Starkstrom

Starkstrom Definition: Der Begriff Starkstrom wird umgangssprachlich für die Dreiphasenwechselspannung gebraucht. Dieses Prinzip basiert auf drei miteinander verbundenen Wechselströmen, die den Transport von Strom im Netz ermöglichen.

Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Starkstrom: Energie für Verteilung und Transport
  3. Technische Umsetzung: So wird Starkstrom erzeugt
  4. Starkstrom- und schwachstromanlagen: Die Unterschiede
  5. Verwandte Themen
  6. Weiterführende Links
  7. Jetzt Stromtarif sichern

Das Wichtigste in Kürze

  • Um Strom weit transportieren zu können, braucht man Hochspannung oder Höchstspannung.
  • Starkstrom ist für den Transport und die Verteilung der Energie erforderlich.
  • Starkstrom entsteht durch die Erzeugung von drei Wechselspannungen, die ihre Leistungsfähigkeit zu unterschiedlichen Zeiten abrufen und hierdurch eine eminente Leistung generieren.

Starkstrom: Energie für Verteilung und Transport

Der Begriff Starkstrom wird umgangssprachlich für die Dreiphasenwechselspannung gebraucht. Dieses Prinzip basiert auf drei miteinander verbundenen Wechselströmen, die den Transport von Strom im Netz ermöglichen. Um Strom transportieren zu können, ist ein gewisser Wert an Spannung erforderlich. Sollen weite Strecken zurückgelegt werden, wird unter anderem die Hoch- oder sogar Höchstspannung verwendet, die aufgrund ihrer Leistungsfähigkeit den Energietransport in regionale beziehungsweise gebietsbedingte Netze ermöglicht.

Starkstrom beziehungsweise Dreiphasenstrom ist somit für den Transport und die anschließende Verteilung der Energie erforderlich. Dabei durchläuft der Starkstrom diverse Transformationsprozesse, bis er mit einer Spannung von 230 Volt oder 400 Volt beim Haushaltsverbraucher Verwendung findet.

Technische Umsetzung: So wird Starkstrom erzeugt

Technisch gesehen wird für die Erzeugung von Starkstrom ein Generator mit drei Spulen versehen, die kreisförmig angeordnet werden – daher der Begriff Dreiphasenwechselstrom. Hierdurch entstehen drei Wechselspannungen, die ihre Leistungsfähigkeit zu unterschiedlichen Zeiten abrufen und hierdurch eine eminente Leistung generieren. Die Beförderung über weite Strecken und die anschließende Nutzung wird dadurch erst ermöglicht – beispielsweise vom Kraftwerk als Stromerzeuger bis zum Endverbraucher als Stromnutzer.

Starkstrom- und schwachstromanlagen: Die Unterschiede

Neben Starkstromanlagen gibt es noch weitere Spannungsanlagen zum Energietransport. Eine Starkstromanlage beinhaltet Netze mit einer Spannung von größer als 50 Volt und Strömen mit mehr als 2 Amp. Eine Starkstromanlage kann dabei in verschiedene Spannungsbereiche unterteilt werden:

  • Hochspannungsanlagen: Wechselspannungen mit mehr als 1000 Volt, Gleichspannung mit mehr als 1500 Volt
  • Niederspannungsanlagen: Spannungsbereich II mit mehr als 50 Volt bis 1000 Volt
  • Kleinspannungsanlagen: Spannungsbereich I mit weniger als 50 Volt

Zusätzlich gibt es auch Schwachstromanlagen. Dies sind elektrische Anlagen, welche im Regelfall keine Ströme führen, die für Menschen gefährlich sind oder große Sachbeschädigungen hervorrufen können. In der Praxis werden solche Schwachstromanlagen mit Spannungen von weniger als 50 Volt und Strömen kleiner als 2 Amp geführt.

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