Strom in Thüringen neun Prozent teurer als im Bundesdurchschnitt

Erfurt (dpa) - Strom ist in Thüringen rund neun Prozent teurer als im Bundesdurchschnitt. Das geht aus Zahlen des Statistischen Landesamts in Erfurt vom Montag hervor. In Thüringen betrug der Durchschnittserlös der Energieversorger im Jahr 2003 pro Kilowattstunde 9,6 Cent plus Mehrwertsteuer. Bundesweit lag der Betrag bei nur 8,8 Cent.

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Private Haushalte zahlten durchschnittlich 14,9 Cent für die Kilowattstunde. Das war ein Cent mehr als im Vorjahr. Für Industriebetriebe kostet Strom knapp die Hälfte. Hier stieg der Durchschnittstarif ebenfalls um einen Cent auf 7,2 Cent je Kilowattstunde.

Der private Stromverbrauch stieg von 2002 bis 2003 um 4,3 Prozent. Der Gesamtverbrauch ging jedoch um 1,6 Prozent auf 12,1 Milliarden Kilowattstunden zurück. Dies lag am rückläufigen Bedarf anderer Abnehmer wie Gewerbe und Industrie: Sie bezogen 3,3 Prozent weniger Strom als ein Jahr zuvor.

Private Haushalte verbrauchen in Thüringen nicht einmal ein Viertel der gesamten elektrischen Energie. Ein Haushalt bezog im Jahr 2003 durchschnittlich 2584 Kilowattstunden Strom.

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