Corona-Krise: Kommunikation per Messenger besonders beliebt

31.03.2020

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Wegen der derzeitigen Coronavirus-Verbreitung müssen die Menschen physisch Abstand voneinander halten, virtuell rücken die Deutschen aber näher zusammen. Die Zahl der Telefonate ist beispielsweise deutlich gestiegen. Welche Kommunikationskanäle aktuell besonders gefragt sind, zeigt eine Umfrage der Messenger-Plattform Messenger People in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut YouGov. Demnach nutzen 79 Prozent der Befragten WhatsApp sowie andere Messenger, um sich mit Familie und Freunden in Zeiten von Corona auszutauschen. Befragt wurden 2.035 Bundesbürger ab 18 Jahren.

Schnelle und direkte digitale Kommunikation per WhatsApp & Co.

Die Messenger seien über alle Altersgrenzen hinweg beliebt. Sogar fast drei Viertel (73 Prozent) der über 55-Jährigen würden WhatsApp und andere Messenger zur Kommunikation bevorzugen. "Gerade in der aktuellen Situation von Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen hat schnelle und direkte digitale Kommunikation noch einmal einen höheren Stellenwert. WhatsApp und Co. sind dabei die erste Wahl", so Messenger-Experte Matthias Mehner.

72 Prozent der Umfrageteilnehmer setzen auf das Telefon, 51 Prozent der Deutschen auf E-Mails, um Kontakt zu halten. Weniger stark genutzt werden dagegen soziale Netzwerke: Facebook bevorzugen 32 Prozent der Befragten, Instagram nannten 17 Prozent, Skype kam auf 12 Prozent. Twitter sehen nur 5 Prozent als Kommunikationsweg in der derzeitigen Krise.

Fernsehen und Radio als wichtigste Informationsquellen zu Corona

Und wie informieren sich die Bundesbürger über Corona? Hier stehen die klassischen Medien klar im Fokus, gefragt seien zuverlässige Quellen. 80 Prozent der Deutschen wünschen sich Informationen zu Corona über das Fernsehen, 56 Prozent über das Radio sowie 37 Prozent über die Zeitung. Immerhin 26 Prozent nutzen WhatsApp oder andere Messenger zur Information über das Coronavirus. Facebook als Informationsquelle nutzen 23 Prozent. Geringere Bedeutung haben hier Instagram (11 Prozent) sowie Twitter (6 Prozent).