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Tierische Begegnungen: Gefahr von Wildunfällen steigt im Herbst

Bildquelle: ©Adobe Stock / Text: dapd

Henstedt-Ulzburg - Der Herbst kommt. Die Gefahr von Wildunfällen steigt. Vor allem in den frühen Morgenstunden und während der Abenddämmerung wird die Herbstzeit schnell zur Unfallzeit auf den Straßen. Neben schlechten Sichtverhältnissen und Nässe gefährdet jetzt verstärkt Wildwechsel den Verkehr. Allein im vergangenen Jahr ereigneten sich mehr als 2600 Wildunfälle auf deutschen Straßen, bei denen Personen verletzt wurden. Wer bei eingeschränkter Sicht, in bewaldeten Gebieten und entlang von Feldern den Fuß vom Gas nimmt und den Sicherheitsabstand vergrößert, verringert das Risiko eines Unfalls mit Tieren deutlich.

"Besonders nach Wildwechsel-Schildern sollte man langsam fahren und auf die Fahrbahnränder achten", empfiehlt Hans-Ulrich Sander, Kraftfahrtexperte von TÜV Rheinland in Köln. Wer statt Tempo 80 nur 60 fährt, verkürzt seinen Anhalteweg um 40 Prozent, genau um 34 Meter. Wertvolle Bremsmeter, denn wenn es kracht, dann meist heftig. "Befinden sich Tiere bereits auf der Fahrbahn, heißt es, umsichtig bremsen, abblenden und hupen", rät Sander. Außerdem sollten Autofahrer stets mit mehreren Tieren aus einem Rudel rechnen - ein Reh kommt selten allein.

Ein Zusammenstoß mit den Tieren kann fatale Folgen haben. Der TÜV-Fachmann rechnet vor: "Schon bei 50 km/h entwickelt ein 20 Kilogramm schweres Reh ein Aufprallgewicht von knapp einer halben Tonne. Das entspricht dem Gewicht eines Pferdes." Besteht jedoch das Risiko, den Gegenverkehr zu gefährden, im Straßengraben zu landen oder gar gegen einen Baum zu prallen, sollte man nicht versuchen, dem Wild auszuweichen. Was dann passieren kann, ist kaum kalkulierbar.

Teilkaskoversicherung springt ein

Weitaus besser berechenbar sind die Folgen materieller Schäden am Auto bei einer Wild-Kollision. Grundsätzlich springt die Kfz-Teilkaskoversicherung ein, wenn Hirsch & Co ins Auto rennen. Lilo Blunck vom Bund der Versicherten in Henstedt-Ulzburg: "Versichert sind Zusammenstöße ausschließlich mit Haarwild. Dazu zählen etwa Damwild, Feldhase und Fuchs." Flattert aber ein Fasan ins fahrende Auto, zahlt der Kfz-Versicherer nicht. Mittlerweile bieten allerdings viele Gesellschaften eine Erweiterung ihrer Verträge an, so dass auch bei Schäden durch andere Tiere wie Kuh, Pferd oder Schaf reguliert wird. Weichen Autofahrer großen Tieren aus, zahlt die Assekuranz auch, weil damit möglicherweise ein erheblicher Personen- oder Sachschaden vermieden werden kann. Blunck: "Wenn uns aber Kleintiere vors Auto laufen, winkt der Versicherer ab. Denn wer durch ein solches Ausweichmanöver einen Schaden riskiert, handelt unverhältnismäßig."

Unfall dokumentieren

Autofahrer müssen einen Wildunfall nach dem Sichern der Gefahrenstelle sofort der nächsten Polizei- oder Forstdienststelle melden. Nur mit einer schriftlichen Bestätigung der zuständigen Behörde leisten die Versicherungen Schadensersatz. Auch ein Foto der Unfallstelle hilft, Ansprüche auf Schadensersatz zu untermauern. Wurde bei einer Kollision Raubwild getötet, gilt besondere Vorsicht. Wer Tiere wie Marder oder Füchse anfasst, sollte unbedingt Schutzhandschuhe tragen. So lässt sich eine Übertragung der Tollwut oder des Fuchsbandwurms verhindern.