Haustiere gehören in den meisten Haushalten zur Familie. Besonders gern teilen Menschen ihr Leben mit einer Katze oder einem Hund. Aber auch Kaninchen, Meerschweinchen oder Ziervögel sind als tierische Gefährten gefragt. Im vergangenen Jahr wurden rund 30 Millionen Tiere daheim versorgt. Viele Tierbesitzer setzen nicht nur auf kleinere Vierbeiner, sondern halten beispielsweise ein oder mehrere Pferde. Wird das Tier einmal krank, schlagen Tierarztkosten oftmals mit hohen Beträgen zu Buche. Doch nicht nur Krankheit, Verletzung oder Unfall verursachen Kosten, auch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen müssen bezahlt werden. Mit einer Tierkrankenversicherung treffen Halter eine ausgezeichnete Vorsorge.

Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Tierkrankenversicherung für Hunde
  3. Versicherung für Katzen
  4. Pferde versichern
  5. Vorteile
  6. Tierkrankenversicherungen vergleichen
  7. Beiträge
  8. Verwandte Themen
  9. Weiterführende Links

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Tierkrankenversicherung hilft, die Kosten für Routineuntersuchungen und Schutzimpfungen zu stemmen.
  • Verletzt sich das Tier beim Spaziergang oder erkrankt, sind Operationen oder Aufenthalte in der Tierklinik manchmal unvermeidbar.
  • Ein Operationskostenschutz sichert die Kosten bei einer notwendigen OP ab.

Tierkrankenversicherung für Hunde

Routineuntersuchungen und Schutzimpfungen sind bei Hunden in regelmäßigen Abständen fällig. Verletzt sich der Gefährte beim Spaziergang oder erkrankt, sind Operationen oder Aufenthalte in der Tierklinik manchmal unvermeidbar. Rechnungen in vierstelliger Höhe sind dann keine Seltenheit. Eine Tierkrankenversicherung sichert gegen verschiedene Risiken ab.

Hundehalter haben die Wahl, ob sie eine pauschale Versicherung wählen oder ihr Tier lediglich für die Folgen eines Unfalls absichern. Wer sich für eine Vollversicherung entscheidet, sorgt umfassend vor. In der Regel ist hierbei immer mit einer Selbstbeteiligung zu rechnen. Die Absicherung eines älteren Tieres ist teurer, darum sollten Tierhalter ihren Hund möglichst in jungen Jahren versichern.

Tierkrankenversicherung für Katzen

Die Katze ist das beliebteste Haustier der Deutschen. Wird die Katze einmal krank, ist die Tierkrankenversicherung gefragt. Für Katzen haben Versicherungen verschiedene Optionen im Angebot: Es gibt einen Operationskostenschutz, mit dem Katzenbesitzer die Kosten bei einer notwendigen OP absichern oder den Vollkostenschutz, der auch bei Heilbehandlungen Zahlungen leistet.

Aufgrund der höheren Leistungen ist die Vollkostenversicherung teurer als der OP-Schutz. Hier sollten Tierhalter genau abwägen, für welche Absicherung sie sich entscheiden. Bei einer Wohnungskatze ist das Verletzungsrisiko zum Beispiel deutlich geringer als bei einem Freigänger. Insofern ist in diesen Fällen ein Vollkostenschutz nicht notwendig.

Tierkrankenversicherung für Pferde

Erkrankt ein Pferd, kommen auf den Besitzer oftmals hohe Kosten zu. Es gibt einige Anbieter, die eine Pferdekrankenversicherung im Angebot haben. Mit einer OP-Kostenversicherung sorgen Pferdehalter für eventuelle Operationen vor. Verschiedene Tarife schließen bestimmte Operationen jedoch aus oder begrenzen die Kostenübernahme auf einen bestimmten Maximalbetrag.

Bei Abschluss der Tierkrankenversicherung für Pferde sollten Besitzer daher auf eine ausreichende Leistung der Versicherung achten. Viele Anbieter übernehmen Kosten nur in Höhe des einfachen Gebührensatzes der Tierärzte. Handelt es sich um eine komplizierte Behandlung, kann auch bis zum dreifachen der Gebührenordnung abgerechnet werden. Unter Umständen muss der Pferdehalter die Mehrkosten trotz Versicherung selbst begleichen.

Vorteile der Tierkrankenversicherung

Mit dem Abschluss der Tierkrankenversicherung gehen einige Vorteile einher. Erkrankt das Haustier, übernimmt die Versicherung die Behandlungskosten. Wer sich für den Abschluss entscheidet, wartet mit dem Tierarztbesuch oftmals nicht so lange wie Besitzer, die die Kosten selbst übernehmen müssten. Dem Tier wird schneller geholfen und durch eine frühzeitige Diagnose lassen sich eventuell Folgeerkrankungen vermeiden. Zudem wird dem tierischen Gefährten die bestmögliche Behandlung zuteil, da der Besitzer die Kostenfrage aufgrund der Absicherung unberücksichtigt lassen kann. Für Mensch und Tier ergeben sich also entscheidende Vorzüge.

Tierkrankenversicherungen vergleichen

Zunächst muss der Tierhalter entscheiden, ob er den Operationsschutz oder den Vollschutz für sein Tier wählen möchte. Die Vollversicherungstarife sind deutlich teurer als die OP-Tarife. Auch bei einem Vollversicherungsschutz sind unter Umständen nicht alle Leistungen enthalten. Tierhalter sollten deshalb genau prüfen, ob der jährliche Routinecheck sowie die erforderlichen Impfungen im Versicherungsschutz enthalten sind. Bei den Routineuntersuchungen kommen in vielen Fällen auch Röntgendiagnostik oder ein MRT zum Einsatz, also sollten diese Untersuchungen ebenfalls versichert sein. In einer OP-Schutzversicherung muss nicht nur die Kostenübernahme für die erforderliche Operation, sondern auch die Nachsorge enthalten sein.

Beiträge zur Tierkrankenversicherung

Die Beiträge zur Tierkrankenversicherung richten sich nach der Rasse, der Größe, dem Gewicht und dem Gesundheitszustand des Tieres. Ratsam ist es, das Haustier bereits in jungen Jahren zu versichern. Bei einer Erkrankung kommt es häufig zu Ausschlüssen oder Beitragserhöhungen, sodass die Versicherung in einigen Fällen nicht mehr zu empfehlen ist. Für ältere Tiere ist die Absicherung in der Regel ohnehin deutlich teurer. Einige Anbieter versichern Vierbeiner ab einem bestimmten Alter gar nicht mehr oder nur gegen die Zahlung eines stattlichen Aufschlags.

Junger Mann umarmt sein Pferd in der Natur

Tierversicherung

Sichern Sie sich gegen Schäden, die das eigene Tier verursacht, ab! Jetzt vergleichen.

Tierversicherung