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WIR INFORMIEREN SIE ZUR AKTUELLEN KRISE AM StromMARKT!

Letzte Aktualisierung: 08. August 2022 +++ Hohe Strompreise belasten deutsche Haushalte, Wettbewerb zwischen den Anbietern begrenzt +++ Ukraine-Krise verschärft Preislage weiter +++ Entlastungspaket soll Preisanstieg abmildern +++ Bleiben Sie informiert +++

Die Preise für Strom steigen seit Monaten stark an: Dadurch ist die Inflationsrate in Deutschland zum ersten Mal seit Jahrzehnten auf die Marke von fast 8 Prozent geklettert. Der durchschnittliche Strompreis für Haushalte liegt aktuell deutlich über 40 Cent pro Kilowattstunde (kWh) und damit auf historischem Rekordniveau. Alle Hintergründe zur aktuellen Situation erfahren Sie auf dieser Seite.

Inhalt dieser Seite
  1. Wann sinken die Strompreise wieder?
  2. Warum finde ich derzeit kaum gute Angebote im Stromvergleich?
  3. Unser Tipp!
  4. Wie viel kann ich aktuell mit einem Stromwechsel sparen?
  5. Lange Preisgarantie oder Kurzfrist-Vertrag?
  6. Was kann ich tun, wenn mein Anbieter die Preise erhöht?
  7. Welchen Einfluss hat der Krieg in der Ukraine auf die Strompreise?
  8. Warum steigen die Energiepreise so stark?
  9. Wie entlastet mich der Gesetzgeber?

Wann sinken die Strompreise wieder?

Die EEG-Umlage von 3,72 Cent/kWh wurde zur Jahresmitte 2022 abgeschafft, was den Kostenanstieg für Haushalte abdämpft. Doch angesichts hoher Großhandelspreise zeichnet sich keine deutliche Entlastung für die Haushalte ab. Die meisten Stromversorger haben in den vergangenen Monaten deutliche Preiserhöhungen angekündigt. Sinkende Strompreise sind nur möglich, wenn die überschießenden Preise im Großhandel wieder abebben.

Warum finde ich derzeit kaum gute Angebote im Stromvergleich?

Die Energiepreiskrise trifft die Energieversorger hart. Die Einkaufspreise für Strom haben sich in den letzten Monaten massiv verteuert, so dass Versorger, die einen großen Teil ihrer Energie zu den aktuellen Konditionen einkaufen müssen, derzeit oft keine guten Neukundenangebote machen können. Wir rechnen damit, dass die Anzahl attraktiver Tarife mittelfristig wieder steigen wird. Finden Sie aktuell keine guten Angebote, raten wir Ihnen dazu – sofern es die Kündigungsfristen zulassen – zu einem späteren Zeitpunkt erneut zu vergleichen. Wer aufgrund enger Fristen wechseln muss, sollte bei der Tarifwahl möglichst flexibel bleiben.

Unsere Energieexperten beraten Sie gerne persönlich. Rufen Sie uns an.

Wir sind persönlich für Sie da!

06221 777 00 10

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Montag - Freitag 8-22 Uhr

Wochenende 9-22 Uhr

[email protected]

Unser Tipp!

Stellen Sie Ihren aktuellen Stromtarif auf den Prüfstand! Das kostet nur wenige Klicks. Fällt die Ersparnis zu gering aus, aktivieren Sie unseren Spar-Alarm. Sie werden sofort informiert, wenn es günstigere Angebote gibt.

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Wie viel kann ich aktuell mit einem Stromwechsel sparen?

Die durchschnittliche Ersparnis beim Wechsel des Stromversorgers ist zurzeit deutlich geringer als im langjährigen Mittel. Allerdings variieren die Preise je nach Wohnort und Verbrauch. Viele Stromversorger passen aufgrund der dynamischen Marktlage derzeit außerdem nahezu täglich ihre Tarife an, so dass sich die Preise von Tag zu Tag ändern können.

Preisgarantie Siegel

Sicherheit durch Preisgarantie
Die Preise am Markt steigen. Achten Sie daher bei Ihrem Wechsel auf die Preisgarantien des jeweiligen Tarifs. So können Sie sich bis zu 24 Monate Preisgarantie sichern und müssen sich keine Sorgen um eine Preiserhöhung machen.

Stromvergleich
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  • Flexible Vertragslaufzeiten

  • Schnell und sicher wechseln

Lange Preisgarantie oder Kurzfrist-Vertrag?

Welchen Stromtarif soll ich jetzt wählen? Leider kann niemand kann die Entwicklung der Strompreise vorhersagen. In der aktuellen Situation empfehlen wir Tarife mit kurzen Vertragslaufzeiten von höchstens einem Jahr sowie kurze Kündigungsfristen von höchstens sechs Wochen und eine Preisgarantie über die gesamte Dauer der Erstlaufzeit. So sind Sie vor überraschenden Preiserhöhungen geschützt. Wer darauf setzt, dass die Preise bald wieder deutlich fallen, der sollte jetzt möglichst flexibel bleiben und einen Stromtarif mit kurzer Vertragslaufzeit wählen.

Was kann ich tun, wenn mein Anbieter die Preise erhöht?

Bei einer Preiserhöhung sollten Sie aktiv werden und Anbieter vergleichen. Wer eine Strompreiserhöhung erhält, hat ein gesetzliches Sonderkündigungsrecht und kann zum Zeitpunkt der Preisänderung den Vertrag beenden. Haben Sie eine passende Alternative gefunden, sollten Sie wegen der kurzen Fristen selbst kündigen. Dazu reicht eine formlose Textnachricht. Wer auf Nummer sicher gehen will, kündigt per Einschreiben.

Welchen Einfluss hat der Krieg in der Ukraine auf die Strompreise?

Der Ukraine-Krieg hat die bereits im Jahr 2021 begonnene Entwicklung steigender Rohstoffpreise noch weiter verschärft. Dadurch wird die Stromerzeugung mit Gas- und Kohlekraftwerken, die rund 40 Prozent der deutschen Stromproduktion ausmacht, deutlich teurer. Die Folge ist ein Anstieg der Strompreise im Großhandel. Das bekommen auch die Haushalte in Deutschland zu spüren. Die Strompreise für Haushalte sind in den letzten 12 Monaten so stark gestiegen wie nie zuvor.

Warum steigen die Energiepreise so stark?

Im Jahr 2022 haben polititsche Entwicklungen den größten Einfluss auf die Energiepreise. Doch bereits im Jahr 2021 stieg die Nachfrage nach Energie im Zuge der weltweiten wirtschaftlichen Erholung unerwartet schnell wieder auf Vor-Corona-Niveau an. Daher zogen die Großhandelspreise für die fossilen Brennstoffe Öl, Gas und Kohle stark an. Hinzu kommt: In Europa müssen für die Verbrennung dieser Energieträger CO2-Emissionszertifikate eingekauft werden, deren Preis ebenfalls stark angestiegen ist.

Die Strompreisentwicklung für bundesdeutsche Haushalte

Wie entlastet mich der Gesetzgeber?

Um Bürger und Unternehmen bei den Energiekosten zu entlasten, hat die Regierung verschiedene Maßnahmen auf den Weg gebracht:

  • Die Absenkung der EEG-Umlage auf null zum 1. Juli 2022 soll den Anstieg bei den Strompreisen bremsen.
  • Beschlossen ist eine befristete Erhöhung der Pendlerpauschale von 35 auf 38 Cent ab dem 21. Fahrtkilometer. Die Regelung soll rückwirkend zum 1. Januar gelten.
  • Darüber hinaus wird die Werbungskostenpauschale rückwirkend zum Jahresbeginn um 200 Euro auf 1.200 Euro erhöht. Auch der Grundfreibetrag bei der Einkommensteuer steigt von 9.984 Euro auf 10.347 Euro.
  • Finanzschwache Haushalte bekommen einen Heizkostenzuschuss. Alleinlebende Wohngeldempfänger erhalten einen einmaligen Zuschuss in Höhe von 270 Euro zu ihren Heizkosten. Für Zwei-Personen-Haushalte sind 350 Euro vorgesehen, für Studenten mit Bafög sowie Bezieher von Aufstiegs-Bafög und Berufsausbildungsbeihilfe 230 Euro.
  • Hilfen für ärmere Familien: Ab Juli sollen Kinder und Jugendliche in Familien, die auf Sozialleistungen angewiesen sind, 20 Euro mehr im Monat beziehen. Zudem soll für jedes Kind eine Einmalzahlung in Höhe von 100 Euro über die Familienkassen erfolgen.
  • 9-Euro-Ticket: Ab Juni fahren Fahrgäste für 9 Euro monatlich beliebig oft in allen Verkehrsmitteln des ÖPNV und das bundesweit. Das Angebot gilt für drei Monate.
  • Tankrabatt: Die Energiesteuer auf Sprit wird befristet für drei Monate gesenkt. Der Liter Benzin kostet ab Juni fast 30 Cent weniger, ein Liter Diesel rund 14 Cent.
  • Energiepreispauschale: Alle einkommensteuerpflichtigen Beschäftigten erhalten ab September eine Einmalzahlung von 300 Euro als Zuschuss zum Gehalt. Die Auszahlung erfolgt über den Arbeitgeber und muss versteuert werden.
  • Kindergeldbonus: Das Kindergeld wird einmalig um 100 Euro pro Kind angehoben. Die Auszahlung soll im Juli erfolgen.
  • Zuschuss zu Sozialleistungen: Empfängerinnen und Empfänger der Grundsicherung erhalten eine Einmalzahlung in Höhe von 200 Euro. Wer Arbeitslosengeld bezieht, bekommt im Juli einmalig 100 Euro ausgezahlt.

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