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Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Welchen Zweck hat die Riester-Rente?
  3. Welche Arten der Riester-Rente gibt es?
  4. Wie sicher ist die Rieste-Rente?
  5. Maximalbeitrag und Mindestbeitrag für den Riester-Vertrag
  6. Riester-Förderung: Zulagen und Steuervorteile
  7. Riester-Rente für Selbstständige – geht das?
  8. Besteuerung der Riester-Rente in der Auszahlungsphase
  9. Fazit: Für wen ist die Riester-Rente sinnvoll?
  10. Passende Riester-Rente mit dem Verivox-Vergleichsrechner finden

Das Wichtigste in Kürze

  • Mit einem Riester-Rente-Sparplan können Sie Ihre Altersvorsorge ergänzen.
  • Für die Riester-Rente kommen unterschiedliche Finanzprodukte in Frage.
  • Als staatliche Förderung erhalten Sie die Grundzulage sowie noch eventuell Kinderzulage und Steuervorteile.

Welchen Zweck hat die Riester-Rente?

Weil in Deutschland immer weniger Berufstätige auf immer mehr Rentner kommen, sinken die Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung. Deshalb ist es für die Bundesbürger wichtig, ergänzend zu den Einzahlungen in die gesetzliche Rente noch zusätzlich fürs Alter vorzusorgen.

Um die Sparer zur privaten Altersvorsorge zu motivieren, zahlt der Staat Förderung für verschiedene private Vorsorgeprodukte, unter anderem auch für die Riester-Rente. Zulagen und Steuervorteile stocken die Sparraten der Anleger auf. Voraussetzung ist, dass der Sparer ein Anlageprodukt verwendet, das von der Riester-Zulagenstelle zertifiziert ist, und dass er selbst zum Erhalt der Riester-Zulage berechtigt ist.

Förderberechtigt sind diejenigen, die in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert sind. Dazu kommen noch weitere Gruppen wie Väter und Mütter in Elternzeit oder Ehepartner von Riester-Berechtigten, die selbst nicht in der Rentenversicherung pflichtversichert sind.

Der Ablauf eines Riester-Sparplans

Die Riester-Rente gliedert sich in zwei Phasen: Während der Ansparphase zahlt der Anleger Geld in einen Riester-Vertrag ein und erhält dabei Förderung vom Staat.Während der Auszahlphase im Rentenalter kommt er in den Genuss der Erträge und muss diese versteuern.

Dabei gibt es zwei grundlegende Wege:

  • Geld-Riester. In diese Kategorie fallen alle Verträge, bei denen Geld in einen Sparplan fließt und im Rentenalter eine lebenslange Rente zur Auszahlung kommt.
  • Wohn-Riester. Hier investiert der Sparer die geförderten Riester-Beiträge direkt in die Tilgung eines Darlehens, das für die Finanzierung einer selbstgenutzten Immobilie bestimmt ist.

Welche Arten der Riester-Rente gibt es?

Bei den Riester-Produkten handelt es sich um Finanzprodukte, die auch aus der herkömmlichen Kapitalanlage bekannt sind. Die Anbieter haben meist bestehende Anlageformen mit den notwendigen Merkmalen ergänzt, um die Zulassung als Riester-Vertrag zu erhalten.

Klassische Riester-Rentenversicherung

Diese Anlageform funktioniert wie eine herkömmliche private Rente und wird von Versicherungsunternehmen angeboten. Die Einzahlungen der Sparer fließen in den so genannten Deckungsstock der Versicherung, wo sie das Anlagekapital der Kunden verwaltet. Den Großteil bilden darin risikoarme Kapitalanlagen wie Anleihen und Immobilien, Aktien kommen lediglich als Ergänzung zum Einsatz.

Fondsgebundene Riester-Rentenversicherung

Bei der fondsgebundenen Riester-Rentenversicherung legt der Versicherer die Einzahlungen des Sparers in Investmentfonds an. Der Anleger hat dabei die Zusage, dass bis zum Rentenbeginn zumindest das eingezahlte Kapital erhalten bleibt.

Riester-Fondsparplan

Auch die direkte Einzahlung in einen Fondssparplan ist für Riester-Sparer möglich. Allerdings muss die Investmentgesellschaft garantieren, dass am Ende der Sparphase keine Verluste zu verbuchen sind. Daher handelt es sich bei Riester-Fonds in der Regel um Misch- oder Garantiefonds.

Riester-Banksparplan

Beim Riester-Banksparen zahlt der Anleger die Raten auf ein Anlagekonto bei der Bank ein. Am Ende der Sparphase schichtet die Bank das Guthaben in eine sofort beginnende Riester-Rente um.

Riester-Bausparen und Wohn-Riester

Auch Bausparverträge können mit Riester-Zulagen gefördert werden. Bei der Zuteilung des Vertrags investiert der Sparer das Vertragsguthaben und das Bauspardarlehen in die Finanzierung des Eigenheims. Auch für die Tilgung des Bausparkredites kann der Kreditnehmer Riester-Förderung erhalten.

Als Wohn-Riester bezeichnet man die Förderung von Kredittilgungen bei der Finanzierung der selbstgenutzten Immobilie. Hierbei handelt es sich entweder um Riester-Bausparkredite oder um Bankdarlehen, die das Zertifikat der Zulagenstelle erhalten haben.

Wie sicher ist die Rieste-Rente?

Die zentrale Zulagenstelle vergibt die Zertifizierung nur an Riester-Verträge, bei denen der Anbieter nachweisen kann, dass er bis zum Renteneintritt den Erhalt des eingezahlten Kapitals garantiert. Würde trotz vorsichtiger Anlagestrategie am Ende ein Verlust entstehen, dann müsste der Anbieter die Lücke mit seinem eigenen Unternehmenskapital schließen.

Folglich können Sie davon ausgehen, dass Verluste auszuschließen sind. Allerdings bezieht sich die Garantie nur auf den Zeitpunkt des Rentenbeginns. Wenn Sie beispielsweise einen Riester-Fondssparplan im Alter von 45 Jahren kündigen und dieser sich gerade im Minus befindet, haben Sie aufgrund der vorzeitigen Vertragsauflösung keinen Anspruch auf Ausgleich der Verluste.

Maximalbeitrag und Mindestbeitrag für den Riester-Vertrag

Um die optimale Förderung auszuschöpfen, dürfen Sie nicht zu wenig und nicht zu viel in Ihren Riester-Vertrag einzahlen. Den vollen Fördersatz gibt es erst dann, wenn Sie pro Jahr 4 Prozent Ihres rentenversicherungspflichtigen Einkommens in einen Riester-Sparplan einzahlen.

Dabei gibt es jedoch eine Obergrenze: Förderfähig sind Einzahlungen bis maximal 2.100 Euro pro Jahr. Wenn Ihr jährliches Einkommen mehr als 52.500 Euro beträgt, sollten Sie demzufolge 2.100 Euro jährlich einzahlen.

Wichtig: Bei den Einzahlungsgrenzen sind die Zulagen bereits berücksichtigt. Bei einem jährlichen Bruttoeinkommen von 40.000 Euro und Anspruch auf Grundzulage in Höhe von jährlich 175 Euro beträgt Ihr optimaler Eigenanteil 4 Prozent von 40.000 Euro abzüglich 175 Euro Grundzulage – das ergibt 1.425 Euro.

Für Riester-Sparer mit geringem oder überhaupt keinem eigenen Einkommen gilt: Wer weniger als 1.500 Euro pro Jahr verdient, muss jährlich mindestens 60 Euro selbst in den Riester-Sparplan einzahlen, um die Förderung zu erhalten.

Riester-Förderung: Zulagen und Steuervorteile

Die Riester-Förderung erhalten Sie in Form von Zulagen sowie gegebenenfalls als Steuervorteil. Diese Zuschüsse erhöhen die Rendite des Riester-Vertrags.

  • Grundzulage: Jeder Förderberechtigte hat Anspruch auf Grundzulage in Höhe von 175 Euro pro Jahr. Wer bei Vertragsabschluss jünger als 25 Jahre ist, erhält dazu noch einen einmaligen Bonus von 200 Euro.
  • Kinderzulage: Für jedes kindergeldberechtigte Kind kommen nochmals 185 Euro pro Jahr als Kinderzulage hinzu. Wenn die Eltern für das Kind kein Kindergeld mehr erhalten, endet auch die Kinderzulage.
  • Riester-Steuervorteil: Im Rahmen der Sonderausgaben können Sie bis zu einer Höhe von 2.100 Euro pro Jahr Ihre Riester-Einzahlung steuerlich geltend machen. Das Finanzamt prüft dann automatisch, ob der daraus resultierende Steuervorteil höher ist als die erhaltenen Zulagen. Wenn ja, erhalten Sie die Differenz zwischen Zulagen und Steuervorteil als Erstattung bei der Einkommensteuer.

Riester-Rente für Selbstständige – geht das?

Die Riester-Zulage ist an die Pflichtmitgliedschaft in der gesetzlichen Rentenversicherung gekoppelt. Damit können auch Selbstständige Zulage erhalten, wenn sie aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit pflichtversichert sind. Das betrifft beispielsweise selbstständige Physiotherapeuten, Lehrer und Dozenten sowie Angehörige der Künstlersozialkasse.

Besteuerung der Riester-Rente in der Auszahlungsphase

Bei der Riester-Rente gilt das Prinzip der nachgelagerten Besteuerung: Während es in der Ansparphase Zulagen und Steuervorteile gibt, werden in der Auszahlungsphase Steuern fällig. Die Zahlungen aus dem Riester-Vertrag muss der Rentner somit in voller Höhe als Einkommen versteuern.

Wer von seinem Recht Gebrauch macht, bis zu 30 Prozent des Kapitals bei Rentenbeginn sofort zu entnehmen, muss diesen Betrag ebenfalls als Einkommen versteuern.

Riester-Rente im Ausland

Sonderregelungen gelten, wenn Rentner dauerhaft ihren Wohnsitz ins Ausland verlegen und Einkünfte aus einem Riester-Vertrag beziehen. In der Regel bleiben die darin befindlichen Zulagen erhalten, wenn der Wohnsitz in einen EU-Staat verlegt wird. Beim Umzug ins Nicht-EU-Ausland zieht der Staat in der Regel so lange 15 Prozent von jeder Auszahlungsrate ab, bis die erhaltenen Zulagen wieder zurückgezahlt sind.

Fazit: Für wen ist die Riester-Rente sinnvoll?

Grundsätzlich ist es ratsam, private Altersvorsorge zu betreiben und damit die zu erwartende Rentenlücke zu schließen. Ob sich die Riester-Rente für Sie lohnt, hängt von den möglichen Zulagen und Steuervorteilen ab. Je mehr der Staat beim Sparen beisteuert, umso besser wird unterm Strich die Rendite.

Riester- oder Rürup-Rente: Was ist für wen besser?

Eine Alternative zur Riester-Rente kann die Basis- oder Rürup-Rente sein. Diese bringt jedoch häufig weniger staatliche Förderung in der Ansparphase mit sich, und im Rentenalter ist keine teilweise Kapitalentnahme möglich. Vorteil der Rürup-Rente ist jedoch, dass sie allen Bundesbürgern offen steht und nicht an die Rentenversicherungspflicht gebunden ist.

Damit gilt als Faustregel: Wenn Sie Pflichtbeiträge in die gesetzliche Rente einzahlen, ist ein Riester-Vertrag meist die bessere Ergänzung als ein Rürup-Vertrag.

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