Cookie-Einstellungen

Für unseren Service speichern wir Cookies und andere Informationen auf Ihren Geräten und rufen diese ab. Hierfür bitten wir um Ihre Einwilligung. Sie können diese jederzeit in unseren Datenschutzbestimmungen ändern oder widerrufen.

Cookie-Einstellungen

Für unseren Service speichern wir Cookies und andere Informationen auf Ihren Geräten und rufen diese ab. Manche helfen uns, das Nutzungserlebnis unserer Services zu verbessern, sowie personalisierte Empfehlungen und Werbung auszuspielen. Hierfür bitten wir um Ihre Einwilligung. Sie können diese jederzeit in unseren Datenschutzbestimmungen ändern oder widerrufen.

Deine Privatsphäre Einstellungen

Für unseren Service, Verbesserungen der Benutzererfahrung, Werbung usw. speichern wir Cookies und andere Informationen auf Ihren Geräten und rufen sie auf. Wir bitten Sie um Ihre Zustimmung dazu. Sie können dies jederzeit in unseren Datenschutzbestimmungen ändern oder widerrufen.

Diese Cookies und andere Informationen sind für die Funktion unseres Services unbedingt erforderlich. Sie garantieren, dass unser Service sicher und so wie von Ihnen gewünscht funktioniert. Daher kann man sie nicht deaktivieren.

Wir möchten für Sie unseren Service so gut wie möglich machen. Daher verbessern wir unsere Services und Ihr Nutzungserlebnis stetig. Um dies zu tun, möchten wir die Nutzung des Services analysieren und in statistischer Form auswerten.

Um unseren Service noch persönlicher zu machen, spielen wir mit Hilfe dieser Cookies und anderer Informationen personalisierte Empfehlungen und Werbung aus [beim Einsatz von Social Plugins: „und ermöglichen eine Interaktion mit sozialen Netzwerken“]. Die Cookies werden von uns und unseren Werbepartnern gesetzt. Dies ermöglicht uns und unseren Partnern, den Nutzern unseres Services personalisierte Werbung anzuzeigen, die auf einer website- und geräteübergreifenden Analyse ihres Nutzungsverhaltens basiert. Die mit Hilfe der Cookies erhobenen Daten können von uns und unseren Partnern mit Daten von anderen Websites zusammengeführt werden.

Veganer Strom

Mittlerweile lassen sich am Markt nicht nur Lieferanten für Ökostrom finden, sondern auch Anbieter für sogenannten veganen Strom. Viele Verbraucher haben bis jetzt noch nichts von dem Begriff gehört und wissen demnach nur wenig damit anzufangen. Auch die Meinungen von Experten gehen bisher auseinander. Einige befürworten das Konzept des veganen Stroms, andere halten es eher für einen Marketingtrick.

Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Vegane Energie: Wie funktioniert das?
  3. Das zeichnet veganen Strom aus
  4. Veganes Gas
  5. Veganer Strom als Marketinggag?
  6. Jetzt Ökostrompreise vergleichen

Das Wichtigste in Kürze

  • Vegane Energie ist ein Konzept der Strom- und Gasproduktion, bei dem das Tierwohl im Fokus steht.
  • Als veganer Strom dient ausschließlich Solarenergie, da durch derartige Anlagen in der Regel keine Tiere sterben und deren Lebensraum zudem nur geringfügig beeinflusst wird.
  • Bei der Produktion von veganem Gas kommen für gewöhnlich nicht anderweitig nutzbare Pflanzenabfälle zum Einsatz – beispielsweise Zuckerrübenschnitzel.

Vegane Energie: Wie funktioniert das?

Weltweit versuchen immer mehr Menschen, komplett auf tierische Produkte zu verzichten. Der Veganismus umfasst dabei nicht nur das Essverhalten, sondern ebenso weitere Lebensbereiche wie Kleidung oder Kosmetikprodukte. Veganer Strom und veganes Gas bezeichnen daher die Energieerzeugung unter größtmöglicher Berücksichtigung des Tierwohls. Damit gehen zahlreiche Einschränkungen einher.

Veganer Strom: Schäden für Tiere durch Sonnenenergie am geringsten

Sprechen die Energielieferanten von veganem Strom, meinen sie damit für gewöhnlich Solarenergie. Dies begründet sich damit, dass durch den Betrieb entsprechender Anlagen keine Tiere sterben und nur ein geringfügiger Eingriff in deren Lebensraum stattfindet. Außerdem lässt sich Sonnenenergie vergleichsweise günstig produzieren und steht quasi unbegrenzt zur Verfügung. Zusätzlich gilt sie als umweltfreundlich und fördert die Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen. Daher bewerten die Versorger Ökostrom aus Sonnenenergie gleichermaßen als nachhaltig und vegan. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass sich die Photovoltaikanlagen innerhalb der Europäischen Union befinden. Hier bestehen nämlich deutlich strengere Auflagen zum Umweltschutz als in vielen anderen Ländern.

Darum gelten andere Arten von Strom nicht als vegan

Sowohl Atom- und Kohlestrom als auch durch Wind- und Wasserkraft gewonnene Energie ordnen die vorhandenen Anbieter nicht als vegan ein. Dafür gibt es je nach Art des Stroms unterschiedliche Gründe. Prinzipiell gelten fossile Energieträger nicht als nachhaltig. Nuklearenergie birgt aus Sicht des Tierwohls das Risiko eines Reaktorunfalls. Außerdem erwärmt das Kühlwasser der Kraftwerke die zur Ableitung genutzten Seen und Flüsse, weswegen Fische sterben. Beim Brennstoff Kohle kritisieren die Erzeuger veganen Stroms vor allem den aufwendigen Abbau im Tagebau, der ganze Landschaften und damit auch den Lebensraum von Tieren zerstört.

Wind- und Wasserkraft kommen als veganer Stromtarif ebenfalls nicht in Frage. Windparks – ob an Land oder im Meer – stellen insbesondere für Greif- und Seevögel ein Risiko dar, aber ebenso für Fledermäuse. So passiert es immer wieder, dass Tiere mit den Rotorblättern kollidieren und qualvoll verenden (Vogelschlag). Eine Gefahr für Wildtiere sind dagegen die im Winter von den Rotoren abplatzenden Eisschichten, die auf den Boden aufschlagen (Eisschlag).

Strom aus Wasserkraft gilt zwar als sehr grün. Doch aus einer veganen Sichtweise ist diese Art der Energiegewinnung nicht empfehlenswert. Einerseits verändern sich insbesondere durch größere Staudämme ganze Landstriche. Andererseits landen immer wieder Fische in den Turbinen. Zudem besteht für die Tiere häufig nicht mehr die Möglichkeit, zu ihren Laichplätzen zu gelangen.

Veganes Gas: Im Regelfall aus pflanzlichen Abfällen produziert

Gewöhnliches Biogas erfüllt zwar den ökologischen Aspekt der Nachhaltigkeit, besitzt allerdings ebenfalls einen gravierenden Nachteil: Häufig nutzen die Stromanbieter Mais als Biomasse, was zu großflächigen Monokulturen führt. Auch die Verwendung von Gülle können Veganer mit Sicherheit nicht gutheißen. Schließlich stammt diese aus der Tierhaltung. Daher greifen Anbieter von veganem Gas in der Regel auf Pflanzenabfälle zurück, die anderweitig keine Verwendung finden. Ein Beispiel dafür sind Zuckerrübenschnitzel, die als Abfall bei der Produktion von Zucker übrigbleiben.

Veganer Strom: Wie viel Marketing steckt in dem Begriff?

Pflanzentrieb in Glühbirne auf Holzveranda mit Blick in die NaturAuch wenn viele das Konzept des veganen Stroms befürworten, gibt es ebenso zahlreiche Kritiker. Diese führen an, dass der Solarstrom bisher aus dem konventionellen Ökostrom-Mix entstammt. Folglich sorgen die Kunden entsprechender Anbieter dafür, dass der von anderen Verbrauchern genutzte Stromtarif weniger vegan wird. Die Verfechter und Erzeuger argumentieren hingegen damit, dass durch eine steigende Nachfrage der Anteil des veganen Stroms zunimmt, was zur Schwächung anderer Marktteilnehmer führt. Damit dies wirklich funktioniert, ist es jedoch notwendig, noch viel mehr Solaranlagen zu errichten.

Verglichen mit anderen Formen der Stromerzeugung schadet Solarenergie der Tierwelt vergleichsweise wenig. Trotzdem handelt es sich zu einem gewissen Grad um einen Marketingbegriff. Schließlich ist veganer Strom kein neues Produkt, sondern eher eine alternative Bezeichnung für Solarstrom.

Jetzt Ökostrompreise vergleichen

Preisgarantie Siegel

Sicherheit durch Preisgarantie
Die Preise am Markt steigen. Achten Sie daher bei Ihrem Wechsel auf die Preisgarantien des jeweiligen Tarifs. So können Sie sich bis zu 24 Monate Preisgarantie sichern und müssen sich keine Sorgen um eine Preiserhöhung machen.

Ökostrom
  • Sicherheit durch Preisgarantie

    Die Preise am Markt steigen. Achten Sie daher bei Ihrem Wechsel auf die Preisgarantien des jeweiligen Tarifs. So können Sie sich bis zu 24 Monate Preisgarantie sichern und müssen sich keine Sorgen um eine Preiserhöhung machen.

  • Flexible Vertragslaufzeiten

  • Schnell und sicher wechseln