kündigungsfrist von in der Regel 3 Monaten beachten oder außerordentlich nach Schadensfall bzw. Beitragserhöhung kündigen.
  2. Kündigungsschreiben hier herunterladen, ausdrucken und per Einschreiben versenden!
  3. Tarife vergleichen und neue Unfallversicherung abschließen.

Musterkündigung hier herunterladen

Die private Unfallversicherung deckt das Risiko der Invalidität in Folge eines Unfalls in der Freizeit ab – anders als die gesetzliche Unfallversicherung, welche nur Unfälle auf dem Arbeitsweg absichert. Sie ist damit ein wichtiges finanzielles Schutznetz. Doch unter Umständen kann es sinnvoll sein, die Unfallversicherung zu kündigen. Die Gründe hierfür reichen von einer Beitragserhöhung bis hin zu geänderten Lebensumständen. Wie ist in diesem Fall vorzugehen? Welche Kündigungsfristen sind zu beachten und wie unterscheiden sich diese bei einer ordentlichen und einer außerordentlichen Kündigung?

Im Folgenden werden die wichtigsten Fragen rund um die Kündigung einer Unfallversicherung beantwortet. Welche konkreten Angaben bei der schriftlichen Kündigung gemacht werden müssen, kann im Kündigungsformular der Unfallversicherung nachgelesen werden.

Musterkündigung Unfallversicherung

Wer benötigt eine Unfallversicherung?

Das Verhältnis von Leistungen und Kosten der Unfallversicherung ist sehr umstritten. Das Risiko nach einem Unfall in der Freizeit eine schwere Behinderung zu erleiden ist eher gering. Der typische Freizeitsportler benötigt die Versicherung in der Regel nicht. Bei Extremsportlern, Motorradfahrern oder Mountainbikern ist das Risiko für einen Unfall, der schwere Verletzungen nach sich zieht, deutlich höher. Hier kann sich die Unfallversicherung lohnen.

Viele Versicherer schließen diese Risiken jedoch aus oder verlangen dafür höhere Prämien. Versicherte sollten ihre Police auf solche Ausschlüsse prüfen. Generell sollte bei Versicherungen für Unfälle die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) im Vordergrund stehen. Für Personen, die sich zusätzlich absichern möchten oder keine BU-Versicherung bekommen, bleibt die Unfallversicherung eine günstige Alternative.

Leistungen der Unfallversicherung

Im Falle der Invalidität leistet die Versicherung die vereinbarte Versicherungssumme. Hierzu sollten sich Verbraucher unbedingt beraten lassen. Als grobe Orientierung für die Höhe der Versicherungssumme wird das 2-3 fache des Jahreseinkommens empfohlen. Je nach vereinbarter Progression erhöht sich die Summe je höher der Invaliditätsgrad ist. Der Grad der Invalidität wird dabei durch die sogenannte Gliedertaxe bestimmt. Des Weiteren lassen sich noch Zahlungen, wie eine Unfallrente oder Krankenhaustagegeld vereinbaren.

Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr

Viele Versicherer versuchen Kunden mit dem Modell der Beitragsrückgewähr für sich zu gewinnen. Dabei gibt es neben der Vorsorge- auch eine Sparleistung. Ein Teil der Beiträge, die deutlich höher als bei der klassischen Versicherung sind, wird für den Kunden dabei angelegt. Hat der Kunde die Versicherung am Ende der Laufzeit nicht in Anspruch nehmen müssen, erhält er den angesparten Geldbetrag zurück.

Unfallversicherungen mit Beitragsrückgewähr sollten unbedingt geprüft werden. Häufig ist die Rendite solcher Versicherungen extrem niedrig. In einem solchen Fall sollte die Versicherung gekündigt oder beitragsfrei gestellt werden und das Geld anderweitig angelegt werden. Bei einer Kündigung müssen in der Regel jedoch ebenfalls finanzielle Einbußen hingenommen werden.

Ordentliche Kündigung

Bei den meisten Kündigungen einer Unfallversicherung handelt es sich um eine ordentliche Kündigung. Eine solche liegt vor, wenn der Versicherungsnehmer die abgeschlossene Unfallversicherung aus persönlichen Gründen kündigt – etwa weil er einen günstigeren Tarif gefunden hat oder die gewählte Versicherung nicht mehr zu den aktuellen Lebensumständen passt.

Kündigungsfristen bei einer ordentlichen Kündigung

Die genauen Kündigungsfristen für die ordentliche Kündigung einer Unfallversicherung werden im jeweiligen Versicherungsvertrag festgelegt. In der Regel verlängern sich die Verträge automatisch. Die Frist für eine Kündigung beträgt im Normalfall drei Monate vor Ende des Versicherungsjahres. Allerdings unterscheidet sich der Zeitpunkt der Kündigung von der Art des gewählten Vertrags.

  • Einjahresvertrag: Ein klassischer Einjahresvertrag kann frühestens nach einem Jahr zum Ende des Versicherungsjahres gekündigt werden.
  • Dreijahresvertrag: Die Kündigung eines Dreijahresvertrags ist erst nach dem Ablauf von drei Jahren möglichen. Nach Ablauf dieses Zeitraums kann auch ein Dreijahresvertrag jährlich gekündigt werden.

Außerordentliche Kündigung

Bestimmte Umstände ermöglichen die außerordentliche Kündigung einer Unfallversicherung. Hierbei beträgt die Kündigungsfrist jeweils einen Monat. Die folgenden Fälle berechtigen zu einer außerordentlichen Kündigung.

Kündigung nach Schadenfall

Nicht wenige Versicherungsnehmer entscheiden sich nach einem Schadensfall, ihre Unfallversicherung zu kündigen – beispielsweise, weil die bürokratischen Hürden zur Übernahme des Schadens sehr hoch waren oder weil der Versicherer die Übernahme des entstandenen Schadens abgelehnt hat.

Kündigung infolge einer Beitragserhöhung

Ein klassischer Grund, die Unfallversicherung zu kündigen, ist zudem die Erhöhung der Beiträge durch den Versicherer. In diesem Fall besteht die Möglichkeit, den Vertrag innerhalb eines Monats fristlos zu kündigen.

Der Versicherer kündigt den Vertrag

Gut zu wissen: Auch der Versicherer selbst hat das Recht, die bestehende Unfallversicherung zu kündigen – etwa, wenn ausstehende Beiträge nicht gezahlt werden. Werden diese nicht innerhalb der im Rahmen einer Mahnung gesetzten Frist beglichen, kann der Vertrag vom Versicherer aufgelöst werden.

Widerrufsmöglichkeiten

Wer seine Unfallversicherung kündigen möchte, ist nicht immer auf eine ordentliche oder außerordentliche Kündigung angewiesen. Wird frühzeitig festgestellt, dass der geschlossene Vertrag nicht den gewünschten Anforderungen entspricht, besteht die Möglichkeit, diesen zu widerrufen. Der Widerruf muss allerdings innerhalb von 14 Tagen nach Abschluss des Vertrags erfolgen. Einzige Ausnahme: Der Versicherer hat es versäumt, auf das entsprechende Widerrufsrecht hinzuweisen. In diesem Fall ist ein Widerruf auch noch zu einem späteren Zeitpunkt möglich. Ist der Versicherer bereits für einen Schaden eingesprungen, entfällt das Recht auf Widerruf allerdings.

Tod des Versicherungsnehmers

Im Fall des Todes des Versicherungsnehmers verliert der geschlossene Vertrag automatisch seine Gültigkeit, und es werden keine weiteren Beiträge mehr fällig. Das gilt jedoch nur, wenn der verstorbene Versicherungsnehmer die einzige vertraglich versicherte Person war. Bei Familien- und Partnertarifen können die mitversicherten Personen den Vertrag übernehmen. Möchten diese den Tarif nicht weiter nutzen, müssen sie die Unfallversicherung kündigen.

Nach der Kündigung

Nachdem das Kündigungsschreiben an der Versicherungen gesendet wurde – am besten als Einschreiben mit Rückschein – gilt es auf das Bestätigungsschreiben zu warten. Gegebenenfalls ist dies anzufordern – sofern dieses vom Versicherer nicht automatisch verschickt wird. Der Versicherungsschutz besteht nach der Kündigung selbstverständlich weiterhin solange, bis der Vertrag regulär endet. Die in diesem Zeitraum entstandenen Schäden können wie gewohnt bei der Versicherung gemeldet werden.

Alternativen zur Kündigung

Nicht immer ist es die beste Option, die Unfallversicherung zu kündigen. Können – beispielsweise infolge eines Arbeitsplatzverlustes oder sonstiger finanzieller Zusatzbelastungen – die Beiträge für einen absehbaren Zeitraum nicht mehr geleistet werden, kann sich auch eine Außerkraftsetzung des Vertrags anbieten. Ist ein Vertrag außer Kraft gesetzt, fallen im entsprechenden Zeitraum keine Beiträge an. Allerdings besteht auch kein Versicherungsschutz. Ob eine vorübergehende Außerkraftsetzung möglich ist, muss mit dem jeweiligen Versicherer abgeklärt werden.

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