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Versorgungssicherheit: Mehr Geld für fossile Kraftwerke gefordert

Bildquelle: ©Adobe Stock / Text: dpa

Düsseldorf/Berlin - Im Ruhrgebiet und im Rheinland stehen Kohle- und Gaskraftwerke so dicht gedrängt wie nirgendwo sonst und schreiben wegen der Wind- und Sonnenstrom-Konkurrenz zunehmend rote Zahlen. NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin fordert nun bessere politische Rahmenbedingungen und damit mehr Einnahmen für fossile Kraftwerke. Sonst sei schon bald bundesweit die Stromversorgung in Gefahr.

Bei der Essener Versorgermesse "E-World" in der vergangenen Woche schlug der Minister vor Hunderten Energieexperten Alarm: Fossile Kraftwerke seien noch für viele Jahre in großem Umfang von rund 50 Gigawatt zur Absicherung der Energiewende nötig. Sollten die Betreiber dieser Kraftwerke weiter erhebliche Verluste machen, würden keine neuen Anlagen mehr gebaut - und es drohten ab 2020 "ernste Probleme bei der Versorgungssicherheit", warnte der SPD-Politiker.

"Der vorgehaltenen Leistung müssen wir einen angemessenen Preis zubilligen", sagte Duin. Auch für die klimaschädliche Braunkohle im Rheinischen Revier hält er nichts von schnellen Ausstiegsszenarien. Hintergrund ist die Debatte um den sogenannten Kapazitätsmarkt. Die Branche trommelt seit Monaten für die Einführung von Extraprämien für fossile Kraftwerke. Schließlich würden Kohle und Gas bei Windstille und bewölktem Himmel weiterhin dringend gebraucht.

Betreiber wollen Geld für das Vorhalten fossiler Energie

Deshalb müssten die Betreiber auch Geld für das Bereithalten von fossiler Energie bekommen, argumentieren sie. Sonst würden sie reihenweise die unrentablen Kraftwerke schließen. In NRW sind allein 15 Kraftwerksblöcke bei der Bundesnetzagentur zur Schließung angemeldet, drei von ihnen sind bereits geschlossen.

Die Gewerkschaften stehen dabei in seltener Allianz an der Seite der Unternehmen. Verdi bangt um bundesweit rund 20 000 Jobs in der Branche. Allein in NRW wären Tausende Kraftwerker betroffen, wenn der Kapazitätsmarkt nicht käme, sagt Verdi-Bundesvorstandsmitglied Andreas Scheidt. Bei einem bundesweiten Kraftwerkstag im Herbst 2014 demonstrierten etwa 30 000 Beschäftigte für einen "Mindestlohn für Kraftwerke", wie es der RWE-Vize Rolf Martin Schmitz formulierte.

Gabriel befürchtet steigende Preise

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) hat den Wünschen der Branche vor kurzem jedoch klipp und klar eine Absage erteilt. Er befürchtet einen weiteren Anstieg des Strompreises durch milliardenschwere Prämien. Gabriel setzt auf den bisherigen Strommarkt ohne Extrazahlungen.

Wird es mangels Wind und Sonne eng mit der Versorgung, dann sollen die Preise an der Strombörse für kurze Zeit ohne Begrenzung nach oben schießen dürfen - auch auf mehrere Tausend statt der üblichen 30 bis 40 Euro pro Megawattstunde. Damit würden genug Investitionssignale für die Industrie gesetzt, glaubt der Vizekanzler.

NRW-Wirtschaftsminister Duin hat aber Zweifel, ob seltene Extrem-Preisspitzen der Industrie als Grundlage für milliardenschwere Investitionsentscheidungen über Jahrzehnte ausreichen, wie er in Essen sagte. Das Kohle-Land will stattdessen finanziell abgedeckte "Sicherheitsreserven" von Kraftwerken, damit die Betreiber auch für das Vorhalten von Leistung einen angemessenen Preis bekommen.

Der Preis soll am Markt und unter Einbeziehung der Bundesnetzagentur ermittelt werden. Mehr Details gab es dazu zunächst nicht. NRW ist aber natürlich bei den Diskussionen zur Strommarktreform dabei, die in Berlin in den nächsten Wochen auf die Zielgerade einbiegen sollen.