Bundeskartellamt überprüft Energiepreise
Stand: 13.01.2008
Bildquelle: ©Adobe Stock / Text: dpa
Berlin (dpa) - Im Bundeskartellamt in Bonn arbeitet seit Jahresbeginn eine neue Abteilung, die ausschließlich die Preise im Energiesektor überprüft. Darauf hat der Präsident des Bundeskartellamts, Bernhard Heitzer, im SWR-Interview der Woche hingewiesen. Er fügte hinzu: "Die will ich jetzt mal arbeiten lassen." Heitzer erinnerte daran, dass Unternehmen, die Energiepreise verlangen, die das Kartellamt als unangemessen einstuft, mit Bußgeldern belegt werden können und zwar bis zur Höhe von 10 Prozent des Umsatzes des letzten Jahres. Das Amt könne unangemessene Preise auch senken.
Die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen europäischen Wettbewerbsbehörden hat sich nach Angaben von Heitzer äußerst gut etabliert. Das gelte sowohl für das Zusammenwirken mit der Europäischen Kommission als auch für die Beziehungen zu den übrigen nationalen Kartellämtern. Das europäische Netzwerk funktioniere hervorragend, auch im Bereich der Fusionskontrolle. Im internationalen Netzwerk arbeiten inzwischen mehr als 100 nationale Wettbewerbsbehörden erfolgreich zusammen.
Jetzt Stromtarif sichern
Sicherheit durch Preisgarantie
Die Preise am Markt steigen. Achten Sie daher bei Ihrem Wechsel auf die Preisgarantien des jeweiligen Tarifs. So können Sie sich bis zu 24 Monate Preisgarantie sichern und müssen sich keine Sorgen um eine Preiserhöhung machen.
-
Sicherheit durch Preisgarantie
Sicherheit durch Preisgarantie
Die Preise am Markt steigen. Achten Sie daher bei Ihrem Wechsel auf die Preisgarantien des jeweiligen Tarifs. So können Sie sich bis zu 24 Monate Preisgarantie sichern und müssen sich keine Sorgen um eine Preiserhöhung machen. -
Bis zu 850 Euro sparen
So haben wir gerechnet
Wohnort: Apolda, 99510
Jahresverbrauch: 4.000 kWh
Günstigster Tarif: KlickEnergie – KlickStrom, Kosten im ersten Jahr: 1.172,13 Euro
Grundversorgungstarif: Energieversorgung Apolda GmbH – Grundversorgung, Kosten: 2.024,81 Euro
Einsparung: 852,68 Euro
(Stand: 02.10.2026) -
Über 12.000 Tarife im Vergleich
Mehr rund um Strom
-
Eine eingeschränkte Preisgarantie begrenzt sich auf den Energiekostenanteil sowie die Netznutzungsentgelte, nicht aber auf sämtliche Steuern, Abgaben und Umlagen. Bei Änderungen von Steuern, Abgaben oder Umlagen können die Preise entsprechend angepasst werden.
Im Gegensatz dazu gibt es die vollständige Preisgarantie, in der auch Umlagen und Abgaben enthalten sind. Nur Änderungen der Mehrwert- und der Stromsteuer dürfen direkt weitergegeben werden.
Weniger umfassend als die eingeschränkte Preisgarantie ist die „Energiepreisgarantie“: Hier wird nur der Energiekostenanteil des Gesamtpreises garantiert. Änderungen bei Netzentgelten oder im Bereich der Steuern und Abgaben können vom Anbieter direkt weitergegeben werden. -
1 Kilowattstunde (kWh) Strom kostet durchschnittlich knapp 38 Cent. Das ist jedoch nur ein grober Schätzwert. Wichtig zu beachten: Die meisten Stromversorger geben einen „Arbeitspreis“ in Cent pro Kilowattstunde (kWh) an. Hinzu kommt noch ein monatlicher fester Grundpreis, der unabhängig vom Verbrauch berechnet wird.
Wer ermitteln möchte, was 1 Kilowattstunde (kWh) bei einem Stromversorger kostet, muss diesen Grundpreis berücksichtigen. Der jährliche Stromverbrauch wird mit dem Arbeitspreis multipliziert und das Ergebnis mit dem jährlichen Grundpreis addiert. Anschließend wird das Ergebnis durch den jährlichen Stromverbrauch in kWh dividiert. Das Ergebnis sind die effektiven Kosten pro 1 Kilowattstunde (kWh) Strom.
-
Wer noch nie gewechselt hat, wird vom sogenannten Grundversorger beliefert. Dabei handelt es sich um das örtliche Stromversorgungsunternehmen, beispielsweise die Stadtwerke.
Wenn Sie auch noch nie den Tarif bei diesem Stromversorger gewechselt haben, werden Sie zu den Bedingungen der Grundversorgung beliefert.
Die Grundversorgung kann kurzfristig gekündigt werden - das übernimmt der neue Stromanbieter für Sie. -
Die allermeisten Stromtarife haben einen einheitlichen Preis pro Kilowattstunde, der unabhängig von der Tageszeit ist. Darauf sind auch die meisten Stromzähler ausgelegt. Es gibt Stromtarife, bei denen der nachts verbrauchte Strom zwischen 10 und 20 Prozent günstiger ist. Dafür ist ein Doppeltarifzähler notwendig. Das lohnt sich vor allem für Verbraucher mit Nachtspeicherheizungen.