Aktuelle Informationen zum Strommarkt

Letzte Aktualisierung: 06. Dezember 2021 – Benzin, Heizöl, Gas, Strom – all diese Energieträger haben sich im Lauf des Jahres 2021 deutlich verteuert. Die Inflationsrate in Deutschland ist dadurch zum ersten Mal seit Jahrzehnten über die Marke von 5 Prozent geklettert. Der durchschnittliche Strompreis für Haushalte liegt aktuell über 34 Cent pro Kilowattstunde (kWh) und ist damit höher als jemals zuvor.

Inhalt dieser Seite
  1. Warum steigen die Energiepreise so stark?
  2. Wie werden sich die Preise in den kommenden Monaten entwickeln?
  3. Jetzt mit Verivox Newsletter Einsparpotenziale sichern
  4. Was kann ich tun, wenn mein Anbieter die Preise erhöht?
  5. Welchen Stromtarif soll ich jetzt wählen?
  6. Wie viel kann ich aktuell mit einem Stromwechsel sparen?
  7. Warum finde ich einige Versorger nicht mehr im Stromvergleich?
  8. Kann ich plötzlich ohne Strom dastehen?
  9. Aktuelle Nachrichten zum Strommarkt

Warum steigen die Energiepreise so stark?

Die Nachfrage nach Energie ist im Zuge der weltweiten wirtschaftlichen Erholung unerwartet schnell auf Vor-Corona-Niveau gestiegen. Daher haben die Großhandelspreise für die fossilen Brennstoffe Öl, Gas und Kohle stark angezogen. In Europa wird auf die Verbrennung dieser Energieträger ein CO2-Preis fällig, der im Jahresverlauf ebenfalls stark angestiegen ist.

Dadurch wurde die Stromerzeugung mit Gas- und Kohlekraftwerken deutlich teurer. Die Stromproduktion aus erneuerbaren Energien fiel im ersten Halbjahr 2021 aufgrund der Wetterlage niedriger aus als im Vorjahr. Die Folge ist eine Vervielfachung der Strompreise im Großhandel.

Abgeschwächt bekommen das auch die Haushalte in Deutschland zu spüren. Die Strompreise für private Haushalte sind in den letzten 12 Monaten im Durchschnitt um 9 Prozent gestiegen.

Die Strompreisentwicklung für bundesdeutsche Haushalte

Wie werden sich die Preise in den kommenden Monaten entwickeln?

Kurzfristig ist nicht mit sinkenden Strompreisen zu rechnen. Zwar sinkt die EEG-Umlage von 6,5 Cent/kWh im Jahr 2021 um rund 3 Cent auf 3,72 Cent/kWh im Jahr 2022. Doch wegen hohen Großhandelspreisen und steigenden Netzgebühren zeichnet sich keine deutliche Entlastung für die Haushalte ab.

Ab dem Jahr 2023 sind sinkende Strompreise möglich – wenn die EEG-Umlage weiter gesenkt oder ganz abgeschafft wird, die überschießenden Preise im Großhandel wieder abebben und die Stromnetzgebühren nicht weiter steigen.

Was kann ich tun, wenn mein Anbieter die Preise erhöht?

Wer eine Strompreiserhöhung erhält, hat ein gesetzliches Sonderkündigungsrecht. Das bedeutet, Sie können in der Regel ohne Einhaltung einer Frist aus dem Vertrag – auch bei Erhöhungen von Steuern und Abgaben.

Bei einer Preiserhöhung sollten Sie aktiv werden und Preise vergleichen. Haben Sie eine passende Alternative gefunden, sollten Sie wegen der kurzen Fristen selbst kündigen. Dazu reicht eine formlose Textnachricht. Wer auf Nummer Sicher gehen will, kündigt per Einschreiben.

Wichtig: Verweisen Sie in Ihrem Schreiben auf Ihr Sonderkündigungsrecht und fordern Sie eine Kündigungsbestätigung an. Geben Sie zusätzlich Ihre Verbrauchsstelle, Ihren vollständigen Namen und Ihre Adresse an. Die Kündigung datieren Sie einen Tag bevor die Preiserhöhung wirksam wird. Erhöht Ihr Anbieter beispielsweise zum 1. Januar den Strompreis, kündigen Sie zum 31. Dezember.

Nutzen Sie doch unseren kostenlosen Online-Kündigungsdienst von aboalarm. Einfach Anbieter auswählen, im Formular als Kündigungsgrund "Sonderkündigung aufgrund Preiserhöhung" auswählen und mit wenigen Klicks rechtssicher kündigen.

Lange Preisgarantie oder Kurzfrist-Vertrag: Welchen Stromtarif soll ich jetzt wählen?

Grundsätzlich empfehlen wir Tarife mit kurzen Vertragslaufzeiten von höchstens einem Jahr, kurze Kündigungsfristen von höchstens sechs Wochen und eine Preisgarantie über die gesamte Dauer der Erstlaufzeit. So sind Sie vor überraschenden Preiserhöhungen geschützt.

Wer darauf setzt, dass es aufgrund der gesunkenen EEG-Umlage bald noch deutlich günstigere Preise gibt, sollte jetzt möglichst flexibel bleiben und einen Stromtarif mit kurzer Vertragslaufzeit wählen.

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Sicherheit durch Preisgarantie
Die Preise am Markt steigen. Achten Sie daher bei Ihrem Wechsel auf die Preisgarantien des jeweiligen Tarifs. So können Sie sich bis zu 24 Monate Preisgarantie sichern und müssen sich keine Sorgen um eine Preiserhöhung machen.

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  • Flexible Vertragslaufzeiten

  • Schnell und sicher wechseln

Wie viel kann ich aktuell mit einem Stromwechsel sparen?

Viele Stromversorger passen aufgrund der dynamischen Marktlage derzeit nahezu täglich ihre Tarife an. Die Ersparnis beim Wechsel des Stromversorgers ist deshalb zurzeit deutlich geringer als im langjährigen Mittel.

Und dennoch: Ihren aktuellen Stromtarif sollten Sie bei einer Preiserhöhung immer auf den Prüfstand stellen. Das kostet nichts und ist mit ein paar Klicks erledigt.

Sollte Ihre Ersparnis zu gering ausfallen, prüfen Sie – sofern es die Kündigungsfrist zulässt – in ein paar Tagen einfach erneut die Angebote. Wir gehen davon aus, dass sich zeitnah wieder ein gesunder Wechselmarkt einstellen wird, in dem es sich lohnt, zu vergleichen und zu wechseln.

Warum finde ich einige Versorger nicht mehr im Stromvergleich?

Derzeit kalkulieren einige Versorger ihre Preise neu und setzen ihr Neukundenangebot vorübergehend aus. Dennoch listet Verivox über 1.000 Stromversorger, zwischen denen es nach wie vor großen Wettbewerb und Preisunterschiede gibt, von denen Sie profitieren können.

Kann ich plötzlich ohne Strom dastehen?

Nein. Sie müssen nicht befürchten, plötzlich ohne Strom dazustehen. Die unterbrechungsfreie Versorgung ist gesetzlich garantiert. Bei Insolvenz oder Lieferstopp eines Anbieters springt automatisch die Ersatzversorgung des örtlichen Grundversorgers ein.

Wer dann drei Monate nichts unternimmt, landet automatisch im Grundversorgungstarif des örtlichen Versorgers. Die Ersatzversorgung und die Grundversorgung gehören in der Regel mit zu den teuersten Tarifen. Dafür haben Haushalte in der Grundversorgung eine kurze Kündigungsfrist von nur zwei Wochen. Sie können also innerhalb kürzester Zeit den Anbieter wechseln. Die Ersatzversorgung muss gar nicht gekündigt werden – Haushalte können einfach einen Vertrag mit einem neuen Anbieter abschließen.

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