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Limousine – das Auto mit der typischen Bauform

„Die Limousine steht für Sie bereit.“ Wer diesen Satz hört, hat sicherlich ein klares Bild vor Augen, in welcher Art Fahrzeug er oder sie gleich Platz nehmen darf. Meist ist hier die Rede von einem großen, luxuriösen Fahrzeug, gesteuert von einem Chauffeur, der das überdimensionierte Auto beherrscht und einen ohne Widerworte an jeden Ort der Stadt bringt.

Dieses uns durch Hollywood eingegebene Bild der Limousine ist gar nicht so falsch. Ursprünglich stammt der Begriff aus Frankreich. Um die Jahrhundertwende bezeichnete man in der Region Limousin einen besonders komfortablen Kutschentyp mit Fahrer als Limousine. Da Französisch damals en vouge war, etablierte sich der Begriff auch außerhalb Frankreichs. Doch während er in den meisten Sprachen weiterhin nur für exklusive Fahrzeuge mit Fahrer und Bar im Fond steht, stellt eine Limousine in Deutschland zunächst nur sehr unspektakulär für ein geschlossenes Fahrzeug mit mindestens 4 Sitzplätzen in zwei Sitzreihen. 

Heckformen bei der Limousine

Abgegrenzt wird die Limousine als geschlossene Bauform auf der einen Seite vom Coupé. Ein Coupé ist in der Regel zweitürig mit Fließheck und eher nur für 2 Personen konzipiert. Auf der anderen Seite steht der Kombi mit seinem nach hinten verschobenen Steilheck und dem damit vergrößerten Ladevolumen. Im allgemeinen Gebrauch verfügt eine Limousine also über ein Stufenheck. Üblich sind aber auch Modelle Schrägheck oder sogar Steilheck. So gesehen bestimmt nicht nur der hintere Teil des Fahrzeugs, um welche Bauform es sich handelt.

Wie sieht ein Stufenheck aus?

Das Stufenheck zeichnet sich, wie der Name bereits suggeriert, dadurch aus, dass sein Heck hinter der zweiten Sitzreihe mit der Heckscheibe steil abfällt. Die Heckklappe ist dabei fast parallel zum Fahrzeugdach auf einer Stufe tiefer angeordnet. Das Auto wird nach dem so genannten Drei-Schachtel-Prinzip visuell in drei Segmente unterteilt. Dabei ähneln Bug, Fahrgastzelle und Heck jeweils einem Kasten. Das Dach des Autos erstreckt sich ausschließlich über die Fahrgastzelle und wird von drei Säulen (der A-, B- und C-Säule) getragen. Ein direkter Zugriff in den hinten gelegenen Kofferraum ist bis auf Ausnahmen (Durchgriff in der Sitzmitte im Fond) nicht möglich bzw. nicht vorgesehen. Der dadurch komplett abgeschlossene Kofferraum ist vergleichsweise klein, aber von außen nicht einsehbar.

Was ist ein Schrägheck?

Beim Schrägheck, auch Fließheck genannt, fällt die Heckscheibe unmittelbar hinter der zweiten Sitzreihe mit annähernd konstantem Gefälle vom Dach bis zum hinteren Abschluss der Karosserie ab. Das Drei-Schachtel-Prinzip geht dabei verloren. Das zur Verfügung stehende Dreieck unter der Heckscheibe, das es beim Stufenheck nicht vorhanden ist, bietet zusätzlichen Stauraum. Hierdurch wird  eine verbesserte Raumausnutzung bei gleichzeitig geringerem Fahrtluftwiderstand möglich. Die beim Stufenheck möglicherweise entstehenden Luftverwirbelungen hinter der steil abfallenden Dachkante entstehen so beim Schrägheck nicht. Das Fließheck war früher eher Coupés vorbehalten und hat sich erst in den vergangenen Jahren auch bei Limousinen durchgesetzt. Oberklassefahrzeuge wie der Audi A7, der Citroen C6 und der Porsche Panamera sind prominente Vertreter der neuen Schrägheck-Limousinen.

Was macht das Steilheck aus?

Dass auch Fahrzeuge mit Steilheck zu den Limousinen zählen, ist wohl dem Umstand geschuldet, dass sich nicht jedes Fahrzeug mit Steilheck zu den Kombis zählen lässt. Gerade im Kleinwagen- und Kompakt-Fahrzeug-Segment sind steil abfallende Heckpartien und große Heckklappen durchaus üblich. Diese verschaffen den Fahrzeugen trotz kompakter Ausmaße durch effektive Platzausnutzung einen Mehrwert. Raumwunder sollte man aber nicht erwarten, denn hier endet die Fahrgastzelle quasi an der Heckscheibe und lässt vergleichsweise wenig Stauraum übrig. Der bekannteste Vertreter dieser Gruppe, der VW Golf, wird offiziell als Steilhecklimousine angeboten und damit deutlich vom größeren Kombi abgegrenzt. Eine klassische Golf Limousine in Stufenheck-Bauform gibt es übrigens auch. Die heißt im Augenblick VW Jetta.

Längst verwischen die Grenzen der klassischen Bauformen von Pkws. Ein Mercedes Benz CLS, der BMW 6er, aber auch der bereits genannte A7 werden Limousinen in Coupéform genannt. Was zunächst widersprüchlich klingt, ist sinnvoll: Sie erfüllen mit vier Türen und vier oder fünf vollwertigen Sitzplätzen und nicht zuletzt dem angesprochenen Luxus doch alle Kriterien einer Limousine. Auch der allgemeine Sprachgebrauch macht die Sache kompliziert. Spricht man beispielsweise von einer Großraumlimousine (zum Beispiel einem VW Sharan oder einem Renault Espace), ist eigentlich ein Van gemeint, ein Hochdachkombi oder sogar ein Kleinbus – also der Bauart nach ausdrücklich keine Limousine.

* Mehrwertsteuer ausweisbar

** Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem 'Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

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