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Regierung und Betreiber bewerten Phillipsburg-Tests unterschiedlich

Bildquelle: ©Adobe Stock / Text: dpa

Berlin/Karlsruhe (dpa) - Nach den Untersuchungen von Experten im Atomkraftwerk Philippsburg gehen die Bewertungen des Abschlussberichts weit auseinander. Während sich EnBW und Landesumweltministerium zufrieden mit den am Donnerstag vorgestellten Ergebnissen zeigten, hält das Bundesumweltministerium das Dokument für "weit weniger schmeichelhaft als bislang dargestellt". Fachleute der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO) hatten Philippsburg II im vergangenen Oktober intensiv untersucht und dem Meiler öffentlich ein gutes Zeugnis ausgestellt.

"Gemessen an den internationalen Standards ist Philippsburg II eine sehr gute Anlage", sagte der verantwortliche IAEO-Mitarbeiter Miroslav Lipar in Karlsruhe. Die Beschäftigten seien hoch motiviert und arbeiteten als Team gut zusammen, auch sei der Zustand des Meilers "ausgezeichnet".

Baden-Württembergs Umweltminister Stefan Mappus (CDU) zeigte sich daraufhin zufrieden mit den Untersuchungsresultaten. "Wir sehen unsere aufsichtlichen Erkenntnisse durch die Überprüfungsergebnisse bestätigt", sagte der CDU-Politiker. EnBW-Vorstand Thomas Hartkopf kündigte neue Gespräche mit dem Bundesministerium an. Dessen Sprecher Michael Schroeren stellte dagegen auf Anfrage die untersuchten Mängel an der Anlage heraus: "Es wurden bei den Tests nicht weniger als 16 Empfehlungen gegeben und Punkte festgestellt, die verbesserungswürdig sind", sagte er der dpa. Die so genannte Mission der IAEO ersetze nicht die Bewertungen der Atomaufsicht des Landes oder der Bundesaufsicht, betonte Schroeren.

Nach IAEO-Darstellung wurden insgesamt neun "gute und einzigartige Arbeitsweisen" in Philippsburg vorgefunden. Anders lautende Zeitungsberichte über die Ergebnisse der Tests könne er sich nicht erklären, sagte der IAEO-Experte.

Lediglich die Bereiche der Instandhaltung und des Arbeitsschutzes lassen sich nach Ansicht der IAEO noch geringfügig verbessern. "Es tragen zum Beispiel nicht immer alle Mitarbeiter konsequent Schutzhelme und Handschuhe" sagte Lipar. Diese Defizite hätten allerdings keinen Einfluss auf die nukleare Sicherheit. Ausserdem sollten Führungskräfte nach Ansicht der IAEO häufiger vor Ort sein und sich an der Ausbildung beteiligen.

Die "Heilbronner Stimme" hatte am Donnerstag berichtet, die Experten hätten das Sicherheitsmanagement in einem umfangreicheren Dokument kritisiert. Der Ausbildungsstand der Mitarbeiter sei unzureichend; ausserdem liege der Arbeitsschutz unter dem europäischen Durchschnitt. Unzufrieden habe sich das IAEO-Team auch mit der neuen EnBW-Führungsstruktur gezeigt, in die das Unternehmen ihre fünf Reaktorblöcke eingebracht habe. Es werde beanstandet, dass die Geschäftsführer der Dachfirma gleichzeitig auch Anlagenchefs in Neckarwestheim (Kreis Heilbronn) und Philippsburg seien. Der Leiter des Atomkraftwerks Philippsburg, Hans-Josef Zimmer, wies diese Vorwürfe zurück: "Ich bin nicht so überbelastet, dass mich die Arbeit erdrückt."

Nach Ansicht der Grünen muss die Landesregierung deutlich machen, welche Auflagen sie dem Betreiber erteilen will, um die nach Medienberichten entdeckten Defizite abzustellen.

Der Philippsburger Meiler war wegen mehrerer Pannen auf Wunsch der EnBW im Oktober vergangenen Jahres drei Wochen von den Fachleuten durchleuchtet worden. Die Experten aus zehn Ländern hatten vor allem die Betriebsführung unter die Lupe genommen - vom Strahlenschutz über die Notfallplanung und Instandhaltung bis hin zur Qualifikation des Personals. In 18 Monaten will die IAEO nach Angaben vom Donnerstag prüfen, ob und wie ihre Empfehlungen umgesetzt wurden.

Schon 1987 war das Atomkraftwerk Philippsburg von den IAEO- Fachleuten durchgecheckt worden. Anlass für die jüngste Überprüfung gab eine Pannenserie aus dem Jahr 2001.